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Wandertipps: Wildes Wien


Dass man im Großstadtdschungel von Wien auch grüne Fleckerl und Natur findet, ist bekannt. Dass die Natur aber auch wilde Seiten annehmen kann, wissen die Wenigsten. Wander-Experte und Miteinand durchs Land Moderator Herbert Gschwendtner gibt zwei Wander-Empfehlungen durch Auen, Wälder und Naturparks inmitten der österreichischen Hauptstadt.

1. Wander-Empfehlung: Lainzer Tiergarten

  • Ausgangspunkt: Lainzer Tor, Hermesstraße, 1130 Wien; Öffnungszeiten hier abrufbar >> 
  • Route: Diese Wanderung startet beim Lainzer Tor und führt über die Hermesvilla, den Wiener Blick und die Hubertuswarte zum Nikolaitor.
  • Dauer: ca. 2,5 Stunden

Wandertipps mit Herbert Gschwendtner - Wien Lainzer Tierpark

Lainzer Tor (Station 1)

Der  Lainzer Tiergarten ist einer der ältesten Tierparks in Europa. Ungewöhnlich ist jedoch die Idee, die hinter ihm steckt: Die Natur bleibt ganz sich selbst überlassen, damit sich die natürliche Tier- und Pflanzenwelt frei entfalten kann. So finden kaum Eingriffe durch die Forstverwaltung statt. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde das ursprüngliche Jagdgebiet von Kaiser Franz Josef erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute ist der Lainzer Tiergarten einer der beliebtesten Ruheplätze für Familien und Wanderer und ist über das Lainzer Tor am einfachsten zu erreichen. Mehr Infos >>

Hermesvilla (Station 2)

Kaiser Franz Joseph ließ 1885 für seine Sisi die Hermesvilla als Jagdschloss im Lainzer Tiergarten errichten. Damals war das Naturschutzgebiet noch kaiserliches Jagdgebiet. Mit seinem edlen weißen Marmor schmiegt sich die Hermesvilla in die verträumten Gärten. Heute beherbergt das Gebäude vor allem Ausstellungen des Wien Museums. Seinen Namen hat das Gebäude von einer Hermesstatue, die auf dem Vorplatz der Villa steht. Mehr Infos >>

Wiener Blick (Station 3)

Hier hat man vielleicht den schönsten Blick auf die Millionenstadt Wien. Ruhe und Entspannung in der Natur rücken das geschäftige Treiben der Großstadt in weite Ferne. Ein idealer Platz für die ganze Familie und ruhesuchende Personen, die den Alltag eine Zeit lang hinter sich lassen und dabei einen eindrucksvollen Blick auf Wien haben möchten. Mehr Infos >>

Hubertuswarte (Station 4)

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde der Hubertusturm als Attraktion für die Besucher des damals öffentlich gemachten Lainzer Tiergartens errichtet. Mit seinen 22 Metern Höhe steht die Hubertuswarte auf dem über 508 Meter hohen Kaltbründlberg und bietet einen wunderbaren Rundumblick über den Tiergarten, die Wiener Großstadt und die angrenzenden Berge. Mehr Infos >>

Johannser Kogel (Station 5)

Märchenhaft erstreckt sich der Johannser Kogel über den westlichen Teil des Bezirks Hietzing. Mit seinem 70 Hektar großen Blätterwald und teilweise 400 Jahre alten und bis zu vier Meter dicken Eichen erstaunt das Waldgebiet Jung und Alt. Aus Naturschutzgründen und für Forschungszwecke wird die Fläche ihrer natürlichen Entwicklung überlassen und ist teilweise für Besucher gesperrt. Mehr Infos >>


2. Wandertipp: Lobau

  • Ausgangspunkt: Esslinger Furt, 1220 Wien; Öffnungszeiten hier abrufbar >>
  • Route: Diese Wanderung beginnt bei der Esslinger Furt, vorbei an naturbelassenen Wäldern und Biberdämmen geht es quer durch die Auenlandschaft und schließlich zum Nationalparkhaus.
  • Dauer: ca. 3 Stunden
Wandertipps mit Herbert Gschwendtner - Wien Lobau

Esslinger Furt (Station 1)

Die Esslinger Furt ist einer der Eingänge in ein verstecktes und zugleich riesiges Naturschutzgebiet inmitten der Hauptstadt: der Lobau. Die Lobau ist mit ihren 2300 Hektar Wiens größter Beitrag zum Nationalpark Donauauen, der sich von Wien bis zur Mündung der March an der slowakischen Staatsgrenze erstreckt. Das Auen- und Naturschutzgebiet, dient als perfekter Erholungsort, ist aber viel mehr einer der wichtigsten Lebensräume für bedrohte und seltene Tier- und Pflanzenarten. Mehr Infos >> 

Landwirtschaftliche Felder (Station 2)

Neben Wäldern, Sumpf- und Moorlandschaften befinden sich im Naturschutzgebiet auch riesige freie Flächen. Aus der tiefen Not der Bevölkerung im Ersten Weltkrieg heraus wurde dort erstmals vor allem Getreide angebaut, später haben findige Wiener Bauern begonnen, dort Bio-Landwirtschaft zu betreiben. Durch die feuchten und nährstoffreichen Böden eignen sich die Auengebiete dafür nämlich hervorragend. Mehr Infos >>

Zackelschafe (Station 3)

In Österreich ist das ungarische Zackelschaf mit seinen verdrehten, langen Hörnern und seinem langen Fell weitgehend unbekannt. Bis ins 18. Jahrhundert war die Schafrasse vor allem in Ungarn sehr beliebt. 2013 hat die Stadt Wien eine Zackelschaf-Herde in der Lobau angesiedelt, die dort von April bis Oktober von Schäfern auf den Weideflächen gehalten wird. Mehr Infos >>

Nationalparkhaus (Station 4)

Durch die unberührte Natur und auentypischen Urwälder bietet der Nationalpark Lobau vielen Pflanzen und Tieren günstigen Lebensraum. Nachdem zum Beispiel der Biber über 100 Jahre aus dem Wiener Stadtbild verschwunden war, erobert er seit seiner Wiederansiedelung in den 1970er Jahren erfolgreich und ungestört seine Reviere zurück. Das Nationalpark-Haus wien-lobAU ist für Besucher nicht nur Ausgangs- oder Endpunkt einer Wanderung durch die Auenlandschaft, sondern bietet auch nützliche Informationen rund um das Naturschutzgebiet. Mehr Infos >>

 

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