Kino-Meilensteine

Jeden Freitag ca. 22:15 Uhr

Kino-Meilensteine

Das Spielfilm-Highlight am Freitag Abend


Jeden Freitag Abend: Die Filmreihe mit anerkannten oder umstrittenen Klassikern, Meisterwerken und Geheimtipps.

In der Reihe Meilensteine stehen regelmäßig Werke der älteren und jüngeren Kino-Geschichte im Mittelpunkt - Filme, die einerseits ihre Entstehungszeit widerspiegeln und zugleich ihren künstlerischen Wert beibehalten haben: Werke von Rossellini, Ophüls, Coppola, Fellini, Lumet, Reisz oder weiteren großen Regisseuren, die heute als Meilensteine der Filmgeschichte gelten.


Freuen Sie sich im April auf diese Filme:

Einen visuell eindrucksvollen, aber auch äußerst unterhaltsamen Spät-Western drehte Richard Brooks mit „700 MEILEN WESTWÄRTS“ (3.4.). Gene Hackman, Candice Bergen und James Coburn sind die Protagonisten in einem spektakulären, 700 Meilen langen Pferderennen durch die Wildnis Nordamerikas. Ungewöhnlich für einen Western die vielschichtige Figurenzeichnung der Hauptdarsteller – allesamt auf die eine oder andere Art gescheiterte Existenzen, die sich durch ihre Teilnahme an dem Rennen eine bessere Zukunft erhoffen.

Sam Peckinpahs Road-Movie „CONVOY“ (10.4.) ist im Prinzip ein moderner Western, wo an Stelle von Cowboys diesmal Truckfahrer den amerikanischen Traum von Individualismus, Abenteuer und Freiheit ausleben möchten. Im Kampf gegen korrupte Polizeibeamte und ungerechte Gesetze entwickeln sich die Trucker mehr und mehr zu mythischen „Outlaws“ auf den US-Highways. Ganz der Tradition des „New Hollywood“ verhaftet, lieferte Regisseur Peckinpah mit seinem Film einen pessimistischen Kommentar zur Gesellschaft Nordamerikas der 1970er-Jahre. In den Hauptrollen Kris Kristofferson, Ali MacGraw und Ernest Borgnine.

Bekannter unter dem Original-Titel „Electra Glide in Blue“, ist „HARLEY DAVIDSON 334“ (17.4.) Kult-Kino pur! Regisseur James William Guercio erzählt die Geschichte von einem Straßen-Cop, der mit seiner Harley Davidson Electra im US-Staat Arizona für Sicherheit und Ordnung sorgt. Wie sein Vorbild „Easy Rider“ geht es in dem Biker-Film weniger um die Handlung an sich als vielmehr darum, ein Sittenbild der US-Gesellschaft jener Zeit zu entwerfen. Mit Robert Blake und Billy Green Bush als Protagonisten sowie mehreren Mitgliedern der Jazz-Rock-Band Chicago, für die James William Guercio lange Zeit als Produzent wirkte.

„DIE NACHT DES JÄGERS“ (24.4.) ist die einzige Regiearbeit des großartigen Schauspielers Charles Laughton – und wurde zugleich zu einem „Meilenstein“ des Kinos und von einigen Kritikern zum zweitbesten Film aller Zeiten gewählt (nach „Citizen Kane“). Die ungewöhnliche Geschichte von einem Wanderprediger, der mordend durch die US-Provinz zieht, wirkt wie ein beklemmender, stets faszinierender Albtraum. In dem Film - visuell stark vom deutschen Expressionismus beeinflusst - liefert Hauptdarsteller Robert Mitchum eine der besten Leistungen seiner langen Karriere ab. Die weibliche Hauptrolle spielt nicht weniger eindrucksvoll Shelley Winters.


Sendetermine

Nickelodeon
So | 26.04. 00:00

Witzige Hommage an die Anfangszeit des Kinos

Spielfilm

1976

Unterhaltung