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Bergwelten Die großen Nordwände
Sendung vom 31. Dezember 2016 | 12:50 | |

Bergwelten

Die großen Nordwände

Dokumentarfilm | Österreich 2016
Düster, kalt, abweisend, steil:

Nordwände sind der Inbegriff des extremen Bergsteigens. Ganz besonders gilt dies für die Nordwände von Eiger, Matterhorn, Grandes Jorasses, Piz Badile, Großer Zinne, Petit Dru und die der Drei Zinnen – sie verkörperten im 20. Jahrhundert jene Ziele, die ein Bergsteiger gemacht haben musste, um zur Elite zu zählen. Bis heute sind sie Spielwiesen der Extremen. 

Die Dokumentation zeigt die großen Nordwände der Alpen überraschender Perspektive. Weltbekannte Spitzenbergsteiger wie Hansjörg Auer, Alexander Huber und Robert Jasper  demonstrieren mit Erst- und Alleinbegehungen Kletterkunst auf höchstem Niveau. Spektakuläre Bilder aus den Wänden und atemberaubende Luftaufnahmen lassen den Zuschauer hautnah am Geschehen teilnehmen. Exklusives Archivmaterial sowie Interviews mit Bergsteigerlegenden wie Reinhold Messner erzählen dramatische Geschichten von Triumphen und Tragödien. Moderne und Historie verschmelzen zu Porträts spektakulärer Berglandschaften und Menschen in Extremsituationen.

 

Mit der Besteigung des Matterhorns begann vor 150 Jahren das Zeitalter des Alpinismus. 450 Bergsteiger haben seitdem ihr Leben auf diesem Viereinhalbtausender gelassen und tragischerweise auch zum Mythos dieses Berges in den Walliser Alpen beigetragen. Der junge Schweizer Michi Lerjen steht für eine neue Generation Bergsteiger, welche den traditionellen Beruf des Bergführers und eine Karriere als Extremalpinist in sich vereinigt. Für den Film versuchen er und sein argentinischer Partner Jorge Ackermann eine Wiederholung der „Gogna-Route“, einer der anspruchsvollsten Anstiege durch die Nordwand des Matterhorns.

 

Die Eiger-Nordwand lies schon viele Seilschaften scheitern. Im Winter 1966 haben Bergsteiger aus den USA, aus England und Deutschland ein Ziel an der Eiger-Nordwand: eine neue Route in der 1800 Meter hohen Wand zu erschließen. Doch es kommt zur Katastrophe als John Harlin II zu Tode stürzt.
2010 gelingt dem Deutschen Robert Jasper und dem Schweizer Roger Schaeli die erste freie Begehung der John-Harlin-Direttissima – für Jasper ein ungeheuer intensiver Moment. Aus vielerlei Gründen ...

 

Die Grandes Jorasses weckt Erinnerungen beim deutschen Extremkletterer Robert Steiner. Zwei Tage und zwei Nächte hing er 1997 schwer verletzt in der Nordwand der Grandes Jorasses (Frankreich/Mont Blanc-Massiv). In letzter Minute konnte er gerettet werden. 15 Jahre später kehrt er mit seinem Freund Felix Berg in diese Wand zurück. Kurz bevor die beiden den Durchstieg der Route vollenden können, nimmt das Geschehen eine dramatische Wendung.

 

An den Drei Zinnen in Südtirol wurden Marksteine des Felskletterns gesetzt, auch von ihm: Extremkletterer Alex Huber. Insgesamt einen Monat an Versuchen dauert es, bis er den freien Durchstieg der gesamten Route „Panorama“ schafft. Und selbst für ihn als einen der weltbesten Freikletterer eine unglaubliche Herausforderung: „Es ist wirklich so, dass das große Dach der Westlichen Zinne das extremste Felsgelände ist, das ich je erlebt habe. Es ist wahnsinnig überhängendes Gelände, und das Erstaunliche ist, dass es tatsächlich möglich ist, irgendwo einen verschlungenen Pfad da durch zu finden.“

 

Andy Parkin hat nach einem Kletterunfall 1984 um sein Leben gekämpft. Noch immer trägt er Spuren des Unglücks. Trotzdem versuchen er und Steve House, einer der weltbesten Bergsteiger, eine Route an der Petit Dru-Nordwand (Frankreich). Einem ganz speziellen Berg: immer wieder stürzen Felsblöcke ab. Der Berg fällt auseinander.

 

Die Piz Badile-Nordostwand bringt den Tiroler Hansjörg Auer auf den Spuren des großen Alpinisten Hermann Buhl. Dabei werden die Stationen von Buhls Unternehmung, die Auer bei seinem Alleingang durch die Badile-Nordostwand passiert, zu einer Metapher für Buhls Lebensweg – vom kometenhaften Aufstieg zum Bergsteigerstar bis zu seinem tödlichen Absturz im Alter von 32 Jahren.

