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Eduards Blog


Jede Woche neu: Geschichte und Geschichten rund um Grafen, Burgfräuleins und Schlossgespenster - exklusive Einblicke hinter die Kulissen von Wo Grafen schlafen von und mit Eduard Habsburg. Dieses Mal: Burg Clam - ab in die Ritterzeit...


Burg Clam - ab in die Ritterzeit...
Clam war die Burgen- und Ritterfolge, keine Frage. Kratze ein Schloss und du bekommst - oft - eine Burg. Ja, was ist überhaupt der Unterschied zwischen einem Schloss und einer Burg? Nun, es ist ein zeitlicher, und einer der Benutzung: Burgen waren einfach vorher da, zu einer Zeit, als man sich verteidigen musste, und der Garten bzw. Park somit ein der Ernährung dienender Gemüse- und Kräutergarten war. Mit Ende des 30-jährigen Krieges konnte man dann beginnen, repräsentative, große Herrschaftshäuser zu bauen - mit Parks drum herum zu Dekorationszwecken.

In dieser Folge schlüpfte ich mit Enthusiasmus in genau das Kostüm, das mein Vorfahr Rudolf von Habsburg 1278 bei Dürnkrut getragen hat. Dem Klischee vom steifen, blechernen Ritter völlig entgegengesetzt war dieses Trageerlebnis: Angenehm, schmiegsam, so dass ich es stundenlang trug, und trotz der knapp 30 kg am Leib die Rüstung vermisste, wenn ich sie auszog. Hausherr Carl-Philipp ist übrigens genauso enthusiastisch dabei - kein Wunder, dass man in Burg Clam auch mit seinen Kindern Rittererlebnisse haben kann.

Anbei die Bilder mit meinem Knappen Peter vom Fraundorf. Der ist mir über all die Tage treu gefolgt, und hat mir beim An- und Auskleiden geholfen - Fotobeweise anbei. Also nach diesem Dreh habe ich noch mehr Respekt für meine Vorfahren bekommen, die so manchen Konflikt am Schreibtisch lösen mussten - und manchen auch mit dem Schwert in der Hand...

Herzlichst,
Ihr Eduard Habsburg


Die Schlösser Ossenberg und Lichtenstein
Ossenberg, das war der Dreh mit den zwei Schlössern: Ossenberg ist ein nettes Barockschlösschen, aber Lichtenstein, dieses neugotische Juwel auf einem Felsen hoch über dem Tal, das ist wirklich der Hammer. Und mein Schlossherr "Wafu" (Wilhelm Albert Fürst von Urach) blickt auch deswegen ein wenig verschlafen drein, weil zu seinem Alltag das Pendeln zwischen zwei Schlössern gehört, die - ungelogen - fünf Stunden Auto auseinander liegen und beide jede Woche betreut werden müssen!

Dort habe ich nicht nur gelernt, wie ein antikes Klappbett sich anfühlt, sondern in meinem Schlafzimmerchen auch beschämt festgestellt, dass man mit sechs Kindern noch lange keine Großfamilie ist - wie der Blick auf die vielen Urach-Medaillons eindeutig zeigt.

Und die rasch wechselnden Nebel rund um den Lichtenstein haben uns das Leben sehr gewürzt... Wer hingegen sehen will, wie sich das "Tal da unten" aus den fürstlichen Fenstern anfühlt, schaut sich einfach das schwindelerregende Bild an, das ich von dort gemacht habe.

Und dann gibt es natürlich Dotty, das Superpony. Wenige Bilder der Folge sind einprägsamer als dieses knuffelige Pony, das uns einfach ins Haus nachgeht! Dotty und seine Besitzerin Louisa Antonia von Urach haben inzwischen sogar mediale Berühmtheit erlangt.

Bei der Premiere von "Mockingjay Part 1" in London hat Louisa es geschafft, dass Jennifer Lawrence(!) ihr Bild vom Pony signiert hat, und darüber in Interviews sprach! Hier der Link zu YouTube, und hier erwähnt "JLaw" das "girl with her shetland pony"...

