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Sendung vom 26. April 2013 | 00:15 |

Talk im Hangar-7

Thema: Der Energie-Wahnsinn - Grün um jeden Preis?

Talk | Österreich 2013

Öl und Gas werden knapper, die Ausbeutung der Natur immer rücksichtsloser: Ob „Fracking" oder Tiefsee-Bohrungen, die Jagd nach den letzten fossilen Brennstoffen ist teuer, schwierig und gefährlich. Aber haben wir überhaupt eine andere Wahl? Kohle ist zu schmutzig, Atomkraft zu riskant und die Alternativen zu schwach. Nach der gescheiterten Reform des CO2-Handels fehlen zudem wichtige Milliarden zur Förderung grüner Energie.
Ist die Wende etwa schon am Ende? Welchen finanziellen und diplomatischen Preis sind wir bereit zu zahlen, um unsere Energieversorgung zu sichern? Wie weit muss die Politik in den Energiemarkt eingreifen? Und was muss über Anreize erfolgen, was über Zwang?
Gäste:
Gerhard Roiss - OMV-Chef
Karin Kneissl - Energie-Analystin
Sylvia Pilarsky-Grosch - BWE-Präsidentin
Michael Bauchmüller - Journalist
Axel Berg - Ex-Politiker
Moderation: Imke Köhler
Energie-Analystin Karin Kneissl im DATUM-Interview:
Deutschland hat es bei der Energiewende viel schwerer, sagt Energie-Analystin Karin Kneissl. Dafür herrsche in Österreich seit Jahrzehnten Stillstand.
DATUM: In Deutschland wird ein mögliches Scheitern der Energiewende heftig diskutiert. In Österreich dagegen findet eine solche Diskussion kaum statt. Läuft dort alles wie geschmiert?
Karin Kneissl: „Die Transformation der Energiebilanz in Deutschland erfolgt aus einer völlig anderen Ausgangsposition: Deutschland hat einen relativ hohen Anteil an Atomstrom und arbeitet am Umstieg auf erneuerbare Energien. Österreich versteckt sich währenddessen hinter seiner relativ guten Energiebilanz, die es aufgrund des hohen Anteils an Wasserkraft hat. Man kann die Länder also ganz und gar nicht vergleichen."
DATUM: Nichtsdestotrotz zeigen österreichische Industrievertreter gerne auf Deutschland, wenn es um den schleichenden Ausbau erneuerbarer Energie in Österreich geht.
Kneissl: „Man ruht sich auf den Errungenschaften der Vergangenheit aus, den großen Investitionen der 50er- und 60er-Jahre - danach hat sich nicht mehr viel getan."
DATUM: Wo sehen Sie in Österreich noch Potenzial für erneuerbare Energie?
Kneissl: „Wenn man über Windkraft und Solaranlagen spricht, muss man die geografischen Bedingungen in Betracht ziehen. Es gibt im Moment in Deutschland eine rege Debatte darüber, ob es Sinn macht, riesige Agrarflächen mit Photovoltaik-Anlagen zu überziehen. Kritiker sagen, soviel Photovoltaik, zum Beispiel in Bayern, sei Unfug. Eine anderer Punkt: Kann man es sich langfristig überhaupt leisten, landwirtschaftlich nutzbare Flächen in dieser Form zu verbauen? In Österreich sind die Möglichkeiten jedenfalls beschränkt: Es gibt eben keine Atlantikküste wie in Frankreich, die Option Offshore-Windkraftwerke zu bauen fällt also weg - die Idee ist aber ohnehin umstritten. Siemens hat sich gewaltig verrechnet, allein die Kosten der Übertragung aus solchen Stromparks auf aufgelassenen Bohrinseln sind sehr teuer."
Warum eine koordinierte europäische Energiepolitik unmöglich scheint, und weshalb Ex-Politiker so oft in Vorständen von Energiekonzernen auftauchen, lesen Sie im kompletten Interview.

Öl und Gas werden knapper, die Ausbeutung der Natur immer rücksichtsloser: Ob „Fracking" oder Tiefsee-Bohrungen, die Jagd nach den letzten fossilen Brennstoffen ist teuer, schwierig und gefährlich. Aber haben wir überhaupt eine andere Wahl? Kohle ist zu schmutzig, Atomkraft zu riskant und die Alternativen zu schwach. Nach der gescheiterten Reform des CO2-Handels fehlen zudem wichtige Milliarden zur Förderung grüner Energie.
Ist die Wende etwa schon am Ende? Welchen finanziellen und diplomatischen Preis sind wir bereit zu zahlen, um unsere Energieversorgung zu sichern? Wie weit muss die Politik in den Energiemarkt eingreifen? Und was muss über Anreize erfolgen, was über Zwang?
Gäste:
Gerhard Roiss - OMV-Chef
Karin Kneissl - Energie-Analystin
Sylvia Pilarsky-Grosch - BWE-Präsidentin
Michael Bauchmüller - Journalist
Axel Berg - Ex-Politiker
Moderation: Imke Köhler
Energie-Analystin Karin Kneissl im DATUM-Interview:
Deutschland hat es bei der Energiewende viel schwerer, sagt Energie-Analystin Karin Kneissl. Dafür herrsche in Österreich seit Jahrzehnten Stillstand.
DATUM: In Deutschland wird ein mögliches Scheitern der Energiewende heftig diskutiert. In Österreich dagegen findet eine solche Diskussion kaum statt. Läuft dort alles wie geschmiert?
Karin Kneissl: „Die Transformation der Energiebilanz in Deutschland erfolgt aus einer völlig anderen Ausgangsposition: Deutschland hat einen relativ hohen Anteil an Atomstrom und arbeitet am Umstieg auf erneuerbare Energien. Österreich versteckt sich währenddessen hinter seiner relativ guten Energiebilanz, die es aufgrund des hohen Anteils an Wasserkraft hat. Man kann die Länder also ganz und gar nicht vergleichen."
DATUM: Nichtsdestotrotz zeigen österreichische Industrievertreter gerne auf Deutschland, wenn es um den schleichenden Ausbau erneuerbarer Energie in Österreich geht.
Kneissl: „Man ruht sich auf den Errungenschaften der Vergangenheit aus, den großen Investitionen der 50er- und 60er-Jahre - danach hat sich nicht mehr viel getan."
DATUM: Wo sehen Sie in Österreich noch Potenzial für erneuerbare Energie?
Kneissl: „Wenn man über Windkraft und Solaranlagen spricht, muss man die geografischen Bedingungen in Betracht ziehen. Es gibt im Moment in Deutschland eine rege Debatte darüber, ob es Sinn macht, riesige Agrarflächen mit Photovoltaik-Anlagen zu überziehen. Kritiker sagen, soviel Photovoltaik, zum Beispiel in Bayern, sei Unfug. Eine anderer Punkt: Kann man es sich langfristig überhaupt leisten, landwirtschaftlich nutzbare Flächen in dieser Form zu verbauen? In Österreich sind die Möglichkeiten jedenfalls beschränkt: Es gibt eben keine Atlantikküste wie in Frankreich, die Option Offshore-Windkraftwerke zu bauen fällt also weg - die Idee ist aber ohnehin umstritten. Siemens hat sich gewaltig verrechnet, allein die Kosten der Übertragung aus solchen Stromparks auf aufgelassenen Bohrinseln sind sehr teuer."
Warum eine koordinierte europäische Energiepolitik unmöglich scheint, und weshalb Ex-Politiker so oft in Vorständen von Energiekonzernen auftauchen, lesen Sie im kompletten Interview.



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