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"Meilensteine" - Der Kino-Blog


Hier bloggt die ServusTV Spielfilm-Redaktion! (Ausgabe: Dezember 2014)

Liebe Film-Fans,

Action, Komödie, Western oder Drama - die Reihe KinoZeit am Samstag Abend bietet großes Kino, und das gleich zwei Mal in Folge. Zunächst mit Filmen für die ganze Familie - Filme, die unterhalten, fesseln, zum Nachdenken anregen. Im Anschluss widmen wir uns den Film-Genres: Ob Western, Romanze oder Thriller, Kassenknüller oder aufregende Entdeckungen - allesamt Kino-Erlebnisse der besonderen Art!

Eine äußerst erfolgreiche Broadway-Komödie von Neil Simon diente als Vorlage für „BARFUSS IM PARK“ (3.1.) von Gene Saks. Robert Redford und Jane Fonda in den Hauptrollen belegen in dem flott inszenierten Film erneut, was für großartige Schauspieler sie sind.

„DIE REISE DES JUNGEN CHE“ (10.1.) – gemeint ist Che Guavara, der als 23-Jähriger eine neunmonatige Reise auf dem Motorrad unternimmt. Der Film von Walter Salles ist als Road-Movie gestaltet, und folgt den Spuren des jungen Che – damals noch Medizin-Student – über den südamerikanischen Kontinent. In der Hauptrolle Gael Garcia Bernal!

Eine dreimonatige, harte Ausbildungszeit zum Offizier steht Zak (Richard Gere) in der US-NAVY-Fliegerschule bevor. Doch dann werden die Schikanen immer unerträglicher, und der Hass auf den grausamen Ausbilder (Louis Gossett jr.) nimmt zu. Als Zak aufgeben möchte, begegnet er der Arbeiterin Paula (Debra Winger) – und eine der schönsten Romanzen des jüngeren Unterhaltungskinos nimmt ihren Lauf! Taylor Hackfords „EIN OFFIZIER UND EIN GENTLEMEN“ (10.1.) entwickelte sich zum weltweiten Blockbuster, und wurde gleich mit zwei Oscars ausgezeichnet: Für Louis Gossett jr. als Bester Nebendarsteller, und für den Titelsong, den Pop-Klassiker „Up Where We Belong“ (gesungen von Joe Cocker und Jennifer Warnes).

Als Mischung aus „Chinatown“ und „Rosemaries Baby“ bezeichneten die Kritiker Roman Polanskis „DIE NEUN PFORTEN“ (17.1.). Ein Buchhändler (gespielt von Johnny Depp) soll für einen Kunden ein mysteriöses Buch über den Teufel besorgen und gerät dadurch mit unheilvollen Mächten in Kontakt – eine klassische, simple Mystery-Horror-Geschichte, die der polnische Regisseur jedoch äußerst subtil und atmosphärisch dicht erzählt. Und wie immer bei Roman Polanski fehlt es nicht an witzigen Einfällen und ironischen Seitenhieben auf das Genre. Neben Johnny Depp wirken mit: Frank Langella, Polanskis Ehefrau Emmanuelle Seigner und Lena Olin.

„CITY OF GOD“ (17.1.) des Brasilianers Fernando Mereilles ist ein kleines filmisches Wunderwerk – ein Film, der in den Armenvierteln von Rio de Janeiro angesiedelt ist, für gleich vier Oscars nominiert wurde und seinem Regisseur zum Durchbruch in Hollywood verhalf. Mit Alexandre Rodrigues und Leandro Firmino da Hora.

Mississippi, 1937, zur Zeit der Weltwirtschaftskrise. Drei Strafgefangen schaffen es, zu entkommen. Doch ihre Flucht entwickelt sich mehr und mehr zu einer abenteuerlichen Odyssee, auf der sie einem Zyklopen, einem Höllenhund und anderen wunderbaren Gestalten begegnen. Mit „O BROTHER, WHERE ARE THOU?“ (24.1.) liefern die Brüder Joel und Ethan Coen eine der wohl originellsten Verfilmungen von Homers Odyssee – witzig, phantasiereich und stets voller Überraschungen. Hauptdarsteller sind George Clooney, John Turturro und Jim Blake Nelson. Berühmt geworden ist auch der Soundtrack von T-Bone Burnett, mit toller Country- und Bluesmusik.