Herzlichst,
Ihr Eduard Habsburg


Sünching - Verloren im Eiskasten...
Schlösser sind für die Orientierung nicht wirklich zuträglich - aber in Sünching haben wir uns an all den Tagen des Drehs gründlich verlaufen. Der Grund liegt in der Form dieses prächtigen Rokoko-Juwels in Bayern - es ist nämlich achteckig, was eigentlich auf kreisrund herausläuft. Das bedeutet, dass man sich in den praktisch gleich aussehenden Stockwerken - Gang mit blauem Läufer und links Zimmer, rechts Fenster auf runden Hof - eigentlich nur an den Treppen orientieren konnte. Und davon gab es zwei.

Unser Herz wärmten die entzückenden Hausherren Johann Carl und Katalin Hoenning O'Carroll, die uns wirklich auf Händen trugen. Man sieht sie auf dem Episodenfoto mit der Statue eines Chinesen, die ihnen ans Herz gewachsen ist - eines der vielen originellen Dinge, die einem in diesem Schloss begegnen.

Aber in Sünching haben wir auch gelernt, was Kälte ist: Wenn man mehrere Stunden in Barocksälen und urigen Speicherzimmern dreht, die selbstverständlich ungeheizt sind, und wenn man dann auch noch blöd oder eitel genug ist, über lange Strecken zwischen den Drehs keine Skijacke anzuziehen, dann darf man sich über eine Erkältung nicht wundern.

Ich habe hier einen tiefen Respekt vor Menschen gelernt, die ihr Leben im Schloss - und ihre Winter zwischen geheizten und wirklich ungeheizten Räumen verbringen. Und es ist schon etwas ganz besonderes, seine Maske in einem Raum mit chinesischen Tapeten an den Wänden aus dem 18. Jahrhundert zu haben!

Was? Nein, dieser Raum war natürlich geheizt.

Herzlichst,
Ihr Eduard Habsburg


Schloss Tüssling
Pferde gehören zum Schloss wie die Jagd, der rote kratzige Sisalläufer und - tja - Pferde. Schlossherren stellt man sich nicht umsonst gerne hoch zu Ross vor, und genauso begegnen wir in dieser Folge unserer Gastgeberin zum ersten Mal: Reitend. Das heißt, sie reitet. Ich persönlich habe zwar keine ganz so großen Probleme mit Pferden, wie Sie in dieser Folge erleben - aber ein ganz großer Pferdefan bin ich auch nicht.

Das heißt, die Szenen mit dem Pfuehl’schen Pferd in der Box waren auch für mich spannend. Vor allem, weil die Dreharbeiten, wie erfahrene Leser dieses Blogs wohl bereits erraten können, sehr, sehr viel länger dauern als das fertige Szenchen im Film. Will sagen: Eduard und das Pferd kamen sich in diesen Stunden sehr, sehr nahe.

Nochmal: Ganz so schwer wie in der Folge tat ich mich nicht mit dem Reiten - aber ganz so weit von der Wahrheit war es auch nicht. Natürlich wirken meine Reitanläufe vor allem deshalb so lustig, weil Jessica - das kann ich euch verraten - eine Superprofi-Vollblutreiterin ist und, glaube ich, auf dem Pferd geboren wurde. Die Bilder geben eine Vorstellung von all dem. Auch, dass ich, damit es lustiger aussieht, einen zu kleinen Reithelm trage.

Sportlich ging es auch im großen Barocksaal zu - dort genossen die Hauskinder die Federball-Aktivitäten mit Jessica ganz besonders! Einen der Bälle schmetterte meine Co-Moderatorin dermaßen dynamisch nach oben, dass er viele Meter hoch auf den Sims des Saales fiel - und dort wohl noch heute auf einen Finder wartet...

Herzlichst,
Ihr Eduard Habsburg


Hünnefeld - Die Schlösser und das Wasser...
Dass Hünnefeld ein Wasserschloss ist, werde ich mein Lebtag nicht vergessen. Erstens, weil dieses Juwel einfach zu prächtig ist - auf dem Foto sieht man die wunderschöne Symmetrie, welche die Außenwände mit dem Spiegelbild im Wasser ergeben.

