Mittwoch, 08.09.
Donnerstag, 09.09.
Freitag, 10.09.
Samstag, 11.09.
Im US-Staat Colorado haben Waldbrände mehr als 3.000 Bewohner in die Flucht getrieben. Dutzende Häuser wurden zerstört. Der Gouverneur von Colorado rief unterdessen den Notstand aus, um auf diese Weise rasch Hilfsmittel und Einsatzkräfte zu mobilisieren. Heftige Winde hatten die Flammen angefacht und in dem hügeligen Gebiet schnell verbreitet.
Mit einer baldigen Eindämmung der Flammen in dem schwer zugänglichen, ausgetrockneten Hinterland war nicht zu rechnen. Man solle "für Regen beten", so ein lokaler Sheriff. Trotz der Schwere der Brände sei bisher niemand verletzt worden, teilte er weiter mit.
Auch in Detroit im US-Staat Michigan brachen an mindestens 80 verschiedenen Orten Brände aus. Viele Feuer wurden offensichtlich von herabstürzenden Stromleitungen ausgelöst, verletzt wurde niemand. Heftiger Wind fachte die Flammen an. Die Feuerwehr der Stadt war völlig überlastet und musste Kollegen aus umliegenden Gemeinden um Hilfe bitten.
Die Autobiografie des Entführungsopfers Natascha Kampusch ist ab Mittwoch offiziell im Buchhandel erhältlich. Das mehr als 200 Seiten starke Werk der mittlerweile 22-jährigen Wienerin ist beim deutschen List Verlag erschienen und kostet in Österreich 20,60 Euro.
"Ich fühle mich nun stark genug, die ganze Geschichte meiner Entführung zu erzählen", so Kampusch über den Entschluss zum Buch über ihr Martyrium auf der Homepage des Verlags. Der Titel "3096 Tage" nennt exakt den Zeitraum, in dem sich das 1998 im Alter von zehn Jahren entführte Mädchen in der Gewalt Wolfgang Priklopils befand. Der Nachrichtentechniker nahm sich am Tag von Natascha Kampuschs Flucht aus seinem Haus in Strasshof in Niederösterreich im August 2006 das Leben.
Der Verlag machte zur Startauflage keine Angaben. Laut informierten Kreisen sollen zunächst 50.000 Exemplare in den Handel kommen.
Bei einem Überfall auf eine kleine Schuhfabrik in Honduras haben Bewaffnete mindestens 18 Arbeiter erschossen und fünf weitere verletzt. Die Täter hätten in der nördlichen Stadt San Pedro Sula ein Massaker angerichtet, sagte ein Polizeisprecher. Zum Zeitpunkt des Angriffs hielten sich demnach 23 Mitarbeiter in der Fabrik auf, keiner blieb von den mit Sturmgewehren bewaffneten Männern verschont.
Der Überfall stehe möglicherweise in Zusammenhang mit der Drogengewalt und Grabenkämpfen zwischen kleineren Gangs, erklärte die Polizei.
Die Fußball-U21-EM im Juli 2011 in Dänemark geht ohne Österreich über die Bühne. Die ÖFB-Auswahl kassierte im letzten Gruppenmatch am Dienstag in Aberdeen gegen Schottland eine 1:2-(1:1)-Niederlage und beendete die Gruppe 10 damit als Dritter, während die Insel-Kicker dank des gewonnenen direkten Duells mit den punktegleichen die Gruppe gewannen.
In einer Partie, die von starkem Wind beeinträchtigt war, erwies sich die Truppe von Andreas Herzog von Beginn an als die technisch bessere Mannschaft und ging durch einen Weitschuss von Arnautovic bereits in der 9. Minute in Führung. Danach entwickelte sich eine flotte Partie, in der die Österreicher durch Fabian Koch und Nuhiu die besseren Chancen hatten, die Schotten aber dank eines Distanzschusses von Bannan, der für Aston Villa in Wien gegen Rapid getroffen hatte, zum Ausgleich kamen.
Nach der Pause übernahmen die Gäste, angeführt von einem engagierten Arnautovic, endgültig das Kommando, scheiterten im Abschluss jedoch an Pech und Unvermögen. In der 73. Minute ging ein Schlenzer des Werder-Spielers an die Stange, zwölf Minuten später scheiterte Nuhiu mutterseelenallein am schottischen Goalie.
Die Strafe folgte in der 89. Minute. Maguire zog aus rund 20 Metern ab und traf genau unter die Latte zum Siegestreffer für die Schotten, die so wie die anderen neun Gruppensieger sowie die vier besten Zweiten im Play-off stehen.
"Wir waren klar besser und hätten gewinnen müssen. Wenn man solche Chancen nicht nützt, wird das auf diesem Niveau bestraft, da gibt es keine Ausreden", erklärte Herzog. Dass es mit der EM-Teilnahme nicht geklappt hätte, könne man aber "nicht an diesem einen Spiel festmachen. Wir hatten in jedem Spiel unsere Chancen und hätten Gruppensieger werden können", so der Teamchef.