Paul Schraders „EIN MANN FÜR GEWISSE STUNDEN“ (24.1.) aus den 1980er-Jahren symbolisiert eine ganze Ära, und sein Original-Titel „American Gigolo“ hat den Hauptdarsteller für immer geprägt. Durch seine Rolle als Edel-Callboy in Los Angeles ist Richard Gere in die Kinogeschichte eingegangen.

Der südafrikanische Regisseur Roger Michell hat sich mit sehr unterschiedlichen Filmen wie „Notting Hill“, „Spurenwechsel“ und „Morning Glory“ einen Namen gemacht. In „ENDURING LOVE“ (31.1.) spielt „James Bond“ Daniel Craig die Hauptrolle – ein beklemmender Psychothriller, der mit einem Unfall beim Ballonfliegen beginnt. Daraus entsteht eine in sich verschachtelte Geschichte über Liebes- und Verfolgungswahn, über Stalker und „falsche“ Freunde. Die Nebenrollen sind mit Samantha Morton, Bill Nighy und Rhys Ifans besetzt.

„DER DIALOG“ (31.1.) ist ein eher unbekanntes Werk von Meister-Regisseur Francis Ford Coppola. In dem Thriller wird ein Abhörspezialist, gespielt von Gene Hackman, in einen Mordfall verwickelt. Der Film ist war damals, Mitte der 1970er-Jahre, eine Antwort auf „Watergate“ und die Abhörskandale um US-Präsident Richard Nixon.


Wie am Samstag steht auch am Dienstag Abend ein Spielfilm-Double-Feature auf dem Programm. Während wir zu Beginn aus dem reichhaltigen Fundus des Welt-Kinos schöpfen, führt im Anschluss die Reihe Der europäische Film durch die Kino-Landschaft Europas. Zu sehen sind besonders interessante Beispiele des Autorenfilms und Genre-Kinos, aber auch unvergessene Blockbuster vergangener Jahre.

Von Victor Hugos Roman „Die Elenden“ („Les Miserables“) existieren gleich mehrere Verfilmungen, die erste kam schon 1909 in die Kinos. Fast 90 Jahre später diente der Stoff erneut als Vorlage für einen Kinofilm, diesmal für Bille Augusts „LES MISERABLES“ (6.1.). Die Geschichte des nach 19 Jahren Haft entlassenen Sträflings Jean Valjean, der verzweifelt versucht, sich allen widrigen Umständen zum Trotz eine neue Existenz aufzubauen, hat der dänische Regisseur mit viel Liebe zum Detail sowie großem Star-Aufgebot in Szene gesetzt. Hollywood-Star Liam Neeson spielt die Hauptrolle, neben ihm agieren Uma Thurman, Geoffrey Rush und Peter Vaughan.

In „DER LIEBE VERFALLEN“ (13.1.) glänzt erneut Maryl Streep in einer Paraderolle. Der Film von Ulu Grosbard ist ein Liebesdrama in bester Hollywood-Manier – mit dabei: Robert De Niro und Harvey Keitel.

Es ist schon äußerst ungewöhnlich, wenn ein irischer Independent-Film einen Oscar gewinnt – “ONCE” (13.1.) hat dieses Kunststück geschafft, das Drama wurde 2008 mit einem Oscar für den Besten Song ausgezeichnet. Regiseur John Carney erzählt in seinem Film von der schwierigen Liebe zwischen einem Straßensänger (gespielt von Glen Hansard, Sänger und Gitarrist der irischen Rockband “The Frames”) und einer tschechischen Pianistin (Markéta Irglova) in Dublin. „Dieser kleine Film hat mir genügend Inspiration geschenkt, um damit durchs ganze Jahr zu kommen.“, lautete das begeisterte Urteil von Steven Spielberg.

