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Der Fall Dr. Egon B.

Verstrickungen mit der Justiz

Der Fall Dr. Egon B.

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In Salzburg zieht die Verstrickung zwischen der Justiz und dem inzwischen unter Strafantrag stehenden Psychologen und Gutachter Dr. Egon B. ganz andere Kreise.

Er war der bevorzugte Gutachter vieler Familiengerichte in Salzburg und Oberösterreich. Gleichzeitig war er der Geschäftsführer der Therapeutischen Familienambulanz (TAF). So kam es vor Gericht zu der seltsamen Situation, dass der neutrale Gutachter in seinen Gutachten Empfehlungen für seine eigene therapeutische Einrichtung aussprach - eine ungute Verquickung geschäftlicher Interessen mit gutachterlicher Tätigkeit, die den Gerichten hätte auffallen müssen.

Ehemalige "Patienten" des Gutachters Egon B. und der Firma TAF haben ausgerechnet, wie hoch der Umsatz der Therapieeinrichtung und ihrer Tochterfirma in den Jahren 2000 bis 2012 gewesen sein könnte. Für Oberösterreich und Salzburg sind sie auf einen Millionenbetrag im mittleren zweistelligen Bereich gekommen, bezahlt von der öffentlichen Hand. Ein gutes Geschäft für die Therapieeinrichtung, die als gemeinnütziger Verein ja steuerbegünstigt ist.

2013 erging dann ein Strafantrag der Staatsanwaltschaft Linz gegen den Gutachter, im Sommer 2014 sollte das Verfahren eröffnet werden. Doch im Frühjahr 2014 erklärte die zuständige Richterin, dass sie befangen sei, immerhin stünden auf der Zeugenliste viele auch ihr bekannte Richter:

 

(Dokument: Auszug aus der Zeugenliste)

Deshalb könne sie, die Richterin, das Verfahren nicht leiten. Ihr Einwand wurde allerdings abgewiesen:

 

(Dokument: Befangenheitsablehnung)

Die Konsequenz: wieder eine monatelange Verzögerung in der Abwicklung des Strafverfahrens. Die Justiz ermittelt eben nicht gerne gegen sich selbst. Für die Betroffenen bedeutet das in jedem Fall erneutes Warten. Momentan (Stand September 2014) hat die damit befasste Richterin noch keinen Gerichtstermin benannt.

In Salzburg zieht die Verstrickung zwischen der Justiz und dem inzwischen unter Strafantrag stehenden Psychologen und Gutachter Dr. Egon B. ganz andere Kreise.

Er war der bevorzugte Gutachter vieler Familiengerichte in Salzburg und Oberösterreich. Gleichzeitig war er der Geschäftsführer der Therapeutischen Familienambulanz (TAF). So kam es vor Gericht zu der seltsamen Situation, dass der neutrale Gutachter in seinen Gutachten Empfehlungen für seine eigene therapeutische Einrichtung aussprach - eine ungute Verquickung geschäftlicher Interessen mit gutachterlicher Tätigkeit, die den Gerichten hätte auffallen müssen.

Ehemalige "Patienten" des Gutachters Egon B. und der Firma TAF haben ausgerechnet, wie hoch der Umsatz der Therapieeinrichtung und ihrer Tochterfirma in den Jahren 2000 bis 2012 gewesen sein könnte. Für Oberösterreich und Salzburg sind sie auf einen Millionenbetrag im mittleren zweistelligen Bereich gekommen, bezahlt von der öffentlichen Hand. Ein gutes Geschäft für die Therapieeinrichtung, die als gemeinnütziger Verein ja steuerbegünstigt ist.

2013 erging dann ein Strafantrag der Staatsanwaltschaft Linz gegen den Gutachter, im Sommer 2014 sollte das Verfahren eröffnet werden. Doch im Frühjahr 2014 erklärte die zuständige Richterin, dass sie befangen sei, immerhin stünden auf der Zeugenliste viele auch ihr bekannte Richter:

 

(Dokument: Auszug aus der Zeugenliste)

Deshalb könne sie, die Richterin, das Verfahren nicht leiten. Ihr Einwand wurde allerdings abgewiesen:

 

(Dokument: Befangenheitsablehnung)

Die Konsequenz: wieder eine monatelange Verzögerung in der Abwicklung des Strafverfahrens. Die Justiz ermittelt eben nicht gerne gegen sich selbst. Für die Betroffenen bedeutet das in jedem Fall erneutes Warten. Momentan (Stand September 2014) hat die damit befasste Richterin noch keinen Gerichtstermin benannt.



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