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Ich, Bauer Vom Wachsen und Bleiben
Sendung vom 30. März 2017 | 12:55 | |

Ich, Bauer

Vom Wachsen und Bleiben

Volkskultur | Österreich 2016

„Man will nicht die Maschinen sehen. Viele wollen einfach sehen, dass es das noch gibt, diesen typischen Bauern, der mit der Sense in der Hand in der Früh auf die Wiese rausgeht und für seine Tiere mäht. Es entspricht halt leider nicht mehr der Realität“, sagt die junge Bäuerin Renate Markut.
Die Realität am hypermodernen Hof des Lavanttaler Kartoffelerzeugers Markut hat mit Landromantik und Hüttengaudi wenig gemein. Ebenso wenig entsprechen die gängigen Bauernbilder dem Weinbauern Hans Gritsch, der für seinen Weg mehr als einmal zum Spinner erklärt wurde. Einzig am Bergbauernhof von Michael Münzer scheint das bäuerliche Idyll noch weiterzuleben. Aber auch das hat seinen Preis.
Abseits der allgegenwärtigen Klischees zwischen einfältigen Lederhosenromantik, folkloristischer Verklärung und verfemten Steuerprofiteuren ist der Bauer im realen Österreich ein fast unbekanntes Wesen. Selbst in einem einzigen Tal offenbaren drei scheinbar ganz ähnliche bäuerliche Existenzen drei völlig unterschiedliche Wirklichkeiten. Sie arbeiten und planen, hoffen und sorgen, leben und lieben anders, so wie ihre Antwort auf die großen, universellen Fragen des Lebens eine stets persönliche ist.
„Vom Wachsen und Bleiben“ ist das Portrait dreier bäuerlicher Lebensentwürfe aus ihrer Innensicht, die sich ebenso nahe stehen wie sie unterschiedlich sind. Nahe sind sie sich etwa durch das Lavanttal, ihre gemeinsame Heimat, die ein wenig das landwirtschaftliche Abbild Österreichs im Kleinen ist. Oder im Willen, das Erbe des Bauer-Seins allen Schwierigkeiten und Stempeln zum Trotz weiterzuführen. Gemeinsam ist den Protagonisten auch, dass ihnen diese Herausforderung gelingt. Und zwar auf ganz und gar individuelle Weise.

„Man will nicht die Maschinen sehen. Viele wollen einfach sehen, dass es das noch gibt, diesen typischen Bauern, der mit der Sense in der Hand in der Früh auf die Wiese rausgeht und für seine Tiere mäht. Es entspricht halt leider nicht mehr der Realität“, sagt die junge Bäuerin Renate Markut.
Die Realität am hypermodernen Hof des Lavanttaler Kartoffelerzeugers Markut hat mit Landromantik und Hüttengaudi wenig gemein. Ebenso wenig entsprechen die gängigen Bauernbilder dem Weinbauern Hans Gritsch, der für seinen Weg mehr als einmal zum Spinner erklärt wurde. Einzig am Bergbauernhof von Michael Münzer scheint das bäuerliche Idyll noch weiterzuleben. Aber auch das hat seinen Preis.
Abseits der allgegenwärtigen Klischees zwischen einfältigen Lederhosenromantik, folkloristischer Verklärung und verfemten Steuerprofiteuren ist der Bauer im realen Österreich ein fast unbekanntes Wesen. Selbst in einem einzigen Tal offenbaren drei scheinbar ganz ähnliche bäuerliche Existenzen drei völlig unterschiedliche Wirklichkeiten. Sie arbeiten und planen, hoffen und sorgen, leben und lieben anders, so wie ihre Antwort auf die großen, universellen Fragen des Lebens eine stets persönliche ist.
„Vom Wachsen und Bleiben“ ist das Portrait dreier bäuerlicher Lebensentwürfe aus ihrer Innensicht, die sich ebenso nahe stehen wie sie unterschiedlich sind. Nahe sind sie sich etwa durch das Lavanttal, ihre gemeinsame Heimat, die ein wenig das landwirtschaftliche Abbild Österreichs im Kleinen ist. Oder im Willen, das Erbe des Bauer-Seins allen Schwierigkeiten und Stempeln zum Trotz weiterzuführen. Gemeinsam ist den Protagonisten auch, dass ihnen diese Herausforderung gelingt. Und zwar auf ganz und gar individuelle Weise.

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