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Aida Opernhighlight bei ServusTV aus der Mailänder Scala

Samstag, 21.2. 20:15

Aida

Web Special: Das Opern-Highlight live aus der Mailänder Scala


Verdis Oper der Superlative!

Sie gilt als einer der beliebtesten Werke der Operngeschichte: Giuseppe Verdis unglückliche Liebesgeschichte zwischen der äthiopischen Prinzessin Aida und dem ägyptischen Feldherrn Radames ist eine Oper der Superlative! Schon bei ihrer Premiere 1871 in Kairo begeisterte die leidenschaftliche Geschichte über die große Liebe, Tragik und Verrat das Publikum. 

ServusTV übertrug das Opern-Spektakel am 21. Februar 20:15 live aus der Mailänder-Scala. Hier geht's zum Video der Live-Übertragung.

Exklusive Neu-Inszenierung mit Star-Besetzung

Die in die ägyptische Pharaonenzeit eingebettete Liebesgeschichte wird vom indischen Stardirigent Zubin Mehta, welcher vor Kurzem erneut großen Erfolg mit dem 5. Wiener Neujahrskonzert feierte dirigiert. Regie führt der deutsche Regisseur Peter Stein, welcher eine neue und zeitgenössische Interpretation mit einer "besonders intimen Aida" verspricht. Die Inszenierung wird in einem der renommiertesten und besten Opernhäusern der Welt, der Mailänder Scala neu aufgeführt. In den Hauptrollen singen u. a. die Mezzosopranistin Anita Rachvelishvili, die Sopranistin Kristin Lewis und Fabio Sartori.

Hier finden Sie schon vorab Alles um Sie auf diesen außergewöhnlichen Kulturgenuss einzustimmen: Informationen über Handlung, Interpreten, Videos und Bilder rund um die weltberühmte Scala, Probearbeiten und die Geschichte der Scala!

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen und großartige Unterhaltung!



Protagonisten

Zubin Mehta ServusTV Aida Scala

Zubin Mehta

Dirigent

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Peter Stein ServusTV Aida Scala

Peter Stein

Regisseur

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Anita Rachvelishvili ServusTV Aida Scala

Anita Rachvelishvili

Amneris

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Kerstin Lewis ServusTV Aida Scala

Kristin Lewis

Aida

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Fabio Sartori ServusTV Aida Scala

Fabio Sartori

Radames

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George Gagnidze  ServusTV Aida Scala

George Gagnidze

Amonastro

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Matti Salminen ServusTV Aida Scala

Matti Salminen

Ramfis

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Carlo Colombara ServusTV Aida Scala

Carlo Colombara

Il Re

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Die Handlung

Als Besonderheit der Oper Aida gilt der detailliert nachempfundene ägyptisches Stil, für den Verdi extra nach Ägypten reiste, um sich von der Mythenwelt der alten Pharaonen inspirieren zu lassen. Auf Wunsch des Khediven von Ägypten - eine Art Vizekönig - komponierte Guiseppe Verdi 1870 sein imposantes und exotisches Werk Aida in insgesamt 4 Akten.

Erster Akt

Radamès ist Befehlshaber der ägyptischen Truppen und soll gegen die Äthiopier in den Krieg ziehen. Die Pharaonentochter Amneris begehrt Radamès, doch Radamès ist in Aida verliebt. Aida, die Sklavin Amneris und Tochter des äthiopischen Königs Amonasro, erwidert seine Liebe. Als Amneris die heimlichen Blicke der beiden Verliebten bemerkt, erwacht ihre Eifersucht. Bei einer großen Feier wird Radamès zum Heeresführer für den Feldzug gegen die Äthiopier ernannt.

Zweiter Akt

Durch eine List Amneris‘ gibt Ai­da ihre wahren Gefühle für Radamès zu erkennen. Nachdem Radamès als Sieger nach Ägypten zurückgekehrt ist, werden bei seiner Triumphfeier die äthiopischen Gefangenen vorgeführt. Unter diesen erkennt Aida ihren Vater Amonasro, den König der Äthiopier. Auf Radamès‘ Wunsch werden alle Gefangenen außer Aida und ihr Vater freigelassen, da sie als Pfand der Sicherheit dienen sollen. Radamès soll zur Belohnung für seinen Sieg Amneris heiraten.

Dritter Akt

Radamès und Aida verabreden sich heimlich. Während Aida auf ihn wartet, kommt zunächst Amonasro und zwingt sie, ihm bei der Rache für seine Niederlage behilflich zu sein. Er versteckt sich und belauscht die beiden Liebenden bei ihrem Gespräch. Dabei erzählt Radamès den Kriegsplan der Ägypter und begeht dadurch unwissend Landesverrat. Auch Amneris hat das Gespräch aus einem Versteck mitangehört. Nachdem Amonasro sich zu erkennen gegeben hat, verhilft Radamès ihm und Aida zur Flucht. Er selbst stellt sich den Wachen und Amneris.

Vierter Akt

Die eifersüchtige Amneris will trotz der unerwiderten Liebe Radamès helfen. Er muss jedoch auf Aida verzichten und sie ehelichen. Radamès ist aber zum Tode entschlossen. Nach dem Beschluss des Gerichts wird er lebendig begraben. Aida hat sich heimlich zu ihm geschlichen, um mit ihm gemeinsam zu sterben.


Generalprobe


Die Scala in Bildern


Schon gewusst?

  • Obwohl Giuseppe Verdi die Oper schon 1870 fertiggestellt hatte, konnte sie erst am 24. Dezember 1871 in Kairo uraufgeführt werden. Die Kostüme und Requisiten waren aufgrund des Deutsch-Französischen Krieges in dem von Preußen belagerten Paris eingeschlossen und konnten nicht nach Ägypten transportiert werden. 
  • Verdi reiste extra für die Arbeit an der Oper nach Ägypten um sich von der Archäologie und Mythenwelt der Pharaonen inspirieren zu lassen und Eindrücke zu sammeln.
  • AIDA war Teamarbeit: um den Text der Oper kümmerten sich nicht weniger als vier Autoren. Der Ägyptologe Edouard Mariette Bey entwickelte die Geschichte der Aida. Camille du Locle, Direktor der Pariser Opéra Comique, entwarf die Szenenfolge. Antonio Ghislanzoni, ein befreundeter Sänger und Dramatiker Verdis, dichtete die Verse und auch Verdi selber legte Hand an die Texte.
  • Giuseppe Verdi war sein Werk besonders wichtig: er selbst wählte für die Uraufführung Dirigenten und Sänger aus.
  • Verdi verhandelte hart und erhielt das bis dato wohl höchste Honorar für einen Komponisten: 150.000 Francs. Der Auftraggeber des Werkes, der Vizekönig von Ägypten, erhielt das Eigentums- und Aufführungsrecht für Kairo. Die Rechte für den Rest der Welt behielt Verdis für sich.
  • Die „Aida“-Trompete wurde eigens für die Oper entworfen und altägyptischen Trompeten nachempfunden. Sie ist etwa 1,5 Meter lang und hat einen durchdringenden, glänzenden Ton.
  • Nach der Premiere in Kairo war die Mailänder Scala das erste Opernhaus, das Aida am 8. Februar 1872 in der westlichen Welt aufführte.
  • Nach der frenetisch gefeierten Premiere an der Mailänder Scala wurde Verdi 32 Mal vor den Vorhang gerufen.


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