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NASCAR Sprint Cup Series 2012

 

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NASCAR Sprint Cup Series 2012

Basics - Facts - Fachbegriffe

Das A - Z nur NASCAR Sprint Cup Series 2011 - wichtige Fachausdrücke und Grundbegriffe:


A

Aero Push - Hinter einem Fahrzeug geht der Luftstrom nicht in „normaler“ Art und Weise an den nachfolgenden Autos vorbei: Bei den Fahrzeugen hinter dem Führungswagen wird der Abtrieb („Downforce“) vermindert, weil die Front des Wagens nicht mehr richtig angeströmt wird. Dadurch lässt sich das Auto weniger gut steuern - ein Effekt, der insbesondere bei der Kurvenausfahrt auftritt

Aerodynamic Drag - sagt aus, wie gut ein Auto „durch die Luft" fährt, bzw. wieviel Widerstand dabei durch selbige verursacht wird. Die Ingenieure versuchen stets, die beste „Gegenkraft-Pferdestärken"-Bewertung zu erhalten, um zu erfahren, wieviel PS ihr Auto für eine bestimmte Meile-pro-Stunden-Rate braucht. Auf den schnelleren Speedways sollte die Gegenkraftzahl so niedrig wie möglich sein, um dadurch mehr Speed auf den Geraden zu erreichen

Air Dam - Vergrößerung unterhalb der Stoßtange des Autos, die die Aerodynamik positiv beeinflussen soll

Air Filter - Papier- oder Drahtgeflecht, das verhindern soll, dass der Motor durch herumfliegendes Plastik etc. verschmutzt wird. Ist in der Air Box untergebracht

Air Pressure - seit Einführung der Radialgummireifen mit steiferen Seitenwänden stellt der Luftdruck eine zusätzliche Einstell-Möglichkeit dar, und wird auf die jeweilige Federung des Wagens abgestimmt. Ein höherer Luftdruck steigert die „Federrate" des Reifens, und wirkt sich dadurch auf das Handling des Autos aus. Wenn sein Fahrzeug am Kurvenausgang „tight“ war, ordnet der Pilot meist eine geringfügige Zunahme des Drucks im rechten Hinterreifen an

Apron - gepflasterter Teil der Rennstrecke, der die Rennspur vom ungepflasterten Infield trennt. Unterhalb des Apron darf zwar grundsätzlich gefahren werden, allerdings darf dort auf den Superspeedways von Daytona und Talladega nicht überholt werden. Falls doch, erhält der betreffende Pilot eine Strafe

B

Back Marker - Auto, das das Tempo an der Spitze nicht mehr mitgehen kann und sich am Ende des Feldes befindet. Allerdings muss jeder Wagen noch eine Mindest-Geschwindigkeit halten, um nicht aus dem Rennen ausgeschlossen zu werden

Backup Car - Ersatzauto

Balance - ist ein Auto perfekt ausbalanciert, tritt weder Unter- noch Übersteuern auf. Das Fahrzeug dreht seine Runden dann fast wie auf Schienen

Banking - Neigung einer Kurve (Angabe in Grad)

Binders - Bremsen

Blend Line - Markierungslinie neben dem Apron, die vom Ausgang der Boxengasse bis in die erste Kurve führt

Blown Motor - Triebwerk, das explodiert bzw. „hochgegangen“ ist

Brake Scoop - maximal je drei Lufteinlässe auf beiden Seiten der Frontpartie, die zur Kühlung der Bremsen dienen

Bump drafting - fahrerische Taktik, bei der der Hinter- den Vordermann über mehrere Runden „anschiebt“, wodurch das hintere Auto vom Windschatten profitiert und mehr Leistung entwickeln kann. Wird allerdings kritisch gesehen, weil es das Handling des vorderen Autos beeinträchtigen und dadurch Unfälle zur Folge haben kann


C

Camber - Neigung des Reifens nach innen oder außen

Chassis Roll - Auf- und Abbewegung des Autos bei hoher Geschwindigkeit

Contact Patch - der Teil eines Reifens, der beim Fahren mit der Strecke in Berührung kommt


D

Daytona - gilt als das ultimative „Mekka“ der NASCAR, hier fand am 15. Februar 1948 das erste offizielle Rennen statt. Wenn auf dem Daytona International Speedway alljährlich die legendären Daytona 500 ausgetragen werden, sorgen rund 200.000 Zuschauer für Volksfest-Stimmung, und im ansonsten beschaulichen Urlaubsort an Floridas Ostküste ist sprichwörtlich der Teufel los

Dirty Air - „benutzte“ Luft, die vom Führungsauto an nachfolgende Fahrzeuge „weitergegeben" wird

DNF/DNQ/DNS/DQ - häufige Abkürzungen im TV oder Internet: DNF = did not finish (Fahrer hat das Ziel nicht erreicht), DNQ = did not qualify (Fahrer hat sich nicht qualifiziert), DNS = did not start (Fahrer ist nicht angetreten), DQ = disqualified (Fahrer wurde vom Rennen ausgeschlossen)

