Denn in der Nacht vom 11.8. auf den 12.8. war Sternschnuppen-Nacht!
In dieser Nacht flog unsere Erde durch einen Meteorstrom – das heißt durch Millionen von kleinen Staubteilchen - die letzten Überreste eines Kometen.
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Im Laufe der Nacht gibt es zirka 1100 Sternschnuppen zu sehen - so viele wie das ganze Jahr nicht.
Und heuer waren die Bedingungen perfekt - das Wetter spielte nämlich super mit.
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Aber was leuchtet da eigentlich?
Das intensive Leuchten der Sternschnuppen erzeugen kleine Staubkörner, die im Schnitt nur einen Durchmesser von einem Millimeter haben – sie haben richtig gelesen….nur ein Millimeter!
Und die treffen dann mit einer Geschwindigkeit von 252-Tausend Stundenkilometern auf die Erdatmosphäre.
Dabei werden sie durch die Luftreibung ordentlich heruntergebremst.
Und die Wechselwirkung mit den Luftmolekülen sorgt für das markante Leuchten.
Das nennt man Ionisation und funktioniert so:
Die Meteorit-Teilchen bewegen sich mit Überschallgeschwindigkeit.
Dadurch wird Energie erzeugt, weil sich die Luft verdichtet….
Und diese Energie regt die Moleküle der Luft an – und dann leuchten sie.
Mit einem ähnlichen Prinzip funktioniert Ihr Plasma-Fernseher.
Meist erhellen die winzig kleinen Sternschnuppen den Nachthimmel nur für einen Sekunden-Bruchteil.
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Sternschnuppen mit einer Größe von einem Reiskorn schaffen es allerdings, sogar über eine Sekunde lang zu leuchten.
Die längste Leuchtspur – also den längsten Schweif - haben Sternschnuppen aus harten Materialien wie Stein oder Eisen.
Je weicher die Zusammensetzung der Sternschnuppe, desto schneller ist sie verglüht.
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In diesem Sinne
Ihr Wetterwastl