Talk im Hangar-7
- Thema: Turiner Grabtuch
- Entertainment, AT 2010
- Resolution:HD
Das berühmte Turiner Grabtuch ist wohl eine der umstrittensten christlichen Reliquien der Neuzeit. Handelt es sich dabei wirklich um das Grabtuch Jesu? So lautet in dieser Woche das Thema beim Talk im Hangar-7.
Der Talk im Hangar-7, die Diskussionsrunde mit Format auf ServusTV: Jede Woche empfängt Moderatorin Isabella Richtar eine Runde aus bemerkenswerten Persönlichkeiten - vom eigenwilligen Denker bis zum ironischen Meinungsbildner - und spricht mit ihren Gästen über ein aktuelles Thema, das die Gesellschaft bewegt. Der Hangar-7, die exklusive Location am Flughafen Salzburg, bildet für den spannenden TV-Talk den idealen Rahmen - für musikalische Akzente sorgen die „Sonic Interiors“.
Thema & Gäste der aktuellen Sendung:
Thema: Das Turiner Grabtuch - ein Problem für die Kirche?
Nach zehn Jahren Unterbrechung wird derzeit das Turiner Grabtuch wieder ausgestellt, und von Millionen von Christen bewundert. Berühmtester „Pilger“ ist wohl Papst Benedikt XVI., der das Tuch Anfang Mai höchstselbst in Augenschein nehmen wird. Eine originalgetreue Kopie ist im aktuellen Talk im Hangar-7 zu sehen - und international anerkannte Experten diskutieren darüber, ob es sich dabei tatsächlich um das Grabtuch Christi handelt, oder aber um das Werk eines begnadeten Künstlers.
Eine Theorie besagt sogar, dass Jesus seine Kreuzigung überlebt haben soll, und besagtes Grabtuch ein Beleg dafür sei. Was das für die heutige katholische Kirche bedeuten würde, und welche Erkenntnisse gegen diese Theorie sprechen, ist ebenso Thema der Diskussionsrunde wie die spannende Frage, ob Farb- oder gar Blutspuren auf dem Tuch zu finden sind.
Unsere Gäste sind:
Dr. Mechthild Flury-Lemberg - die renommierte Textilhistorikerin aus Bern hat die Konservierung des Turiner Grabtuchs durchgeführt, und im Zuge dessen am längsten damit gearbeitet: Sie ist davon überzeugt, dass es sich dabei um das Grabtuch Christi handelt.
Prof. Dr. Heinrich Pfeiffer - der Kunsthistoriker und Theologe an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom hat ebenfalls keinen Zweifel an der Echtheit des Tuchs und glaubt: „Wer das Grabtuch positiv bewertet, ist automatisch ‚out’.“
Prof. Dr. Jürgen Zangenberg - der Direktor des Instituts für Religionswissenschaften an der holländischen Universität Leiden sowie Professor für Neues Testament und Archäologie ist der Meinung, dass das Grabtuch vermutlich aus dem Mittelalter stammt.
Michael Hesemann - der Düsseldorfer Historiker und Autor hat als einer von wenigen Deutschen Zugang zum vatikanischen Geheim-Archiv: Für ihn offenbart das Tuch den Tod und die Auferstehung Jesu.
Amardeo Sarma - der Skeptiker ist Mitbegründer und Vorsitzender der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften: Er hält das Tuch für das Werk eines genialen Künstlers aus dem Mittelalter, der bei der Herstellung gängige Materialien dieser Zeit verwendet hat.
Holger Kersten - der Berliner Religionspädagoge und Autor des Buches „Das Jesus-Komplott“ hat mehrere Versuche durchgeführt, die belegen sollen: Das Tuch ist echt, aber Jesus hat bei seiner Bestattung noch gelebt.
Moderation: Isabella Richtar

