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Sendung vom 19. April 2013 | 00:15 |

Talk im Hangar-7

Thema: Diagnose Krebs - Wer verdient am Patienten?

Talk | Österreich 2013

Politiker beeinflussen, Apotheker ködern, Ärzte schmieren, Sozialkassen abzocken: Zählt für die Pharma-Industrie nur noch der Profit, oder forscht sie wirklich im Interesse der Patienten? Fakt ist: Die Gewinnmarge der Top- Pharmafirmen ist fünf Mal so hoch wie bei der Automobil-Industrie. Wie ist das bei den explodierenden Gesundheitskosten zu rechtfertigen? Warum zwingt die Politik die Pharma-Industrie nicht zu einer transparenten Preisgestaltung?
Neue Medikamente und Behandlungen versprechen Krebskranken Hoffnung, alternative Therapien sind auf dem Vormarsch. Alles wirklich zum Wohle des Patienten? Sollten alle Krebs-Therapien bezahlt werden, egal wie teuer sie sind? Und wann werden wir den Krebs endlich besiegen?
Gäste:
Andrea Kdolsky - Ex-Gesundheitsministerin
Wolfgang Wein - Pharma-Manager
Karl Jurka - Lobbyist
Martin Rümmele - Journalist
Leo Auerbach - Mediziner
Moderation: Imke Köhler
Ex-Ministerin Andrea Kdolsky im DATUM-Interview:
Politiker sind relativ kompetenzlos, sagt Andrea Kdolsky: Viereinhalb Jahre nach ihrem Politik-Ausstieg rechnet sie mit Parteien und Medien ab.
DATUM: Frau Kdolsky, hat das österreichische Gesundheitssystem Ihrer Ansicht nach wirklich ein Korruptionsproblem?
Andrea Kdolsky: „Transparency International sagt, dass das Gesundheitswesen offene Tore für Korruption hat. Ärzte lernen von Anfang an, dass eine gewisse Kooperation, ein gewisses Nehmen von Leuten, ganz normal ist. Das ist gar nicht bösartig, den Vorwurf der Korruption darf man nicht pauschalisieren. Aber wir müssen unten anfangen und sagen: Leute, es gibt Grenzen und Regeln, die einzuhalten sind."
DATUM: Wie sieht es bei Ihnen aus? Zu ihren Kunden zählen sowohl Pharmafirmen als auch Krankenhäuser und Krankenkassen. Kommt es da nicht zwangsläufig zu Interessenskonflikten?
Kdolsky: „Nein, wir sind ja letztendlich nicht diejenigen, die die Preisgestaltung machen oder über das Angebotsspektrum entscheiden. Wir durchleuchten Betriebe, ob die Prozesse stimmen - ob ich das für ein Krankenhaus mache oder für eine pharmazeutische Industrie, macht keinen Unterschied. Da komme ich jedenfalls als Gesundheitspolitikerin viel eher in Interessenskonflikte."
DATUM: Wie meinen Sie das?
Kdolsky: „Das Ziel in der Wirtschaft ist, Umsatz für das Unternehmen zu erwirtschaften. Bei der Erreichung meiner Umsätze bin ich aber sehr frei, ich kann Entscheidungen treffen und Dinge umsetzen. Politiker sind letztendlich relativ kompetenzlos. Am Ende wirft man ihnen dann vor, sie hätten nichts auf den Boden gebracht."
Wie Journalisten Andrea Kdolsky früher um den Schlaf gebracht haben und vor welchen Fragen sich österreichische Gesundheitspolitiker erfolgreich drücken, lesen Sie im kompletten Interview.

Politiker beeinflussen, Apotheker ködern, Ärzte schmieren, Sozialkassen abzocken: Zählt für die Pharma-Industrie nur noch der Profit, oder forscht sie wirklich im Interesse der Patienten? Fakt ist: Die Gewinnmarge der Top- Pharmafirmen ist fünf Mal so hoch wie bei der Automobil-Industrie. Wie ist das bei den explodierenden Gesundheitskosten zu rechtfertigen? Warum zwingt die Politik die Pharma-Industrie nicht zu einer transparenten Preisgestaltung?
Neue Medikamente und Behandlungen versprechen Krebskranken Hoffnung, alternative Therapien sind auf dem Vormarsch. Alles wirklich zum Wohle des Patienten? Sollten alle Krebs-Therapien bezahlt werden, egal wie teuer sie sind? Und wann werden wir den Krebs endlich besiegen?
Gäste:
Andrea Kdolsky - Ex-Gesundheitsministerin
Wolfgang Wein - Pharma-Manager
Karl Jurka - Lobbyist
Martin Rümmele - Journalist
Leo Auerbach - Mediziner
Moderation: Imke Köhler
Ex-Ministerin Andrea Kdolsky im DATUM-Interview:
Politiker sind relativ kompetenzlos, sagt Andrea Kdolsky: Viereinhalb Jahre nach ihrem Politik-Ausstieg rechnet sie mit Parteien und Medien ab.
DATUM: Frau Kdolsky, hat das österreichische Gesundheitssystem Ihrer Ansicht nach wirklich ein Korruptionsproblem?
Andrea Kdolsky: „Transparency International sagt, dass das Gesundheitswesen offene Tore für Korruption hat. Ärzte lernen von Anfang an, dass eine gewisse Kooperation, ein gewisses Nehmen von Leuten, ganz normal ist. Das ist gar nicht bösartig, den Vorwurf der Korruption darf man nicht pauschalisieren. Aber wir müssen unten anfangen und sagen: Leute, es gibt Grenzen und Regeln, die einzuhalten sind."
DATUM: Wie sieht es bei Ihnen aus? Zu ihren Kunden zählen sowohl Pharmafirmen als auch Krankenhäuser und Krankenkassen. Kommt es da nicht zwangsläufig zu Interessenskonflikten?
Kdolsky: „Nein, wir sind ja letztendlich nicht diejenigen, die die Preisgestaltung machen oder über das Angebotsspektrum entscheiden. Wir durchleuchten Betriebe, ob die Prozesse stimmen - ob ich das für ein Krankenhaus mache oder für eine pharmazeutische Industrie, macht keinen Unterschied. Da komme ich jedenfalls als Gesundheitspolitikerin viel eher in Interessenskonflikte."
DATUM: Wie meinen Sie das?
Kdolsky: „Das Ziel in der Wirtschaft ist, Umsatz für das Unternehmen zu erwirtschaften. Bei der Erreichung meiner Umsätze bin ich aber sehr frei, ich kann Entscheidungen treffen und Dinge umsetzen. Politiker sind letztendlich relativ kompetenzlos. Am Ende wirft man ihnen dann vor, sie hätten nichts auf den Boden gebracht."
Wie Journalisten Andrea Kdolsky früher um den Schlaf gebracht haben und vor welchen Fragen sich österreichische Gesundheitspolitiker erfolgreich drücken, lesen Sie im kompletten Interview.

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