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Darf's a bisserl mehr sein?


Vom 5. bis 7. September werden sich heuer Top-Athleten aus aller Welt quer durch die Lienzer Dolomiten quälen. Damit den Bergläufern, Paragleitern, Mountainbikern und Kajakern bei der 27. Auflage des Red Bull Dolomitenmann keinesfalls fad wird, hat Organisator Werner Grissmann (im Bild links) die Strecke wesentlich verschärft...

1. Hochalpiner Berglauf - die beinharte Ouvertüre

2. Alpines Paragleiten - Fliegen mit höchster Konzentration

3. Cross Country Mountainbike - Radeln bis zur Erschöpfung

4. Alpines Wildwasserkajak - der kernige Schlussakkord

  • Berglauf

Wie gewohnt werden die Bergläufer auch 2014 wieder den Anfang machen. "Das Schlimmste sind eigentlich die fünf Minuten vor dem Start und die ersten fünf Minuten im Ziel. Dazwischen versuchst du einfach nur das Hirn auszuschalten", beschreibt Skisprung-Legende Andreas Goldberger "liebevoll" seine Disziplin.

Wenn Werner Grissmann den Startschuss gibt, geht es für die Bergläufer durch das Ortszentrum eben in Richtung Amlach. Der Kilometerschnitt liegt dabei unter vier Minuten. Im Wald angekommen wartet der berüchtigte Goggsteig - steil, eng und rutschig. Hier klopft der Puls erstmals an der Höchstmarke an, die Gesichter werden rot. Danach kommen Geröllfelder, Leitern und Passagen, die man nur auf allen Vieren bewältigen kann. Zu guter Letzt gilt es noch den sehr steilen Schlusshang in Richtung Kühbodentörl zu bewältigen. Die Schritte werden kurz und die Gesichter schmerzverzerrt. Viele Läufer erleben das zu ihrem Glück nur noch im Trance-Zustand. Dann endlich, nach 2.000 Höhenmetern, darf abgeklatscht werden.

  • Paragleiten

Jetzt dürfen die Paragleiter ans Werk. Doch bevor sie ihr Arbeitsgerät starten, müssen sie mit ihrem schweren Rucksack zu Fuß mitten durch ein steiles Geröllfeld bis zum Startplatz - Sturz- und Verletzungsgefahr hoch. Am extrem steilen Startplatz sind keine Fehler erlaubt - obwohl es so schnell wie möglich gehen soll, ist hier absolute Konzentration gefragt. Danach geht es entlang der Dolomiten vorbei an der aufgestellten Pylone zum Zwischenlandeplatz bei der Moosalm. Mit geschultertem Schirm müssen die Piloten 500 Höhenmeter bergauf. Mit Puls jenseits der 180 erfolgt der zweite Start. Der Landeanflug am Sportplatz in Leisach gilt als besonders heikel - auf engstem Raum versuchen hier oft vier bis fünf Piloten gleichzeitig zu landen.

"Der erste Startplatz ist schwierig, der verzeiht keine Fehler. Die große Herausforderung ist es, trotz der körperlichen Anstrengung noch konzentriert und sensibel genug zu bleiben, um sicher durch die Dolomiten zu fliegen", gibt Paul Guschlbauer Einblicke in seine Disziplin, die er bereits zwei Mal für sich entscheiden konnte.

  • Mountainbike

Die erste große Änderung 2014: Normalerweise waren jetzt die Kanuten an der Reihe, doch ab sofort übernehmen hier die Mountainbiker. Vom Sportplatz in Leisach geht es über Schotterstraßen und Single Trails hinauf bis zum Hochsteinkreuz - Tragepassagen inklusive. Danach sind gute Nerven und Gleichgewicht gefragt, wenn man über Waldwege, Schotterstraßen und die ehemalige Weltcup-Strecke H2000 mit einem Durchschnittsgefälle von 26 Prozent rasant in Richtung Übergabe zurück nach Leisach rumpelt.

"Die Strecke heuer hat es wirklich in sich. Es geht gleich mal mit einer Flussdurchfahrt los. Danach müssen an die 1.600 Höhenmeter bezwungen werden, da ist Schmalz in den Beinen gefragt. Bei der technisch anspruchsvollen Abfahrt kommt es dann auf die Kraft in den Händen an, um den Lenker unter Kontrolle zu behalten. Endlich in Leisach ist es geschafft, und wir dürfen durchatmen", beschreibt Wahl-Lienzer und Snowboard-Ass Benjamin Karl seine "Hausstrecke".

  • Kajak

Jetzt dürfen die Kanuten ran. Nach dem Abklatschen legt man im Sprint den Weg zu den Booten zurück. Die Flussquerung bleibt den Athleten ebenso wenig erspart wie der anschließende Startsprung aus sieben Metern. Viele müssen gleich darauf zum Ausleeren wieder zurück ans Ufer. Danach warten fünf Kilometer Wildwasser-Regatta mit Slalom und kräfteraubenden Bergauf-Passagen. Die Strecke wurde am Ende noch zusätzlich verlängert, inklusive Tragepassage. Zu guter Letzt gilt es mit der gesamten Ausrüstung 800 Meter weit bis ins Ziel am Lienzer Hauptplatz zu sprinten - angefeuert von den eigenen Teamkollegen und tausenden Zuschauern.

"Bisher war die Strecke schon enorm schwierig - mit Schwimmpassagen, dem Startsprung, Aufwärtspassagen und Slalom. Aber heuer kommt noch extra was dazu: Eine weitere Tragepassage beim Isel-Katarakt, danach einen Kilometer stromaufwärts bis Mitte Lienz und als Draufgabe mit Boot und Paddel bis ins Ziel sprinten. Aber mit uns Paddlern kann man's ja machen", meint Urgestein Harald Hudetz augenzwinkernd. Die gute Miene zum "bösen" Spiel fällt ihm allerdings leicht, weil er heuer wegen einer Schulterverletzung passen muss, und stattdessen als Experte während der Live-Übertragung bei ServusTV im Einsatz tätig ist, und die Tortur seiner Kollegen dadurch vom Trockenen aus beobachten kann.

Live bei ServusTV und im Livestream.
2014 wird der Red Bull Dolomitenmann zum ersten Mal in seiner 27-jährigen Geschichte live im Fernsehen übertragen: ServusTV berichtet am Samstag, 6. September, mit großem Aufwand hautnah vom härtesten Team-Wettbewerb der Welt.

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