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Talk im Hangar-7

  • Thema: Salzburger Festspiele 2012 - Was ging wie über die Bühne?
  • Donnerstag | Sendung vom 30.08.12 | 21:15 Uhr
  • Talk, AT 2012
  • Resolution:HD

Große Namen, große Werke, große Festspiele: Die Erwartungen an Alexander Pereira, den neuen Intendanten in Salzburg, waren hoch. Konnte er sie erfüllen? Beim Talk im Hangar-7 analysiert Ex-Staatsoperndirektor Ioan Holender mit seinen Gästen das Festspiel-Geschehen 2012 gewohnt kritisch.

Die Premieren von Neu-Intendant Alexander Pereira und seinem Schauspieldirektor sind über die Bühne: Es waren Salzburger Festspiele mit vielen populären Werken und Stars wie Anna Netrebko, Jonas Kaufmann oder Riccardo Muti. Zudem waren die Festspiele länger als je zuvor, und sollen am 1. September mit dem ersten Festspielball in der Felsenreitschule einen glanzvollen Abschluss finden.

Die Erfolgs-Strategie scheint klar - größer, länger und glamouröser. Doch reicht das allein als Konzept schon aus? Ist der Inhalt, wie vielfach kritisiert wird, zugunsten des Verkaufs-Erfolgs in den Hintergrund getreten? Selbst Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler kritisierte jüngst, dass der neue Intendant zu viel über Geld rede. Wäre weniger also mehr gewesen, oder ist der neue Kurs, genau dann zu investieren, wenn andere sparen, aufgegangen?

Gewohnt kritisch nimmt Ex-Staatsoperndirektor Ioan Holender gemeinsam mit seinen renommierten Diskutanten die diesjährige Festspiel-Saison unter die Lupe - und das nicht, ohne auch schon einen Blick auf das Programm 2013 zu werfen.

Gäste:
Edda Moser - die weltbekannte Sopranistin ist überzeugt: Die „Ariadne auf Naxos“ in der Urfassung zu inszenieren, war ein absoluter Irrtum.

Sven-Eric Bechtolf - der neue Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele sagt: Wenn wir uns ohne die teuren Festspiele ärmer gefühlt hätten, sind sie gelungen.

Gert Korentschnig - der Kultur-Chef der Tageszeitung „Kurier“ meint: Die Salzburger Festspiele 2012 waren wie ein großer Gemischtwaren-Laden.

Peter de Caluwe - der Intendant der Brüsseler Oper findet: Die Salzburger Festspiele sollten nicht nur eine Spielwiese für Wohlhabende sein.

Moderation: Ioan Holender


Buchtipps zur Sendung:

Edda Moser & Thomas Voigt: „Ersungenes Glück - Erinnerungen und Gespräche“
Henschel Verlag, Berlin 2011
ISBN: 9783894876715 - Preis: 23,50 Euro

Thomas Voigt: Jonas Kaufmann - „Meinen die wirklich mich?"
Henschel Verlag, Berlin 2010
ISBN: 9783894876692 - Preis: 20,50 Euro

Michael Fischer (Hg.): „Die Festspiele - Wirklichkeit, Deutung, Zukunft“
Residenz-Verlag, Salzburg 2012
ISBN: 9783701732951 - Preis: 15,00 Euro

Karin Kathrein, Hans Landesmann, Gerard Mortier, Gerhard Rohde: „Salzburger Festspiele 1992 bis 2001 - Das Neue, Ungesagte“
Paul Zsolnay Verlag, Wien 2001
ISBN: 9783552051706 - Preis: 62,00 Euro