Zweitens, weil so ein anständiger Wassergraben (in Westfalen übrigens auch "Gräfte" genannt), der früher der Verteidigung diente, immer auch in das Schloss hereinspielt. Gibt es etwas faszinierenderes, als in einem Schloss-Salon zu sitzen, in einem Buch zu blättern und dem Lichterspiel des spiegelnden Grabenwassers an der Zimmerdecke zuzuschauen?

Und drittens - der SCHWAN! Die harmlos wirkende Szene, in der ich auf einem schwimmenden schaukelnden Schwan auf dem Wassergraben hängen bleibe und Jessica mich rettet, dauerte im Dreh in der Realität ca. fünf Stunden. Fünf Stunden in der prallen Sonne, während derer ich auf einem schwankenden, beim Treten zu engen Plastikschwan sitzen und stehen und dabei auf keinen Fall meine Kleider schmutzig machen durfte...

Ich musste wegen Wind- und Wasserströmung und den Kamerafahrten immer wieder an verschiedene Stellen des Grabens manövrieren und hatte so Gelegenheit genug, seine Farbe, Gerüche und Lichteffekte ausgiebig zu bewundern. Und uns gegenseitig zu knipsen - hier die Hausfrau am Schlossfenster.

In diesem Sinne, Schiff ahoi!

Herzlichst,
Ihr Eduard Habsburg

P.S.: Und einmal bin ich beim Aussteigen doch hineingeplumpst, zumindest mit den Hosen - worauf die rührenden Schlossherrinnen mein Kostüm mit Wäsche und Fön wieder spielfähig machten :-)


Tratzberg - Habsburger Habsburger Habsburger...
Der Dreh in Tratzberg war für mich wirklich ein Heimkommen: Wie ihr in der Folge seht, bin ich ein ganz großer Fan von Kaiser Maximilian, und der war ja 1509 in dem Schloss und hat dort übernachtet. Der berühmte Habsburgersaal kommt ja in der Folge vor, trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen und eine eigene kleine Tour gestaltet, die ihr auf YouTube findet - leider nur in schlechter Qualität, da mit dem eigenen Handy gefilmt: Zum Video >>

Richtig bewegend ist aber die Maximilianstube oben unter dem Dach, wo sein Bett steht. Hier dürfen Touristen nicht hin, und deshalb müsst ihr mir einfach glauben - zwei unglaublich beeindruckende, intensiv nach 500 Jahre altem Holz riechende Räume, in denen ich jede freie Minute beim Dreh verbracht habe. Auch nachts, wo stimmungsvolle Bilder entstanden.

Auch der Renaissance-Innenhof war zum Nicht-Satt-Sehen-können - Foto anbei. Und da mein Zimmerfenster in dieser Folge zum Innenhof ging, konnte ich auch einige Drehszenen ungestört verfolgen, so die hier abgebildete, wo man auffällig die leuchtenden Hosen des Hausherrn Uli Goess erkennt! Und bei einem Frühstück im sehr schönen Erker des Schlosses habe ich mir erlaubt, meine beiden Gastgeberinnen in einem kleinen Schnappschuss zu verewigen!

Herzlichst,
Ihr Eduard Habsburg


Ippenburg - Die Freuden der Schlossbibliothek...
Ippenburg war die Begegnung mit einer großartigen Sippe - die von dem Bussches sind wirklich mitreißend, sympathisch und geduldig, und haben einen Haufen Kinder. Wie sie aus einem eigentlich düsteren Historismus-Schloss ein wohnlich-gemütliches, sehr modernes Ensemble gemacht haben, das voll auf sie zugeschnitten ist, das sieht man in der aktuellen Folge ganz prächtig. Und dass der ursympathische Viktor fast so bunte Hosen hat wie ich, ebenfalls.

Hier ist vielleicht der richtige Platz, um über einen ganz besonderen Ort im Schloss zu reden. Nein, ich meine nicht dieses spezielle Örtchen, obwohl, das wäre eigentlich auch ein Blogthema. Ich meine den Ort, an dem man eigentlich immer alleine ist und ungestört bleibt - und viele liebe Freunde findet, die sich freuen, wenn man sich mit ihnen befasst. Die Rede ist von der Schlossbibliothek.

