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Servus Reportage Die Macht des neuen Klimas - Schnee
Sendung vom 31. Januar 2016 | 12:40 | |

Servus Reportage

Die Macht des neuen Klimas - Schnee

Reportage | Österreich 2016

Der aktuelle Winter war zunächst ungewöhnlich warm und war bis vor Kurzem staubtrocken. Die Folgen: wandernde Schitouristen, Schneelieferungen per Helikopter, trockengelaufende Schneekanonen, Pollenflug im Dezember und Fliegen auf der Alm. Dann hält der Winter plötzlich doch Einzug – mit Schneemassen und erheblicher Lawinengefahr. Der Klimawandel ist in vollem Gange – und das ist kein Zufall. Dieser Winter ist wie ein Blick in unsere Zukunft. Im dritten Teil der Sendereihe „Die Macht des neuen Klimas“ erkundet ServusTV-Moderator und Meteorologe Andreas Jäger, wie sich das neue Klima im Alpenraum auf den Schnee, die Lawinengefahr und unsere Lebensqualität auswirkt.


Die Erderwärmung verändert das Klima weltweit. Ganz besonders ist der Alpenraum betroffen. Die Durchschnittstemperatur ist hierzulande im Laufe der vergangenen 150 Jahre um ganze zwei Grad angestiegen. Das ist doppelt so viel wie im globalen Durchschnitt, Tendenz weiter steigend.

Als Folge der Erwärmung verändert sich auch der Schnee. Er wird nass, schwerer und dadurch gefährlicher. Schmelzender Permafrost, zerbröselnde Berge, Steinschläge, das Verschwinden lebenswichtiger Wasservorräte: Die Servus Reportage verdeutlicht die Zusammenhänge und erklärt mit Animationen und Grafiken anschaulich die Bedeutung von Schnee und Wasser im Zuge des Klimawandels.

**** 

Konsequenzen für die Wintersportgebiete

In Österreich hängt jeder 14. Arbeitsplatz direkt oder indirekt vom Wintersport ab. Ohne künstliche Beschneiung würden die warmen Winter bis 2050 für ein Drittel der Wintersportgebiete das Aus bedeuten, in Deutschland würden gar nur fünf Schigebiete die Klimaerwärmung überleben. Mit Einsatzkräften vor Ort zeigt Andreas Jäger die praktischen Fortschritte im Kampf gegen Katastrophen und neue Techniken, die für die Natur verträglicher sind. Er besucht unter anderem die „künstliche Wolke“ von Schneeforscher Michael Bacher in Obergurgel. Sie soll in Zukunft weniger Strom und Wasser benötigen. „Wir brauchen ganz dringend neue, sparsamere Beschneiungsanlagen, das sehen wir gerade in diesem sehr trockenen Winter“, ist Andreas Jäger überzeugt. Auch der österreichische Klimaexperte Herbert Formayer sieht uns im Zugzwang: „Wir haben das Klimasystem in Bewegung gesetzt. Gewisse weitere Veränderung können wir nicht mehr verhindern. Wir müssen uns darauf vorbereiten.“ Schätzungen zufolge könnte der Klimawandel in Zukunft allein Österreich beinahe 9 Milliarden Euro pro Jahr kosten.

Die vierteilige Sendereihe „Die Macht des neuen Klimas“ beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Erderwärmung. Nach Hochwasser, Hitze und jetzt Schnee wird der vierte und letzte Teil im Herbst das Phänomen Sturm thematisieren.


Im Anschluss daran widmet sich auch der Talk im Hangar-7 dem Thema und diskutiert, wie weit der Mensch in die Natur eingreifen darf bzw. muss, um weiterhin vom Wintertourismus leben zu können.

„Ausverkauf der Alpen: Tourismus um jeden Preis?“ – der Talk im Hangar-7 am Donnerstag, 28. Jänner, ab 22:20 Uhr. 

Der aktuelle Winter war zunächst ungewöhnlich warm und war bis vor Kurzem staubtrocken. Die Folgen: wandernde Schitouristen, Schneelieferungen per Helikopter, trockengelaufende Schneekanonen, Pollenflug im Dezember und Fliegen auf der Alm. Dann hält der Winter plötzlich doch Einzug – mit Schneemassen und erheblicher Lawinengefahr. Der Klimawandel ist in vollem Gange – und das ist kein Zufall. Dieser Winter ist wie ein Blick in unsere Zukunft. Im dritten Teil der Sendereihe „Die Macht des neuen Klimas“ erkundet ServusTV-Moderator und Meteorologe Andreas Jäger, wie sich das neue Klima im Alpenraum auf den Schnee, die Lawinengefahr und unsere Lebensqualität auswirkt.


Die Erderwärmung verändert das Klima weltweit. Ganz besonders ist der Alpenraum betroffen. Die Durchschnittstemperatur ist hierzulande im Laufe der vergangenen 150 Jahre um ganze zwei Grad angestiegen. Das ist doppelt so viel wie im globalen Durchschnitt, Tendenz weiter steigend.

Als Folge der Erwärmung verändert sich auch der Schnee. Er wird nass, schwerer und dadurch gefährlicher. Schmelzender Permafrost, zerbröselnde Berge, Steinschläge, das Verschwinden lebenswichtiger Wasservorräte: Die Servus Reportage verdeutlicht die Zusammenhänge und erklärt mit Animationen und Grafiken anschaulich die Bedeutung von Schnee und Wasser im Zuge des Klimawandels.

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Konsequenzen für die Wintersportgebiete

In Österreich hängt jeder 14. Arbeitsplatz direkt oder indirekt vom Wintersport ab. Ohne künstliche Beschneiung würden die warmen Winter bis 2050 für ein Drittel der Wintersportgebiete das Aus bedeuten, in Deutschland würden gar nur fünf Schigebiete die Klimaerwärmung überleben. Mit Einsatzkräften vor Ort zeigt Andreas Jäger die praktischen Fortschritte im Kampf gegen Katastrophen und neue Techniken, die für die Natur verträglicher sind. Er besucht unter anderem die „künstliche Wolke“ von Schneeforscher Michael Bacher in Obergurgel. Sie soll in Zukunft weniger Strom und Wasser benötigen. „Wir brauchen ganz dringend neue, sparsamere Beschneiungsanlagen, das sehen wir gerade in diesem sehr trockenen Winter“, ist Andreas Jäger überzeugt. Auch der österreichische Klimaexperte Herbert Formayer sieht uns im Zugzwang: „Wir haben das Klimasystem in Bewegung gesetzt. Gewisse weitere Veränderung können wir nicht mehr verhindern. Wir müssen uns darauf vorbereiten.“ Schätzungen zufolge könnte der Klimawandel in Zukunft allein Österreich beinahe 9 Milliarden Euro pro Jahr kosten.

Die vierteilige Sendereihe „Die Macht des neuen Klimas“ beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Erderwärmung. Nach Hochwasser, Hitze und jetzt Schnee wird der vierte und letzte Teil im Herbst das Phänomen Sturm thematisieren.


Im Anschluss daran widmet sich auch der Talk im Hangar-7 dem Thema und diskutiert, wie weit der Mensch in die Natur eingreifen darf bzw. muss, um weiterhin vom Wintertourismus leben zu können.

„Ausverkauf der Alpen: Tourismus um jeden Preis?“ – der Talk im Hangar-7 am Donnerstag, 28. Jänner, ab 22:20 Uhr. 

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