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Conny Bürgler bewundert die Malereien von Michael Altmann im Altmannstollen.
Sendung vom 17. März 2017 | 09:10 |

Hoagascht

Der Altmannstollen

Volkskultur | Österreich 2016

Michael Altmann hat in 54 Jahren ein 200 Meter langes Stollensystem gegraben - nur mit einem selbstgebastelten Bohrgerät und per Hand.
Der Muck aus Alharting, wie ihn alle nennen, hat nicht nur mühevoll gegraben, sondern Wände und Nischen auch mit kunstvollen Darstellungen der Menschheitsgeschichte verziert.
Conny Bürgler zeigt und erklärt er seinen Stollen und die phantasievollen Malereien an den zweieinhalb Meter hohen Höhlenwänden. "Alle haben sie sich mit Geiz und Gier selbst ausgerottet", sagt der über 80-Jährige, der beim Graben den Tod seines Vaters im 2. Weltkrieg verarbeitet hat.
Die Führung führt vorbei an Haifischzähnen, versteinerten Delfinen, Malereien, die Berühmtheiten der Geschichte zeigen. Sogar einen Altar hat er errichtet, auf dem die Mutter Gottes und Buddha friedlich nebeneinander sitzen. "So wie es sich gehört", sagt der Muck.

Michael Altmann hat in 54 Jahren ein 200 Meter langes Stollensystem gegraben - nur mit einem selbstgebastelten Bohrgerät und per Hand.
Der Muck aus Alharting, wie ihn alle nennen, hat nicht nur mühevoll gegraben, sondern Wände und Nischen auch mit kunstvollen Darstellungen der Menschheitsgeschichte verziert.
Conny Bürgler zeigt und erklärt er seinen Stollen und die phantasievollen Malereien an den zweieinhalb Meter hohen Höhlenwänden. "Alle haben sie sich mit Geiz und Gier selbst ausgerottet", sagt der über 80-Jährige, der beim Graben den Tod seines Vaters im 2. Weltkrieg verarbeitet hat.
Die Führung führt vorbei an Haifischzähnen, versteinerten Delfinen, Malereien, die Berühmtheiten der Geschichte zeigen. Sogar einen Altar hat er errichtet, auf dem die Mutter Gottes und Buddha friedlich nebeneinander sitzen. "So wie es sich gehört", sagt der Muck.

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