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Sendung vom 03. Oktober 2014 | 10:15 |

Talk im Hangar-7

Wirtschaftsfaktor Wald - Bedroht die Profitgier unsere Bäume?

Talk | Österreich 2014

Obwohl heute niemand mehr vom Waldsterben spricht, sind unsere Waldbäume noch weit davon entfernt, gesund zu sein. Der Wald von heute ist ein Produkt des Menschen. Es gibt kaum noch Urwälder. Unser Forst ist zu jung: Im Schnitt sind die Bäume nur 80 Jahre alt - dabei können Eichen bis zu 800 Jahre und Buchen bis zu 250 Jahre alt werden.

Mit dem früheren Ökosystem hat unser Forst fast nichts mehr zu tun. Heute bestimmt nicht mehr die Natur was wachsen darf, sondern der Förster. Überall wird abgeholzt  und umgebaut. Fast die gesamte Waldfläche wird bewirtschaftet. Die intensive Waldnutzung geht oftmals auf Kosten der Waldökologie, sozialer Standards und stabiler, natürlicher Forste. Wälder verschwinden, werden zu Plantagen oder degenerieren und verlieren ihre Vielfalt. Freizeitindustrie, Jägerlobby und profitorientierte Holz- und Forstwirtschaft schaden dem Wald.

In Österreich ist fast die Hälfte des Bundesgebiets von Wald bedeckt. Von den vier Millionen Hektar sind 82 Prozent in Privatbesitz. 18 Prozent gehören dem Staat. In Deutschland ist das Verhältnis ausgewogener. 44 Prozent der Waldfläche werden privatwirtschaftlich genutzt. Der Rest gehört der öffentlichen Hand.

Wie sicher ist der Bestand unserer Wälder? Setzen die Waldbesitzer zu sehr auf Profit? Kann die Ausbeutung gestoppt werden? Muss der Staat den Wald besser schützen? Wie viel Waldfläche sollte bewirtschaftet werden?

Gäste:
Richard Ramsauer - ehem. Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Bundesforste
Peter Wohlleben - deutscher Autor und Förster
Felix Montecuccoli - Präsident der Land- und Forstbetriebe Österreichs
Gerhard Heilingbrunner - Präsident des Umweltdachverbandes
Maximilian Moser & Erwin Thoma - Autoren des Buchs "Die sanfte Medizin der Bäume"

Obwohl heute niemand mehr vom Waldsterben spricht, sind unsere Waldbäume noch weit davon entfernt, gesund zu sein. Der Wald von heute ist ein Produkt des Menschen. Es gibt kaum noch Urwälder. Unser Forst ist zu jung: Im Schnitt sind die Bäume nur 80 Jahre alt - dabei können Eichen bis zu 800 Jahre und Buchen bis zu 250 Jahre alt werden.

Mit dem früheren Ökosystem hat unser Forst fast nichts mehr zu tun. Heute bestimmt nicht mehr die Natur was wachsen darf, sondern der Förster. Überall wird abgeholzt  und umgebaut. Fast die gesamte Waldfläche wird bewirtschaftet. Die intensive Waldnutzung geht oftmals auf Kosten der Waldökologie, sozialer Standards und stabiler, natürlicher Forste. Wälder verschwinden, werden zu Plantagen oder degenerieren und verlieren ihre Vielfalt. Freizeitindustrie, Jägerlobby und profitorientierte Holz- und Forstwirtschaft schaden dem Wald.

In Österreich ist fast die Hälfte des Bundesgebiets von Wald bedeckt. Von den vier Millionen Hektar sind 82 Prozent in Privatbesitz. 18 Prozent gehören dem Staat. In Deutschland ist das Verhältnis ausgewogener. 44 Prozent der Waldfläche werden privatwirtschaftlich genutzt. Der Rest gehört der öffentlichen Hand.

Wie sicher ist der Bestand unserer Wälder? Setzen die Waldbesitzer zu sehr auf Profit? Kann die Ausbeutung gestoppt werden? Muss der Staat den Wald besser schützen? Wie viel Waldfläche sollte bewirtschaftet werden?

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Richard Ramsauer - ehem. Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Bundesforste
Peter Wohlleben - deutscher Autor und Förster
Felix Montecuccoli - Präsident der Land- und Forstbetriebe Österreichs
Gerhard Heilingbrunner - Präsident des Umweltdachverbandes
Maximilian Moser & Erwin Thoma - Autoren des Buchs "Die sanfte Medizin der Bäume"




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