Downforce - Abtrieb, der an der Oberfläche des Autos durch den Luftdruck verursacht wird. Für höhere Kurvengeschwindigkeiten versuchen die Teams, die Downforce zu erhöhen, weil dadurch die Reifen mehr Grip haben. Auf den Geraden ist das Auto wegen des höheren Luftwiderstands dann allerdings langsamer

Draft - aerodynamischer Effekt, der es ermöglicht, dass zwei oder mehrere Autos Stoßstange-an-Stoßstange fahren, und dabei schneller sind als nur ein einzelnes Fahrzeug (Windschatten)


F

Fabricator - Ingenieur, der auf den Bau von Karosserieteilen für Stock Cars spezialisiert ist. Die meisten Teams haben zwei oder mehrere dieser Spezialisten in ihren Reihen

Firewall - vertikal eingebaute Platte, die Motorraum und Fahrerkabine voneinander trennt

Flagman - ab dem Zeitpunkt, ab dem alle Autos bereit sind, hinaus auf die Strecke zu fahren, hat er das Kommando: Der Flagman, der sich oberhalb von Start und Ziel im Flaggenturm befindet, und während des Rennens diverse Flags in unterschiedlichen Farben schwenkt

Flags - Flaggen in unterschiedlichen Farben, die der Flagman während des Rennens schwenkt

Grün: Signalisiert den Start des Rennens oder den Re-Start nach einer Gelb-Phase

Gelb: Wird meist bei Unfällen, verschmutzter Fahrbahn oder einsetzendem Regen geschwenkt. Bei jeder Gelb-Phase kommt das Pace Car auf die Strecke

Rot: Signalisiert den endgültigen oder vorübergehenden Abbruch eines Rennens, dabei geht immer eine Gelb-Phase voraus

Weiß: Signalisiert die letzte Runde eines Rennens

Schwarz-Weiß-Kariert: Signalisiert das planmäßige Ende des Rennens und wird beim Zieleinlauf geschwenkt

Schwarz: Zeigt einem Fahrer seinen Ausschluss vom Rennen aufgrund eines Regelverstoßes an

Schwarz mit weißem X: Einem Piloten, der die schwarze Flagge ignoriert, wird mit dieser Flagge angezeigt, dass sein Rennen nicht gewertet wird

Blau mit gelbem Strich: Signalisiert einem Fahrer, das schnellere Fahrzeuge hinter ihm auflaufen - was aber nicht bedeutet, dass er sie überholen lassen muss

Gelb mit roten Streifen - kommt nur auf Rundkursen zum Einsatz, und signalisiert verschmutzte oder rutschige Fahrbahn. Wird nur von einzelnen Streckenposten an der betroffenen Stelle geschwenkt

Front Clip - der gesamte vordere Teil eines Autos, reicht bis zur Firewall


G

Groove - Ideallinie


H

Handling - Fahrverhalten eines Autos


I

Infield - Bereich innerhalb der Rennstrecke, wo sich normalerweise die Boxengasse, Garagen und das Fahrerlager befinden


J

Jackman - bedient bei einem Boxenstopp den Wagenheber


L

Loose - bedeutet, dass das Auto übersteuert. Der Wagen bricht am Heck aus und kracht in die Mauer, wenn der Fahrer nicht vom Gas geht

Lucky Dog Rule - während einer „Gelbflaggen-Phase“ darf der Fahrer, der zuletzt überrundet wurde, alle wieder zurücküberholen und sich am Ende des Feldes einreihen


N

NASCAR - National Association for Stock Car Auto Racing

Nationwide Series - oft als „2. Liga" der NASCAR bezeichnet, viele der Rennen werden am Tag vor dem Sprint-Cup-Event auf derselben Strecke ausgetragen. Viele Sprint-Cup-Piloten gehen auch in der Nationwide Series an den Start, deren Rennen meist nur halb so lang wie Cup-Läufe sind

Neutral - Begriff, den Fahrer benutzen, wenn ihr Auto weder „loose“ ist (übersteuert, auch „Oversteer“) noch „tight“ ist (untersteuert, auch „Push“ oder „Understeer“)


O

Oval - Rennstrecke, die aus zwei Geraden und zwei Kurven besteht

Oversteer - Übersteuern (siehe „loose“)


P

Pace Car - Fahrzeug, das bei einem Unfall oder einsetzendem Regen auf die Strecke kommt und die Autos „einfängt“. Das Pace Car bleibt so lange im Einsatz, bis der Kurs wieder normal befahrbar ist. In Europa ist dafür eher der Begriff Safety Car üblich

Pace Lap - Einführungs- bzw. Aufwärmrunde, sie wird ebenfalls hinter dem Pace Car absolviert

