ExtraTour: Glocknerrunde
Einzigartige Hochgebirgswanderung - in sieben Tagen rund um den mäjestätischen Großglockner
Einmal um den Großglockner (3.798 m) im Nationalpark Hohe Tauern: Diese Wanderung durch das Hochgebirge ist zwar kräfteraubend, kommt aber ohne Seil und Gletscherüberquerungen aus. Und jede Tagesetappe endet an einer gemütlichen Hütte oder einem Gasthof - ein Touren-Tipp in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Alpenverein.
Der Großglockner liegt im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern, umrahmt von einer beeindruckenden, vergletscherten Hochgebirgslandschaft. Wir laufen zum Teil über hundert Jahre alte Wege inmitten einer uralten, bergbäuerlich geprägten Kulturlandschaft. Immer im Blick: Der höchste Gipfel Österreichs aus allen Ecken und Winkeln.
Die Tagesetappen der Glocknerrunde führen entlang bestehender Wege und Steige. Der österreichische Alpenverein hat die Tour gut dokumentiert und ausgeschildert: Es müssen keine Gletscher überquert werden und es sind auch keine Felspassagen mit Seil zu klettern. Trotzdem führt die Glocknerrunde stellenweise durch hochalpines Gelände und ist mit entsprechender Vorsicht zu gehen. Gute Bergausrüstung und Trittsicherheit sind Grundvoraussetzung - und Kondition: Die Höhenunterschiede der einzelnen Tagesetappen liegen bei bis zu maximal 1.700 Höhenmeter im Aufstieg und bis zu 2.100 Höhenmeter im Abstieg und nehmen zwischen 3 und 8 Stunden Gehzeit in Anspruch (Zeitangaben ohne Pausen). Also optimalerweise früh losgehen und das Wetter, welches hier auch schnell mal umschlagen kann, immer genau beobachten. Falls nötig, bieten sich immer auch kürzere und einfachere Varianten.
Die Glocknerrunde ist nur im Sommer zu gehen, wobei selbst im Juli noch harte Altschneereste in steilen zu überquerenden Rinnen gefährlich sind. Steigeisen oder Grödeln mitnehmen! Weniger geübte Bergwanderer sollten diese Tour mit einem Bergführer in Angriff nehmen.Wer sich auf die Verhältnisse einstellt, genießt unverfälschte Bergwelt und einzigartige Natur im Nationalpark Hohe Tauern, dem größten Schutzgebiet des gesamten Alpenraums.
Am Ende einer jeden Tagesetappe lädt eine Hütte oder ein Gasthof zum Rasten, Stärken und Nächtigen ein. Gemütlich, aber teilweise auch spartanisch, denn die alpinen Schutzhütten sind zumeist nur auf einfache Bedürfnisse abgestimmt. Nach jedem Etappenabschnitt können Sie die Glocknerrunde auch beenden und nach Kaprun, Uttendorf, Kals, Heiligenblut bzw. Fusch absteigen, um dort in Pensionen, Gasthöfen oder Hotels zu übernachten. Einmal auf dem Dach Österreichs stehen - Dies ist eine der schönen Möglichkeiten dazu!
Text: OeAV (Quelle) und Markus Walsch
Hinweis: Keine Haftung für Richtigkeit der Angaben. Bitte informieren Sie sich ggf. über Bergwetter, aktuelle Berglage, Schwierigkeitsgrade, Gefahren und Warnhinweise.

