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Sendung vom 17. Juli 2017 | 15:05 |

Mare TV

Die Kanalinsel Guernsey – Vom Golfstrom umspült

Dokumentarfilm | 2015

Die Kanalinsel Guernsey verdankt ihr Blumenmeer dem Golfstrom. Gleichzeitig ist sie aber auch ein geschichtsträchtiger Ort, über und unter Wasser. Mick Naylor liefert tagsüber Gasflaschen aus. Aber nach Feierabend taucht er ab, um Jakobsmuscheln zu sammeln. Hunderte Wracks liegen vor der Küste Guernseys, einige stammen schon aus der Wikingerzeit, die meisten aus dem Zweiten Weltkrieg. Jedes Wochenende bringt Mick einen Teil seiner Beute ins Hotel Imperial. Dort werden die Muscheln schon sehnsüchtig erwartet, frisch gebraten sind sie als Tellergericht der Hauptpreis der wöchentlichen Essensverlosung, einer alten Tradition in den Insel-Pubs. Muscheln, Krebse, Lobster, Rumpsteak: Unter lautem Gegröle kann man sich das Sonntagsessen sichern, wenn man in der Lotterie die richtigen Zahlen hat.
Peter de Sausmarez trägt als Letzter auf Guernsey den alten Adelstitel Seigneur. Sein Vorfahr war einer der berühmtesten Freibeuter der englischen Krone und brachte einen riesigen Goldschatz auf die Insel. Doch von dem ist nichts mehr übrig. Heute muss sich Peter einiges einfallen lassen, um den Familiensitz Sausmarez Manor vor dem Verfall zu retten. Der Seigneur leitet „Geistertouren“ durch das alte Herrenhaus. Der Tidenhub im Ärmelkanal ist enorm. Für die Männer vom Guernsey Motorsportclub ist das gut. In der Vazon Bay gibt die Ebbe regelmäßig einen Strand frei, der mehrere Hundert Meter breit ist. Dann wird hier schnell ein Rennkurs abgesteckt, die Strecke hält nur ein paar Stunden, bis die Flut wiederkommt. Clint Blondel, einer der Müllmänner von Guernsey, geht als Favorit mit einem ganz besonderen Gefährt an den Start: Er nennt sein Seitenwagenmotorrad Purple Dragon, Lila Drache.

Die Kanalinsel Guernsey verdankt ihr Blumenmeer dem Golfstrom. Gleichzeitig ist sie aber auch ein geschichtsträchtiger Ort, über und unter Wasser. Mick Naylor liefert tagsüber Gasflaschen aus. Aber nach Feierabend taucht er ab, um Jakobsmuscheln zu sammeln. Hunderte Wracks liegen vor der Küste Guernseys, einige stammen schon aus der Wikingerzeit, die meisten aus dem Zweiten Weltkrieg. Jedes Wochenende bringt Mick einen Teil seiner Beute ins Hotel Imperial. Dort werden die Muscheln schon sehnsüchtig erwartet, frisch gebraten sind sie als Tellergericht der Hauptpreis der wöchentlichen Essensverlosung, einer alten Tradition in den Insel-Pubs. Muscheln, Krebse, Lobster, Rumpsteak: Unter lautem Gegröle kann man sich das Sonntagsessen sichern, wenn man in der Lotterie die richtigen Zahlen hat.
Peter de Sausmarez trägt als Letzter auf Guernsey den alten Adelstitel Seigneur. Sein Vorfahr war einer der berühmtesten Freibeuter der englischen Krone und brachte einen riesigen Goldschatz auf die Insel. Doch von dem ist nichts mehr übrig. Heute muss sich Peter einiges einfallen lassen, um den Familiensitz Sausmarez Manor vor dem Verfall zu retten. Der Seigneur leitet „Geistertouren“ durch das alte Herrenhaus. Der Tidenhub im Ärmelkanal ist enorm. Für die Männer vom Guernsey Motorsportclub ist das gut. In der Vazon Bay gibt die Ebbe regelmäßig einen Strand frei, der mehrere Hundert Meter breit ist. Dann wird hier schnell ein Rennkurs abgesteckt, die Strecke hält nur ein paar Stunden, bis die Flut wiederkommt. Clint Blondel, einer der Müllmänner von Guernsey, geht als Favorit mit einem ganz besonderen Gefährt an den Start: Er nennt sein Seitenwagenmotorrad Purple Dragon, Lila Drache.

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