 

Eine Dokumentation, die aufzeigt, was die großen Nordwände der Alpen verbindet, wie einzigartig, beeidnruckend und herausfordernd aber jede einzelne von ihnen ist.

Düster, kalt, abweisend, steil:

Nordwände sind der Inbegriff des extremen Bergsteigens. Ganz besonders gilt dies für die Nordwände von Eiger, Matterhorn, Grandes Jorasses, Piz Badile, Großer Zinne, Petit Dru und die der Drei Zinnen – sie verkörperten im 20. Jahrhundert jene Ziele, die ein Bergsteiger gemacht haben musste, um zur Elite zu zählen. Bis heute sind sie Spielwiesen der Extremen. 

Die Dokumentation zeigt die großen Nordwände der Alpen überraschender Perspektive. Weltbekannte Spitzenbergsteiger wie Hansjörg Auer, Alexander Huber und Robert Jasper  demonstrieren mit Erst- und Alleinbegehungen Kletterkunst auf höchstem Niveau. Spektakuläre Bilder aus den Wänden und atemberaubende Luftaufnahmen lassen den Zuschauer hautnah am Geschehen teilnehmen. Exklusives Archivmaterial sowie Interviews mit Bergsteigerlegenden wie Reinhold Messner erzählen dramatische Geschichten von Triumphen und Tragödien. Moderne und Historie verschmelzen zu Porträts spektakulärer Berglandschaften und Menschen in Extremsituationen.

 

Mit der Besteigung des Matterhorns begann vor 150 Jahren das Zeitalter des Alpinismus. 450 Bergsteiger haben seitdem ihr Leben auf diesem Viereinhalbtausender gelassen und tragischerweise auch zum Mythos dieses Berges in den Walliser Alpen beigetragen. Der junge Schweizer Michi Lerjen steht für eine neue Generation Bergsteiger, welche den traditionellen Beruf des Bergführers und eine Karriere als Extremalpinist in sich vereinigt. Für den Film versuchen er und sein argentinischer Partner Jorge Ackermann eine Wiederholung der „Gogna-Route“, einer der anspruchsvollsten Anstiege durch die Nordwand des Matterhorns.

 

Die Eiger-Nordwand lies schon viele Seilschaften scheitern. Im Winter 1966 haben Bergsteiger aus den USA, aus England und Deutschland ein Ziel an der Eiger-Nordwand: eine neue Route in der 1800 Meter hohen Wand zu erschließen. Doch es kommt zur Katastrophe als John Harlin II zu Tode stürzt.
2010 gelingt dem Deutschen Robert Jasper und dem Schweizer Roger Schaeli die erste freie Begehung der John-Harlin-Direttissima – für Jasper ein ungeheuer intensiver Moment. Aus vielerlei Gründen ...

 

Die Grandes Jorasses weckt Erinnerungen beim deutschen Extremkletterer Robert Steiner. Zwei Tage und zwei Nächte hing er 1997 schwer verletzt in der Nordwand der Grandes Jorasses (Frankreich/Mont Blanc-Massiv). In letzter Minute konnte er gerettet werden. 15 Jahre später kehrt er mit seinem Freund Felix Berg in diese Wand zurück. Kurz bevor die beiden den Durchstieg der Route vollenden können, nimmt das Geschehen eine dramatische Wendung.

 

An den Drei Zinnen in Südtirol wurden Marksteine des Felskletterns gesetzt, auch von ihm: Extremkletterer Alex Huber. Insgesamt einen Monat an Versuchen dauert es, bis er den freien Durchstieg der gesamten Route „Panorama“ schafft. Und selbst für ihn als einen der weltbesten Freikletterer eine unglaubliche Herausforderung: „Es ist wirklich so, dass das große Dach der Westlichen Zinne das extremste Felsgelände ist, das ich je erlebt habe. Es ist wahnsinnig überhängendes Gelände, und das Erstaunliche ist, dass es tatsächlich möglich ist, irgendwo einen verschlungenen Pfad da durch zu finden.“

 

Andy Parkin hat nach einem Kletterunfall 1984 um sein Leben gekämpft. Noch immer trägt er Spuren des Unglücks. Trotzdem versuchen er und Steve House, einer der weltbesten Bergsteiger, eine Route an der Petit Dru-Nordwand (Frankreich). Einem ganz speziellen Berg: immer wieder stürzen Felsblöcke ab. Der Berg fällt auseinander.

 

Die Piz Badile-Nordostwand bringt den Tiroler Hansjörg Auer auf den Spuren des großen Alpinisten Hermann Buhl. Dabei werden die Stationen von Buhls Unternehmung, die Auer bei seinem Alleingang durch die Badile-Nordostwand passiert, zu einer Metapher für Buhls Lebensweg – vom kometenhaften Aufstieg zum Bergsteigerstar bis zu seinem tödlichen Absturz im Alter von 32 Jahren.

 

Eine Dokumentation, die aufzeigt, was die großen Nordwände der Alpen verbindet, wie einzigartig, beeidnruckend und herausfordernd aber jede einzelne von ihnen ist.

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