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Gruschka's Trödel-Blog


Windige Händler, schräge Gegenstände und viele aberwitzige Überraschungen: Auf seinen Flohmarkt-Streifzügen gerät Roland Gruschka immer wieder ganz spontan und unfreiwillig in skurrile Situationen, die wir aufgrund der Unvorhersehbarkeit selbiger Ereignisse nicht mit der Kamera festhalten können.

Doch kein Grund zur Trauer: In weiser Voraussicht hat unser Trödel-Experte diese unterhaltsamen Momente in seinen persönlichen Memoiren dokumentiert und stellt sie nun fortlaufend in einer exklusiven Foto-Blog-Strecke zur Verfügung. In diesem Sinne, Vorhang auf für Gruschka's persönliche Trödel-Anekdoten rund um die schönsten Floh- und Antiquitätenmärkte:


Innsbruck
Was bewegt so ein Filmteam wirklich? Zwei Fahrzeuge: Ein Van und Kombi. Und natürlich eine Frage: Ob man beim Transport der Schätze wohl zusammenrücken muss? Kaufe ich einen Bierkrug oder ein Buch, passt alles. Sind es aber Möbel, machen sich alle doch insgeheim Gedanken. So wie beim alten Tisch vom Hafen Flohmarkt in Innsbruck. Doch: Links, rechts, oben exakt je 5 cm Platz. Auf die Beine zur Heckscheibe hin eine Decke, damit es beim Anfahren keine Scherben gibt. Wenn das keine Maßarbeit war?

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Passau
Wieder nichts gefunden! Die Kameralegende Hanspeter Fischer, mein „Auge“ auf 37 der bisher 62 Trödeltouren. Ein Auge, wohlgemerkt! Denn seit dem ersten Dreh, „Theresienwiese München“ im Mai 2009, blickt ein Auge in den Sucher, das zweite späht nach einem Paar Holzpferde, das auf einem Brettchen mit Rollen befestigt ist. Richtig schlau! Kameraleute kneifen sonst das zweite Auge immer zu und es ist nutzlos. Allerdings hat der Fischer bisher nichts Brauchbares entdeckt. Wer kann ihm mit schönen Ziehpferdchen helfen?

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Innichen
Rückfahrt-Lektüre für 2 Euro: Die Zeitschrift Salon und Sport vom 11. Juli 1914! Hofnachrichten und sonstige adelige Belange: Viele Seiten zur Überführung des ermordeten Thronfolgerpaares. Aber sonst? Namen, wer in welchem Kurbad eintraf. Über den Falkenzucht-Förderverein in England. Die "besseren" Arrondissements von Paris verwaist – Ferien. 14 Tage vor Kriegsausbruch! Wir fragen uns heute, wie man in diese Katastrophe schlitterte? Waren die alle blind? Die Salon und Sport Leser mit Sicherheit.

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Bad Ischl
Geschäft und Gewand: Für das mondäne Bad Ischl wählte ich ein feineres Jackett. An einem Stand setzte ich eine Melone auf - passte! Genau meine Größe! Aber nicht nur das: Auf die Preis-Anfrage meinte der Händler: „Steht Ihnen perfekt. Geschenkt!“ Die Dame daneben, seine Mutter, klatschte in die Hände: „Wie für Sie gemacht!“ Nett, oder? Ich suche übrigens noch einen dieser antiken Messing-Taucherhelme. Vielleicht kriege ich den auch geschenkt? Also: Auf den nächsten Markt dann im Neopren-Anzug!

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Die Veste Coburg
Er: „10? Gut, nehme ich.“ Sie: „Wozu brauchen wir das denn wieder?!?“ Er: „Dann eben nicht!“ Der Dialog-Klassiker: Die Ämter „Sammler“ und „Haushaltsvorstand“ sind nicht ein-und dieselbe Person. Beide gehen weg. „Worum ging es denn?“ Der Händler zeigt mir ein Originalfoto der Veste Coburg, das auf Pappe aufgezogen wurden; typisch für eine Entstehung um etwa 1890. „Nehmen Sie es für 5?“ Wenn zwei sich streiten freuen sich Freunde von mir, die enge Beziehungen zu Coburg haben. Die rahmen es jetzt.

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Belfort (1)
Rückblick: Pfaffenhofen >> Kauf einer Standuhr ohne Herstellerzeichen. Chrom, Blech, billigste Mache, aber herrlichstes Art Deco für nur 10 Euro. Grund: Jemand tauschte das alte Aufzieh- gegen ein Quarzwerk aus. Günstig, daher beliebt wenn nur das Design interessiert - entwertet aber auch die Uhr!

Belfort (2)
Frankreich, Beaucourt, nur 7 Tage später, im Museum der Industriellendynastie Japy: Meine Uhr! Tatsächlich ein Massenprodukt eines metallverarbeitenden Betriebes. Aber identifiziert. Zufall? Nein: Flohmarktgötter.

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St. Pölten
St. Pölten - welch Tropenhelm Beute! Frankreich, 30er. Damenhelm, das gefaltete Band über der Krempe, Puggaree genannt, farblich abgesetzt. Wundervoll. Und dann noch einer: England, 20er. Mit rotem Futter unter der Krempe! Das ist meist dunkelgrün. Megaselten! Rückfahrt im VW-Bus, die Helme schauen von der Ablage vor mir auf die Straße. Mich beschleicht ein Verdacht: Haben die Kollegen die für mein drehtaglanges Dauergrinsen verteilt? Sollen sie gerne machen – solange sie weiter solche Prachtstücke beschaffen.

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Pfaffenhofen
Jemand wühlt in Vinylplatten, ruft: „Was kosten die Coverlosen Testpressungen?“ Was das ist frage ich und erfahre über Vorabausgaben, etwa für Radiostationen. Wie für Buchhändler´Lesexemplare. Können Raritäten sein. „Die Frage mit dem Fachbegriff statt nach´Platten´ macht die doch teurer? Da könnte ja gleich´I love Vinyl´ auf Ihrem Hemd stehen.“ „Aber der kennt mich gut und ist eh billig.“ Aha: Ist Tarnung sowieso nicht mehr nötig, gibt man sich zwischen Experten auch keine fachliche Blöße.

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München-Daglfing
Selbst beobachtet: Ein gelangweilter Händler malt mit fettem Filzstift auf eine allenfalls polterabendtaugliche Tasse gekreuzte Schwerter. Er und seine Frau lachen. Mit Recht, denn als Fälschungsversuch gleicher Güte könnte man "10" auf ein Blatt schreiben und als Geldschein ausgeben. Keine Minute später dreht jemand die Tasse um, stutzt mit herrlich gierigem Gesicht, brüllt dann aber enttäuscht: „Aber, das ist doch gar kein Meißen?!“ „Nein, das ist Meisen.“ „Sie Betrü …“ Begriffen! Alle lachen.

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