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Sendung vom 07. März 2013 | 22:15 |

Talk im Hangar-7

Thema: Tatort Teller - Wie pervers ist unsere Esskultur?

Talk | Österreich 2013

Pferd in der Lasagne, Esel im Rinderhack, Krebsgefahr aus dem Tiefkühlfach. Wie verkommen ist eigentlich unsere Esskultur? Die Verbraucher sind verunsichert, die Politiker empört, und die Hersteller geben sich wieder einmal ahnungslos. Doch sind wirklich nur die Produzenten die Schuldigen? Was können wir bei derart niedrigen Preisen noch erwarten? Wie schlimm ist es um unsere Lebensmittel tatsächlich bestellt? Und hilft womöglich nur ein Verzicht auf Fleisch?
Gäste:
Sarah Wiener - Star-Köchin
Martin Balluch - Tierschützer
Robert Mühlecker - Lebensmitteltechnologe
Jörg Brezl - Berater der Fleischindustrie
Adi Matzek - Fleischer & Grill-Weltmeister
Moderation: Helmut Brandstätter
Robert Mühlecker im DATUM-Interview
Nicht nur Produzenten, sondern auch Kontrolleure sind von den aktuellen Lebensmittelgesetzen überfordert, sagt Robert Mühlecker - die Qualität im Supermarkt sei aber trotzdem gut.
DATUM: Sie haben kurz nach dem Bekanntwerden der ersten BSE-Fälle als Lebensmittelkontrolleur angefangen. Was haben Sie kontrolliert?
Robert Mühlecker: „Ich habe die Herkunftssicherung und die Deklaration der Markenprogramme kontrolliert. Genau das Eck, wo jetzt der Hut brennt. Ich war sozusagen von Anfang an dabei und bin mit den Systemen mitgewachsen: Damals ist das Thema durch die BSE-Krise erst wichtig geworden."
DATUM: Wie sieht der Alltag eines Lebensmittelkontrolleurs aus?
Mühlecker: „Ich habe das siebeneinhalb Jahre gemacht, von 2001 bis 2008. In dieser Zeit habe ich 7.500 unangekündigte Kontrollen durchgeführt, bin quer durch Österreich gefahren. Ich war bei Lebensmittelproduzenten, im Einzelhandel und im Großhandel. Da bekommt man natürlich mit, wo die Probleme der Branche liegen."
DATUM: Welche Probleme sind das?
Mühlecker: „Es geht um die Umsetzung der Bestimmungen. Die Anforderungen sind über die Jahre immer höher und anspruchsvoller geworden, die Systeme immer komplexer und damit auch die Herausforderungen für die Lebensmittelbetriebe und den Handel. 2001 als es mit der Rindfleischkennzeichnung los ging, gab es drei anerkannte Markenprogramme in Österreich. Heute haben wir 75 - und zwar nur für Rind- und Kalbfleisch. Jedes mit unterschiedlichen Anforderungen an den Produzenten und den Handel."
Warum ausländisches Fleisch nicht automatisch schlechter ist als heimisches, und wie der Bio-Boom Produzenten unter Druck setzt, lesen Sie im kompletten Interview.

Pferd in der Lasagne, Esel im Rinderhack, Krebsgefahr aus dem Tiefkühlfach. Wie verkommen ist eigentlich unsere Esskultur? Die Verbraucher sind verunsichert, die Politiker empört, und die Hersteller geben sich wieder einmal ahnungslos. Doch sind wirklich nur die Produzenten die Schuldigen? Was können wir bei derart niedrigen Preisen noch erwarten? Wie schlimm ist es um unsere Lebensmittel tatsächlich bestellt? Und hilft womöglich nur ein Verzicht auf Fleisch?
Gäste:
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Martin Balluch - Tierschützer
Robert Mühlecker - Lebensmitteltechnologe
Jörg Brezl - Berater der Fleischindustrie
Adi Matzek - Fleischer & Grill-Weltmeister
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Robert Mühlecker im DATUM-Interview
Nicht nur Produzenten, sondern auch Kontrolleure sind von den aktuellen Lebensmittelgesetzen überfordert, sagt Robert Mühlecker - die Qualität im Supermarkt sei aber trotzdem gut.
DATUM: Sie haben kurz nach dem Bekanntwerden der ersten BSE-Fälle als Lebensmittelkontrolleur angefangen. Was haben Sie kontrolliert?
Robert Mühlecker: „Ich habe die Herkunftssicherung und die Deklaration der Markenprogramme kontrolliert. Genau das Eck, wo jetzt der Hut brennt. Ich war sozusagen von Anfang an dabei und bin mit den Systemen mitgewachsen: Damals ist das Thema durch die BSE-Krise erst wichtig geworden."
DATUM: Wie sieht der Alltag eines Lebensmittelkontrolleurs aus?
Mühlecker: „Ich habe das siebeneinhalb Jahre gemacht, von 2001 bis 2008. In dieser Zeit habe ich 7.500 unangekündigte Kontrollen durchgeführt, bin quer durch Österreich gefahren. Ich war bei Lebensmittelproduzenten, im Einzelhandel und im Großhandel. Da bekommt man natürlich mit, wo die Probleme der Branche liegen."
DATUM: Welche Probleme sind das?
Mühlecker: „Es geht um die Umsetzung der Bestimmungen. Die Anforderungen sind über die Jahre immer höher und anspruchsvoller geworden, die Systeme immer komplexer und damit auch die Herausforderungen für die Lebensmittelbetriebe und den Handel. 2001 als es mit der Rindfleischkennzeichnung los ging, gab es drei anerkannte Markenprogramme in Österreich. Heute haben wir 75 - und zwar nur für Rind- und Kalbfleisch. Jedes mit unterschiedlichen Anforderungen an den Produzenten und den Handel."
Warum ausländisches Fleisch nicht automatisch schlechter ist als heimisches, und wie der Bio-Boom Produzenten unter Druck setzt, lesen Sie im kompletten Interview.

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