Pit Road
- Boxengasse

Pit Stall - Bereich innerhalb der Pit Road, der einem Team für seine Boxenstopps zur Verfügung steht. Dabei muss jeder Rennstall die Markierungen seines Bereichs beachten, ansonsten droht eine Strafe

Pole Position
- Begriff für die vorderste Platzierung in der Startaufstellung, darf vom schnellsten Piloten des jeweiligen Qualifyings eingenommen werden

Push - Zustand der auftritt, wenn die Vorderräder eines Autos nicht genügend in die Kurve einlenken. Wird auch als „tight" oder „Understeer" bezeichnet. Ist das der Fall, endet die Front meist in der Mauer


Q

Quad-oval - Rennstrecke, die im Gegensatz zu einem Tri-oval zwei leichte Biegungen auf der Start- und Zielgeraden aufweist

Qualifying - ermittelt die Startaufstellung für das spätere Rennen


R

Restrictor Plate - mit vier Löchern versehene Metallplatte, die die Luftzufuhr zum Motor reduziert, wodurch das Auto an Leistung verliert. Diese Maßnahme dient dazu, die Geschwindigkeiten auf Superspeedways in Grenzen zu halten. Zum Einsatz kommen sie in Daytona und Talladega, weshalb das Feld dort meist dicht beisammen ist

Road Course - Straßenkurs

Roof Flaps - zwei Klappen, die sich auf dem Dach des Autos befinden. Sie sollen verhindern, dass der Wagen in die Luft katapultiert wird, wenn er sich dreht

Rookie - Neuling im Starterfeld, Pilot in seiner ersten Saison


S

Scuffs - angefahrene Reifen

Setup - Abstimmung, mit der ein Auto auf die Strecke geht

Short Track - Strecke, deren Länge weniger als eine Meile beträgt

Silly Season - Begriff für die zweite Saisonhälfte, in der Teams meist schon Fahrer-, Sponsoren- oder sonstige Wechsel für das kommende Jahr ankündigen

Spotter - „Beobachter“, der sich meist auf dem Dach der Zuschauertribüne befindet, und so die gesamte Rennstrecke überblicken kann. Er ist das „dritte Auge“ des Piloten, weil der im Auto lediglich einen Rückspiegel in der Mitte sowie einen weiteren kleinen Spiegel auf der Fenster-Innenseite zur Orientierung hat. Deshalb muss der Spotter einen Fahrer immer informieren, wenn er ein Auto neben sich hat. Gängige Kommandos sind z.B. „Inside" (Wagen innen), „Outside" (Wagen außen) oder „Clear" („Kein Wagen mehr neben Dir")

Sprint Cup Series - seit 2008 Name der höchsten NASCAR-Klasse

Stick - Begriff für die Haftung der Reifen

Stop-and-Go Penalty - Strafe, bei der ein Auto in die Box kommen muss. Während ein Fahrzeug in der Formel 1 allerdings zehn Sekunden stehen bleiben muss, genügt es in der NASCAR, wenn alle vier Räder zum Stillstand kommen

Superspeedway - Strecke, deren Länge mehr als zwei Meilen beträgt


T

Template - Vorrichtung, die benötigt wird, um Form und Größe eines Autos auf Regelwidrigkeiten zu überprüfen. Diese Vorlage gleicht dabei der Form des für jeden erhältlichen Serien-Fahrzeugs

Three/Four wide - Begriff für drei oder vier nebeneinander fahrende Autos. Auf den meisten Kursen wird es aber schon ab drei äußerst kritisch wird, nur auf Hochgeschwindigkeits-Strecken wie Daytona oder Talladega ist das über eine längere Distanz möglich

Tight - siehe „Push“ oder „Understeer“

Tri-oval - im Gegensatz zu einem „Oval“, das aus zwei Geraden und zwei Kurven besteht, weist ein „Tri-oval“ zusätzlich eine leichte Biegung auf der Start- und Zielgeraden auf, und sieht daher aus der Vogelperspektive wie ein Dreieck aus

Turbulence - Luftwirbel, die ein Fahrzeug hinter sich herzieht, und die den Luftstrom zum dahinter fahrenden Auto unterbrechen


U

Understeer - Untersteuern (siehe „tight“ oder „Push“)


V

Valance - Panel, das sich hinter der vorderen Stoßstange befindet. Sein Abstand zum Boden wirkt sich auf die „Downforce“ des Autos aus, weniger Abstand bringt vorne mehr Bodenhaftung

Victory Lane - Bereich der Strecke, den der Sieger eines Rennens direkt nach seinem Triumph ansteuert, und wo er die ersten Interviews gibt

Victory Lap - Ehrenrunde des Siegers


W

Weight Jacking - Verteilung der Gewichte in einem Rennauto, um einen oder mehrere Reifen zu begünstigen

Wind Tunnel - spezielle Konstruktion, in der die Teams die aerodynamischen Eigenschaften ihrer Autos testen (Windkanal)


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Erstellt: 16.02.11, Letzte Änderung: 06.02.12
 
 

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