Es gibt sie eigentlich in fast jedem Schloss, ich schlage bei praktisch jedem Dreh mein geheimes Hauptquartier dort auf, und ich nehme mir vor, immer ein paar Bücher zu „befreien“ - das heißt, herauszuholen und wohl zum ersten Mal in Jahrhunderten zu lesen. Besonders traurig ist es, wenn man ganze Regale voller Bücher kaum herausholen kann, weil sie seit ihrem Kauf vor 200 Jahren durch irgendeinen Bibliothekar noch nie berührt wurden...

In Ippenburg fand ich einen uralten Europa-Reiseführer mit Postkutschen-Anschlüssen, genoss Victor Hugo und Goethes Werther. So oft ich zwischen den Drehs konnte, zog ich mich dorthin zurück und las - wie es wohl Schlossherrn seit Jahrhunderten taten. Das sollten Sie gelegentlich auch mal tun, vielleicht mit einem Glas Whiskey. Also - bis bald in der Schlossbibliothek!

Herzlichst,
Ihr Eduard Habsburg


Mühlbach - ka-ha-halt...
Mühlbach ist aus vielen Gründen eine besondere Folge - erstens, weil das Schloss ganz in der Nähe von meinem Zuhause ist, und meine Kinder auf Set-Visite kamen. Zweitens, weil wir die wunderbare Familie Gudenus aus Mühlbach wirklich gut kennen und lieben. Drittens, weil das die Folge ist, in der man am ehesten erspüren kann, was eine Großfamilie in einem Schloss bedeutet. Wie sich ein Familienessen mit vielen Kindern und Enkeln anfühlen kann. Ach ja, und weil ich endlich mal eine Schlacht - die Belagerung von Mühlbach unter Matthias Corvinus - ausführlich erklären darf!

Mühlbach ist auch der richtige Ort, um etwas über Temperaturunterschiede im Schloss zu berichten. Also ganz einfache Faustregel: Im Schloss ist es KALT - außer, man kämpft mit allen Mitteln dagegen an. Wenn man nicht wirklich wohlhabend ist, dann wird man nicht - oder selten - genutzte Räume im Winter nicht heizen. Und der Winter, das muss man vielleicht nachreichen, reicht in alten Gemäuern von November bis eigentlich weit in den April hinein. Auch wenn ringsum schon die Blümlein hervorlugen, im Schloss herrscht Winterpause. So wie der Große St. Bernhard früher im Juni noch Wintersperre hatte...

Das führt dazu, dass man auf dem Weg von einem (geheizten) Schlafzimmer durch (ungeheizte) Gänge und (ungeheizte) Salons bis schließlich zum (geheizten) Frühstücksraum neben der Küche durch Räume wandert, die sich anfühlen, als tauche man ganz in einem eisigen Wasserbecken unter. Ungelogen. Man wird immer schneller und atmet spürbar auf, wenn man die bergende Wärme erreicht hat. Und nun stellen Sie sich mal vor, sie drehen viele Stunden in solchen Räumen.

Und deshalb bin ich auf einem der Schnappschüsse auch mit Schal und Mäntel zu sehen. Also, denken Sie dran, wenn Sie das nächste Mal einen hübschen Kachelofen in einem Schloss sehen. Kampf der Kälte!

Herzlichst,
Ihr Eduard Habsburg


Campan, Liebenaich & Manincor - Rotwein
So ähnlich habe ich mir unseren ersten Dreh auf einem Schloss-Weingut eigentlich immer vorgestellt: Ein gigantischer Weinkeller und sowohl vor als auch hinter der Kamera (und auch zwischendurch) immer wieder ein Schluck Wein. Ich gestehe: Dank meiner niederösterreichischen Heimat war ich eigentlich immer Weißweintrinker. Doch die nette Familie Goëss in Südtirol mit ihrer Marke "Manincor" hat mich gründlich zum Rotwein bekehrt...

