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Sendung vom 04. April 2013 | 23:15 |

Talk im Hangar-7

Thema: Populismus pur - Wie viele Clowns verträgt die Politik?

Talk | Österreich 2013

Für den deutschen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück sind Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi und Protest-Politiker Beppe Grillo „Clowns". In Österreich versprüht der 80-jährige Neo-Politiker Frank Stronach bizarren Charme. Zudem tauchen Piraten-Parteien auf, und immer neue Gruppen betreten im Super-Wahljahr die Bühne - während sich etablierte Parteien in Phrasen flüchten. Was sind die Ursachen dafür? Wo bleiben die konkreten Inhalte? Und ist die Grenze des Erträglichen überschritten?
Gäste:
Laurenz Meyer - Ex-CDU-Generalsekretär
Eva Weissenberger - Journalistin
Johannes Voggenhuber - Ex-EU-Politiker
Jan Fleischhauer - Journalist & Autor
Florian Scheuba - Kabarettist
Moderation: Helmut Brandstätter
„Spiegel"-Kolumnist Jan Fleischhauer im DATUM-Interview:
Bei Verfehlungen von Politikern zuckt der Österreicher mit den Schultern, sagt „Spiegel“-Kolumnist Jan Fleischhauer - das könne linken Populisten mitunter einen Strich durch die Rechnung machen.
DATUM: Sie bezeichnen den italienischen Politiker Beppe Grillo wegen seiner populistischen Politik als den gefährlichsten Mann Europas. Ist Grillo nun ein Clown oder eine tatsächliche Gefahr?
Jan Fleischhauer: „Der Mann ist als Clown gestartet, aber ich glaube, dass man ihn deutlich unterschätzt, wenn man in ihm nur den Komiker sieht. Einen Mann, der - mit diesem Programm - über 30 Prozent des italienischen Wahlvolks hinter sich hat, den sollte man ernst nehmen."
DATUM: In Deutschland und Österreich ist 2013 Wahl-Jahr. Hätte ein Mann wie Grillo auch dort Chancen?
Fleischhauer: „Nicht in diesem Ausmaß, dazu sind unsere Demokratien, sowohl in Österreich als auch in Deutschland, noch zu gefestigt. Das Vertrauen in die politische Klasse ist nicht in dem Maße erodiert wie in Italien. Aber ähnliche Parteien könnten sicherlich Erfolge erzielen."
DATUM: Spüren Sie die antiparlamentarischen Tendenzen, die Sie in Italien beschreiben, auch in Deutschland?
Fleischhauer: „Ein Programm, wie es Grillo vorlegt, also das des ausgesprochenen Antiparlamentarismus, sehe ich in Deutschland oder Österreich nicht. Beide Länder haben in ihrer Geschichte extrem schlechte Erfahrungen mit antiparlamentarischen Bewegungen gemacht. Das ist eine Warnung, die bis heute nachwirkt."
Was Grillos Populismus mit dem Dritten Reich zu tun hat und warum Österreich bei Korruption „sehr viel weiter” ist als Deutschland, lesen Sie im kompletten Interview.

Für den deutschen Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück sind Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi und Protest-Politiker Beppe Grillo „Clowns". In Österreich versprüht der 80-jährige Neo-Politiker Frank Stronach bizarren Charme. Zudem tauchen Piraten-Parteien auf, und immer neue Gruppen betreten im Super-Wahljahr die Bühne - während sich etablierte Parteien in Phrasen flüchten. Was sind die Ursachen dafür? Wo bleiben die konkreten Inhalte? Und ist die Grenze des Erträglichen überschritten?
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Eva Weissenberger - Journalistin
Johannes Voggenhuber - Ex-EU-Politiker
Jan Fleischhauer - Journalist & Autor
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„Spiegel"-Kolumnist Jan Fleischhauer im DATUM-Interview:
Bei Verfehlungen von Politikern zuckt der Österreicher mit den Schultern, sagt „Spiegel“-Kolumnist Jan Fleischhauer - das könne linken Populisten mitunter einen Strich durch die Rechnung machen.
DATUM: Sie bezeichnen den italienischen Politiker Beppe Grillo wegen seiner populistischen Politik als den gefährlichsten Mann Europas. Ist Grillo nun ein Clown oder eine tatsächliche Gefahr?
Jan Fleischhauer: „Der Mann ist als Clown gestartet, aber ich glaube, dass man ihn deutlich unterschätzt, wenn man in ihm nur den Komiker sieht. Einen Mann, der - mit diesem Programm - über 30 Prozent des italienischen Wahlvolks hinter sich hat, den sollte man ernst nehmen."
DATUM: In Deutschland und Österreich ist 2013 Wahl-Jahr. Hätte ein Mann wie Grillo auch dort Chancen?
Fleischhauer: „Nicht in diesem Ausmaß, dazu sind unsere Demokratien, sowohl in Österreich als auch in Deutschland, noch zu gefestigt. Das Vertrauen in die politische Klasse ist nicht in dem Maße erodiert wie in Italien. Aber ähnliche Parteien könnten sicherlich Erfolge erzielen."
DATUM: Spüren Sie die antiparlamentarischen Tendenzen, die Sie in Italien beschreiben, auch in Deutschland?
Fleischhauer: „Ein Programm, wie es Grillo vorlegt, also das des ausgesprochenen Antiparlamentarismus, sehe ich in Deutschland oder Österreich nicht. Beide Länder haben in ihrer Geschichte extrem schlechte Erfahrungen mit antiparlamentarischen Bewegungen gemacht. Das ist eine Warnung, die bis heute nachwirkt."
Was Grillos Populismus mit dem Dritten Reich zu tun hat und warum Österreich bei Korruption „sehr viel weiter” ist als Deutschland, lesen Sie im kompletten Interview.

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