Freitag, 10.09.
Samstag, 11.09.
Sonntag, 12.09.
Montag, 13.09.
Kurz vor der Box-Weltmeisterschaft gegen Wladimir Klitschko hat Herausforderer Samuel Peter eine verbale Breitseite abgefeuert. "Die Klitschko-Brüder machen das Schwergewicht kaputt mit ihrer Art Mädchenboxen. Was die treiben, gehört eher in untere Klassen", meinte der 30-jährige Nigerianer vor dem Duell am Samstag in der mit bis zu 40.000 Zuschauern gefüllten Frankfurter Commerzbank-Arena.
Er kündigte einen Sieg in den ersten sechs Runden an. Peter riet vor dem Event in der Fußball-Arena allen, rechtzeitig Platz zu nehmen, "denn ihr werdet einen ganz schnellen, wunderschönen K.o. erleben, der in die Geschichte eingehen wird". Vor der Neuauflage des Schwergewicht-Duells ist Klitschko nicht nervös. Dabei hatte ihn der Nigerianer vor fünf Jahren in Atlantic City dreimal zu Boden geschlagen eher Klitschko nach Punkten siegte. "Es war damals einer der schwierigsten und wichtigsten Kämpfe, die ich jemals hatte - ein Meilenstein in meiner Karriere", erklärte der IBF- und WBO-Champion nun.
Klitschko, der sich wie immer im Hotel Stanglwirt in Going auf den Fight vorbereitete, steht mittlerweile bei 54 Siegen in 57 Profi-Kämpfen und bringt es dabei auf 49 K.o.-Erfolge. Peters Bilanz weist 34 Siege (27 K.o.) in 37 Auseinandersetzungen aus.
Eine Schlammlawine hat Teile des kleinen Ortes Atrani an der süditalienischen Amalfi-Küste verwüstet und eine Frau mit sich gerissen. Nach einem schweren Unwetter war der Fluss Dragone über die Ufer getreten, hatte das Zentrum des Ortes überflutet und viele Autos und Motorräder mit sich gerissen. Nach einer 25 Jahre alten Kellnerin wird seit Donnerstagabend zu Wasser und an Land gesucht.
Die Wassermassen richteten größere Schäden an, die Straßen sind durch Schutt und Geröll verschüttet. Carabinieri und Feuerwehren sind in Atrani bei Räumarbeiten im Einsatz. "Wir haben noch Glück gehabt, die Bilanz des Unwetters hätte ganz schlimm ausfallen können", sagte Bürgermeister Nicola Carrano. Der Regen sei sehr heftig gewesen. Der Ort war schon 1984 nach einem starken Unwetter überflutet worden.
Einen höchst prominenten Gesprächspartner hat Österreichs Segel-Doppelolympiasieger Roman Hagara am Rande eines Benefiz-Fußballspiels in Kroatien getroffen. Niemand Geringerer als US-Schauspieler John Malkovich (56) unterhielt sich nach dem Match in Dubrovnik intensiv mit Hagara. Davor waren Freunde von Stargeiger Julian Rachlin zugunsten der UNICEF gegen ein Promi-Team an.
Unter anderen waren Slaven Bilic, Zlatko Kranjcar, Robert Prosinecki und Franz Hasil angetreten, den Ehrenanstoß hatte Schauspieler Roger Moore übernommen.
Hollywood-Star und Ausnahme-Könner Malkovich ("Gefährliche Liebschaften", "Being John Malkovich", zuletzt auch als Jack Unterweger und bald auch als Casanova zu sehen) hat rund 70 Filme gedreht und mehrere hochwertige Nominierungen sowie Auszeichnungen bekommen. Hagara gilt als einer der weltbesten Doppelrumpf-Segler der Welt. Gemeinsam mit Vorschoter Hans Peter Steinacher und der Crew trainiert das Extreme Sailing Team aus Österreicher derzeit an der kroatischen Küste.
Die Tiroler Bauern haben am Freitag die monatelange Diskussion rund um die Zukunft der Tirol Milch beendet. Sie werden der Übernahme des Unternehmens durch die oberösterreichische Berglandmilch bis Ende September zustimmen. "Es gibt keinen Plan B. Der Weg ist vorgezeichnet", meinte Bauernbundobmann LHStv. Anton Steixner am Freitag vor Journalisten.
Berglandmilch-Chef Josef Braunshofer gab sich im Gespräch mit der APA noch verhalten. "Die Entscheidung fällt bei der Generalversammlung in den nächsten zwei Wochen", sagte er. Er sei aber zuversichtlich. Das Paket sei ein stimmiges, er hoffe, dass das auch die Eigentümer der Tirol Milch so sehen. Die Berglandmilch wolle die Produktion steigern und nicht senken, versicherte Braunshofer. Bezüglich einem bevorstehenden Mitarbeiterabbau meinte er: "Das muss man sich vor Ort anschauen und nicht überhasten." Der Standort in Wörgl sei gesichert. Die Zukunft von der Produktionsstätte in Lienz in Osttirol aber noch offen.
Für Steixner wurde durch die "unpopulären und harten" Verhandlungen der letzten Monate das Angebot der Berglandmilch deutlich verbessert. Denn auch bei einer möglichen Zusammenarbeit mit der Südtiroler Molkerei Milkon und einer gemeinsamen Vermarktung werde der Mehrerlös rein den Tiroler Bauern, und nicht allen bei Berglandmilch unter Vertrag stehenden Lieferanten, zu Gute kommen.
Die Schulden der Tirol Milch sollen übernommen werden. Im Jahr 2009 standen Verbindlichkeiten von über 50 Mio. Euro an. Bis 30. September steht das Angebot der Berglandmilch. Bei einer Generalversammlung in den nächsten zwei Wochen müssen die Delegierten dem Weg in die Berglandmilch noch zustimmen.