Hier ist ein guter Moment für ein zentrales Element unserer Serie - und wie es entsteht. Viele Zuschauer werden sich bei dem sehr gemütlichen "Törggelen" am Ende der Folge nicht vorstellen können, wie anstrengend der Dreh all der prächtigen Essens-Szenen in unserer "Grafen"-Serie ist. Und genau das soll jetzt einmal erzählt werden!

Erstens sind solche Festmähler fast immer abends, da sind alle müde von einem langen Drehtag; dann werden alle Gespräche dort mehrmals aus verschiedenen Winkeln gedreht, damit die Szene auch wunderschön aussieht. Das heißt nicht nur, dass man sich nach dem ersten Dreh seine Sätze gut merken muss und zudem seinen Einsatz nicht vergessen darf (obwohl man müüüde ist). Das heißt aber und insbesondere, dass die Teller, wenn sie dann mit Essen beladen worden sind, nach einem knappen "Danke" von der Regisseurin hastig wieder geleert werden müssen, wenn man den Beginn des Essens von der anderen Seite filmt - und der Zuschauer blütenweiße Teller erwartet! Und leere Weingläser, die nachgeschenkt werden.

Dass man dabei nicht viel zum Essen kommt, ist eh klar. Oder manchmal zum viel zuviel Essen! Man muss auch schauen, dass die Schüsseln immer halbwegs voll bleiben, damit man sich notfalls drei bis vier Mal daraus nehmen kann. Jedenfalls sorgte der viele Rotwein im speziellen Fall von Manincor dafür, dass es zu vielen, vielen Kircher-Anfällen kam. Besonders Graf Michael hatte bei dem Essen einen zentralen Satz, auf den ich antworten sollte, und vergaß ihn regelmäßig. Es wurde dann immer stiller am Tisch, alle sahen den Hausherrn erwartungsvoll an - er schaut nett zurück - bis jemand losprustete und die Regisseurin "Und danke" rief...

Die Fotos zeigen ein paar Eindrücke vom Törggelen.

Herzlichst,
Ihr Eduard Habsburg

P.S.: Das mit dem Knien vor Michael ist kein Heiratsantrag und auch kein Ritterschlag, sondern er trocknet mit dem Fön nur einen Wasserfleck!


Schloss Lütetsburg - Deichwinde und Ostfriesen-Abitur
Ich habe zwar eine Zeit in Norddeutschland gelebt, aber was "Struckbesen smieten" oder gar "boßeln" heißt, habe ich erst während unser großartigen Woche bei den Knyphausens in Lütetsburg erfahren! Spätestens als ich gegenüber vom Hotel eine Straße mit dem Namen "Eckelboomtrift" sah, wusste ich, dass ich nicht mehr in Kansas, äh, in Österreich war...

Dann ging es ans Üben für das Ostfriesen-Abitur - mit den herzlichen, großartigen Knyphausens und ihren sehr engagierten Kindern. Sehr erfrischend war es, mich einmal nicht im sportlichen Wettkampf mit Jessica zu messen (den sie meistens eh gewinnt) - sondern gemeinsam ein Team gegen die ostfriesische Heimmannschaft zu bilden!

Ich habe meine erste Kuh gemolken - und festgestellt, dass es gar nicht so kompliziert ist, wenn man es richtig anstellt; wir ließen uns von den sehr patenten Söhnen des Hauses auf der Ziehfähre zum Schloss und zurück fahren; wir schlenderten im pfeifenden Wind über einen Golfplatz, von dem aus man das Meer fast, aber gerade nicht sehen konnte; schließlich drehten wir eine wunderschöne Szene auf dem Deich, gleich beim bunten Leuchtturm von Pilsum, der bekannt wurde durch den Film "Otto - der Außerfriesische". Umgeben vom Blöken der Marschen-Schafe.

Fazit aus Lütetsburg: Nordsee pur! Eine völlig andere Welt und dann auch wieder vertraut, weil es eben doch letztendlich ein Schloss ist - und die sind eben doch alle ein bisschen ähnlich...

Herzlichst,
Ihr Eduard Habsburg

P.S.: Die Ostfriesen sagen nicht "Moin, Moin", sondern meistens nur "Moin"!

Wo Grafen schlafen: Alle Infos zur Sendung, Fotos, Videos & mehr >>

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