David O. Russell gehört mittlerweile zu den gefragtesten Regisseuren Hollywoods, nach Erfolgen wie „The Fighter“, „Silver Linings“ und „American Hustle“. Relativ am Anfang seiner Karriere hat der US-Regisseur „FLIRTING WITH DESASTER“ (20.1.) gedreht, eine witzige Beziehungskomödie voller Gags und überraschender Wendungen. In den Kinos hierzulande trug der Film übrigens zurecht den Zusatz-Titel „Ein Unheil kommt selten allein“. Zum Star-Aufgebot gehören Ben Stiller, Patricia Arquette, Téa Leoni und Alan Alda.

Einen stilistisch ungewöhnlichen Indie-Film realisierte Regisseur Paul King mit „BUNNY AND THE BULL“ (20.1.). Im Wechsel von Real-Aufnahmen und Trickfilm-Sequenzen berichtet der britische Filmemacher von den abenteuerlichen Erlebnissen einer ungleichen Männerfreundschaft während ihrer Reise durch Europa. Die Hauptrollen in der skurrilen Komödie spielen Edward Hogg und Simon Farnaby.

„APRÈS VOUS - BITTE NACH IHNEN!“ (27.1.) entwirft eine turbulente, romantische Dreiecksgeschichte - von Pierre Salvadori mit viel französischem Witz und Charme in Szene gesetzt, und mit einem überragenden Daniel Auteuil als Protagonisten.

Die Jüdin Lena Katz lebt schon lange in den USA. Nachdem Antisemiten die Schokoladenfabrik ihres Großvaters Eliah Goldberg in Brand gesteckt hatten, besucht sie Deutschland. Doch dann erscheint eine Frau, die in dem Schokoladenfabrikanten Goldberg ihren tot geglaubten Vater vermutet. Dani Levys Drama „MESCHUGGE“ (27.1.) thematisiert nicht nur die Aufarbeitung von Nazi-Verbrechen, der Film funktioniert auch als berührende Liebesgeschichte und spannender Thriller. Überragend die Schauspieler-Leistungen der beiden Protagonisten Maria Schrader und Dani Levy.


Kino-Meilensteine am Freitag Abend ist eine Filmreihe mit anerkannten oder auch umstrittenen Klassikern, mit renommierten Meisterwerken und "kultigen" Geheimtipps - kurz: Wahre "Meilensteine" der Filmgeschichte!

Mit dem Oscar prämiert (für das Beste Original-Drehbuch) wurde „VERGISS‘ MEIN NICHT!“ (9.1.) des französischen Regisseurs Michel Gondry – eine originelle Tragikomödie, in der Kate Hudson und Jim Carrey ein herrlich verrücktes Liebespaar abgeben.

21 Gramm – so viel wiegt die Seele! Das zumindest wollte ein amerikanischer Arzt im Jahre 1907 herausgefunden haben. Um das Befinden unserer Seele, und inwieweit der Tod und die Toten das Leben beeinflussen, darum geht es in „21 GRAMM“ (16.1.) von Alejandro Gonzalez Inarritu. Der mexikanische Regisseur verwebt darin gekonnt drei Handlungsstränge miteinander und konstruiert ein packendes Drama. Inarritus Film wurde mehrfach ausgezeichnet, und besitzt mit Sean Penn, Naomi Watts und Benicio del Toro ein hervorragendes Darsteller-Trio.

Western und Krimi in Einem ist „HUD – DER WILDESTE UNTER TAUSEND“ (23.1.) von Martin Ritt – mit einem überragenden Paul Newman als Protagonisten. Der Film wurde gleich dreimal mit dem Oscar ausgezeichnet!

Faye Dunaway spielt die Titelrolle in “DIE AUGEN DER LAURA MARS” (30.1.), ein spannender Psycho-Thriller von Irvin Kershner. Eine bekannte Modefotografin wird in eine Serie von brutalen Morden verwickelt – wobei ihre Fotos augenscheinlich als Inspiration für den Killer dienen. Neben Faye Dunaway wirken mit Tommy Lee Jones und Brad Dourif.

Mit cineastischen Grüßen,
Ihre ServusTV Spielfilm-Redaktion

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