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Talk im Hangar-7 Nach den Ferien ist vor den Ferien: Leisten unsere Lehrer zu wenig?
Sendung vom 22. Januar 2016 | 00:35 | |

Talk im Hangar-7

Nach den Ferien ist vor den Ferien: Leisten unsere Lehrer zu wenig?

Gesprächsrunde | Österreich 2016

Lehrer haben einen sicheren Job, können ihre Zeit frei einteilen und größtenteils von zuhause aus arbeiten. Sie haben rund 70 Urlaubstage pro Jahr, fixe Gehaltssprünge - eine Pflicht, sich fortzubilden, trifft die meisten von ihnen nicht. Das Bildungsreform-Paket, das die Regierung im November letzten Jahres präsentierte, hat daran nichts geändert. Zu mächtig ist die Lehrergewerkschaft, an der schon etliche Reformen gescheitert sind - Leisten unsere Lehrer genug? 

Das Image vom freiheits-lebenden und -liebenden Lehrer hält sich hartnäckig. Seriöse Studien bestätigen es ja auch immer wieder: Erst kürzlich stellte die OECD fest, dass die österreichischen Gymnasiallehrer (Lehrer der Sekundarstufe) im internationalen Vergleich wesentlich weniger Zeit im Klassenzimmer verbringen, als ihre ausländischen Kollegen. Während sie im Schnitt wesentlich mehr verdienen - die Lehrergehälter sind laut OECD in Österreich „sehr hoch“. Ob und wie viele Überstunden sie machen, obliegt ihrem Belieben. Diese werden aber von den vielen Studien und Statistiken nicht erfasst. Als „Hochstressberuf“ bezeichnen Psychologen den Lehrerberuf immer wieder – Lehrer seien weit mehr belastet und Burn-Out-gefährdet, als Akademiker anderer Berufsgruppen. Schuld daran sei auch ein Ohnmachtsgefühl, das Empfinden, nichts frei gestalten zu können, sondern an einer sehr kurzen Leine der Schulbehörden gegängelt zu werden. Wie mächtig und selbstbestimmt ist der einzelne Lehrer wirklich? Können sie unter diesen Bedingungen genug leisten, um jüngere Generationen auf ihr Berufsleben vorzubereiten?

Gäste:

Andreas Ferner, Lehrer und Kabarettist
Andreas Unterberger, Publizist
Andreas Salcher, Bildungsexperte
Sibylle Hamann, Autorin und Journalistin
Paul Kimberger, Lehrergewerkschaftler

*****

Lehrer haben einen sicheren Job, können ihre Zeit frei einteilen und größtenteils von zuhause aus arbeiten. Sie haben rund 70 Urlaubstage pro Jahr, fixe Gehaltssprünge - eine Pflicht, sich fortzubilden, trifft die meisten von ihnen nicht. Das Bildungsreform-Paket, das die Regierung im November letzten Jahres präsentierte, hat daran nichts geändert. Zu mächtig ist die Lehrergewerkschaft, an der schon etliche Reformen gescheitert sind - Leisten unsere Lehrer genug? 

Das Image vom freiheits-lebenden und -liebenden Lehrer hält sich hartnäckig. Seriöse Studien bestätigen es ja auch immer wieder: Erst kürzlich stellte die OECD fest, dass die österreichischen Gymnasiallehrer (Lehrer der Sekundarstufe) im internationalen Vergleich wesentlich weniger Zeit im Klassenzimmer verbringen, als ihre ausländischen Kollegen. Während sie im Schnitt wesentlich mehr verdienen - die Lehrergehälter sind laut OECD in Österreich „sehr hoch“. Ob und wie viele Überstunden sie machen, obliegt ihrem Belieben. Diese werden aber von den vielen Studien und Statistiken nicht erfasst. Als „Hochstressberuf“ bezeichnen Psychologen den Lehrerberuf immer wieder – Lehrer seien weit mehr belastet und Burn-Out-gefährdet, als Akademiker anderer Berufsgruppen. Schuld daran sei auch ein Ohnmachtsgefühl, das Empfinden, nichts frei gestalten zu können, sondern an einer sehr kurzen Leine der Schulbehörden gegängelt zu werden. Wie mächtig und selbstbestimmt ist der einzelne Lehrer wirklich? Können sie unter diesen Bedingungen genug leisten, um jüngere Generationen auf ihr Berufsleben vorzubereiten?

Gäste:

Andreas Ferner, Lehrer und Kabarettist
Andreas Unterberger, Publizist
Andreas Salcher, Bildungsexperte
Sibylle Hamann, Autorin und Journalistin
Paul Kimberger, Lehrergewerkschaftler

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Michael Fleischhacker moderiert den Talk im Hangar-7

Michael Fleischhacker

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