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Sendung vom 17. April 2017 | 08:15 |

Das Geheimnis der Bergkräuter

Westalpen - Die süße Versuchung

Deutschland 2016

Im Chartreuse Gebirgsmassiv, in den französischen Westalpen, bereitet man aus Bergkräutern traditionell Likör und Schnaps. Das Kraut für den beliebtesten Likör ist jedoch nicht leicht zu finden: Hoch in den Bergen, versteckt zwischen Felsen sammelt Aline Mercan Vulnéraire, Kartäuserkraut. Doch die Ärztin und Ethnobotanikerin interessiert sich nicht nur für die Bergkräuter der Region, sondern auch für die Geschichten die sich darum ranken: Regelmäßig besucht sie Bergbewohner und fragt sie nach ihren Rezepten und Erinnerungen.
Die Schweizer Firma Ricola bereitet aus 13 Kräutern die Basis für ihre Kräuterzuckerbonbons. In ihrem Werk in Laufen werden die Kräuter gereinigt, geschnitten und zu einer geheimen Mixtur verarbeitet. Angebaut werden sie auf Flächen in der Schweiz, zum Beispiel im Wallis.
Im Val-de-Travers wird ein einst verbotenes Kraut wieder angebaut: Wermutkraut ist die Basis für Absinth. Der Kräuterschnaps erlebte um die Jahrhundertwende in dem Tal einen Boom, wurde dann aber verboten. Francis Martin hat schon Absinth gebrannt, bevor es dann 2005 wieder erlaubt wurde.
Im Kanton Uri lässt Franz-Heiri Gisler seine Milchkühe eine einzigartigen Bergkräutermischung fressen: „Silbermäntele“ und „Muttern“ geben dann seinem Alpkäse, den er auf 1900 Metern Höhe herstellt, ein würziges Aroma.

Im Chartreuse Gebirgsmassiv, in den französischen Westalpen, bereitet man aus Bergkräutern traditionell Likör und Schnaps. Das Kraut für den beliebtesten Likör ist jedoch nicht leicht zu finden: Hoch in den Bergen, versteckt zwischen Felsen sammelt Aline Mercan Vulnéraire, Kartäuserkraut. Doch die Ärztin und Ethnobotanikerin interessiert sich nicht nur für die Bergkräuter der Region, sondern auch für die Geschichten die sich darum ranken: Regelmäßig besucht sie Bergbewohner und fragt sie nach ihren Rezepten und Erinnerungen.
Die Schweizer Firma Ricola bereitet aus 13 Kräutern die Basis für ihre Kräuterzuckerbonbons. In ihrem Werk in Laufen werden die Kräuter gereinigt, geschnitten und zu einer geheimen Mixtur verarbeitet. Angebaut werden sie auf Flächen in der Schweiz, zum Beispiel im Wallis.
Im Val-de-Travers wird ein einst verbotenes Kraut wieder angebaut: Wermutkraut ist die Basis für Absinth. Der Kräuterschnaps erlebte um die Jahrhundertwende in dem Tal einen Boom, wurde dann aber verboten. Francis Martin hat schon Absinth gebrannt, bevor es dann 2005 wieder erlaubt wurde.
Im Kanton Uri lässt Franz-Heiri Gisler seine Milchkühe eine einzigartigen Bergkräutermischung fressen: „Silbermäntele“ und „Muttern“ geben dann seinem Alpkäse, den er auf 1900 Metern Höhe herstellt, ein würziges Aroma.

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