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Gugging
Sendung vom 06. August 2014 | 09:20 |

Faszination Heimat

Die Stadt - Stille und Lärm

Dokumentation | Österreich 2014

In drei 50 minütigen Dokumentationen blickt Regisseurin Elisabeth Scharang mit dem Schriftsteller Gerhard Roth hinter die lichtabgewandten Kulissen Wiens. Begleitet von Roths essayistischen Off-Kommentaren und Fotonotizen tauchen sie mit Friedhofsgärtnern, Restauratoren, Asylwerbern, Archivaren und Gehörlosen in deren Mikrokosmos und den seelischen Untergrund der Stadt ein. Eine Melange aus imposanten Perspektiven und interessanten Begegnungen.

Der Schriftsteller Gerhard Roth ist seit fast 30 Jahren als eine Art Land- und Menschheitsvermesser unterwegs. Er schaut mit der Kamera in der Hand in die Welt von Menschen, die nichts hören, und in den Kosmos derer, die außerhalb des Normalen leben. Er streift durch die Randgebiete der österreichischen Gesellschaft und landet im Herzen von Wien. Gerhard Roth erzählt in Folge 2 der Trilogie über den Lärm am Land und die Stille der Stadt:

Gehörloseninstitut
Als junger Mensch hatte Gerhard Roth eine Begegnung mit Gehörlosen: „Ich hatte den Eindruck, dass ihre Hände an etwas Geheimnsivollem zu weben schienen, das ich eines Tages enträtseln würde.“ Seither studiert der Autor die  Kommunikationskultur der Menschen, die mit den Augen hören.

Nationalbibliothek
„Ein Buch ist ein Freund, der nie verreist.“ In der Nationalbibliothek trifft man diese Freunde in beinahe absoluter Stille.

Kopreinigg in der Südsteiermark
Neben Wien fühlt sich Gerhard Roth in der Südsteiermark zu Hause: „Man hört die Natur sprechen und sieht, wie sie selber schreibt.“ Hier ist seine Schreibstube. Roth holt ein Foto von der Wand. Es zeigt ihn im Zimmer des Künstlers August Walla. Oft hat er ihn in Maria Gugging, in einer Anstalt für Geisteskranke, besucht.

Haus der Künstler
Walla hat sein Zimmer vom Fußboden bis zur Decke mit mythologischen Figuren bemalt. Manche Insassen von Gugging kennt Gerhard Roth bereits seit 40 Jahren. „Schon als Kind habe ich das Verhalten von Geisteskranken als Rebellion gedeutet. Ich habe manchmal eine geheime Sehnsucht nach dem Wahn und nach der Gedankenfreiheit der Geisteskranken.“

Wiener Zentralfriedhof
Gerhard Roth: „Der Zentralfriedhof ist ein Totenbuch, in dem wir lesen können. Die Menschen, die vor uns gelebt haben, sie sind da, sie sprechen zu uns.“ Die Toten teilen sich ihr stilles Reich mit zahllosen Tieren, die auf dem riesigen Gelände leben – zum Verdruss der Friedhofsgärtner. Rehe fressen die Stiefmütterchen vom Grab des Arthur Schnitzler.

Eine Koproduktion von ServusTV und Rilk Film. Mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria, Wiener Filmfonds, Cinestyria und Cine Art.

In drei 50 minütigen Dokumentationen blickt Regisseurin Elisabeth Scharang mit dem Schriftsteller Gerhard Roth hinter die lichtabgewandten Kulissen Wiens. Begleitet von Roths essayistischen Off-Kommentaren und Fotonotizen tauchen sie mit Friedhofsgärtnern, Restauratoren, Asylwerbern, Archivaren und Gehörlosen in deren Mikrokosmos und den seelischen Untergrund der Stadt ein. Eine Melange aus imposanten Perspektiven und interessanten Begegnungen.

Der Schriftsteller Gerhard Roth ist seit fast 30 Jahren als eine Art Land- und Menschheitsvermesser unterwegs. Er schaut mit der Kamera in der Hand in die Welt von Menschen, die nichts hören, und in den Kosmos derer, die außerhalb des Normalen leben. Er streift durch die Randgebiete der österreichischen Gesellschaft und landet im Herzen von Wien. Gerhard Roth erzählt in Folge 2 der Trilogie über den Lärm am Land und die Stille der Stadt:

Gehörloseninstitut
Als junger Mensch hatte Gerhard Roth eine Begegnung mit Gehörlosen: „Ich hatte den Eindruck, dass ihre Hände an etwas Geheimnsivollem zu weben schienen, das ich eines Tages enträtseln würde.“ Seither studiert der Autor die  Kommunikationskultur der Menschen, die mit den Augen hören.

Nationalbibliothek
„Ein Buch ist ein Freund, der nie verreist.“ In der Nationalbibliothek trifft man diese Freunde in beinahe absoluter Stille.

Kopreinigg in der Südsteiermark
Neben Wien fühlt sich Gerhard Roth in der Südsteiermark zu Hause: „Man hört die Natur sprechen und sieht, wie sie selber schreibt.“ Hier ist seine Schreibstube. Roth holt ein Foto von der Wand. Es zeigt ihn im Zimmer des Künstlers August Walla. Oft hat er ihn in Maria Gugging, in einer Anstalt für Geisteskranke, besucht.

Haus der Künstler
Walla hat sein Zimmer vom Fußboden bis zur Decke mit mythologischen Figuren bemalt. Manche Insassen von Gugging kennt Gerhard Roth bereits seit 40 Jahren. „Schon als Kind habe ich das Verhalten von Geisteskranken als Rebellion gedeutet. Ich habe manchmal eine geheime Sehnsucht nach dem Wahn und nach der Gedankenfreiheit der Geisteskranken.“

Wiener Zentralfriedhof
Gerhard Roth: „Der Zentralfriedhof ist ein Totenbuch, in dem wir lesen können. Die Menschen, die vor uns gelebt haben, sie sind da, sie sprechen zu uns.“ Die Toten teilen sich ihr stilles Reich mit zahllosen Tieren, die auf dem riesigen Gelände leben – zum Verdruss der Friedhofsgärtner. Rehe fressen die Stiefmütterchen vom Grab des Arthur Schnitzler.

Eine Koproduktion von ServusTV und Rilk Film. Mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria, Wiener Filmfonds, Cinestyria und Cine Art.



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