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Das Salzkammergut - haftig, pfachtlig, gschmoh Folge 4
Sendung vom 27. August 2014 | 10:10 | |

Das Salzkammergut - haftig, pfachtlig, gschmoh

Folge 4

Dokumentation | Österreich 2014

Es gilt als das "zehnte Bundesland Österreichs", mit ungewöhnlichen Bräuchen, eindrucksvollen Landschaften und Menschen, die nur wenigen Filmemachern einen so tiefen Einblick in ihr Leben und ihre Region geben. In Folge 4 entdecken wir einzigartige Phänomene aus Sport, Kultur und Natur - vom Dachsteinmassiv bis nach Bad Ischl:

  • Die Gegend um Predigtstuhl, Gosaukamm und Dachsteinmassiv ist ein wahres Bergsteiger-Refugium. Dabei ist die Ostkante des "Däumlings" die anspruchvollste Kletterroute im gesamten Gosau-Massiv. Zwei Bergsteiger klettern diese Route nach, auf der schon Alpinlegenden wie Paul Preuß ihre Abdrücke hinterließen.
  • Die Schützenvereins-Kultur in Bad Goisern ist einmalig: Es existieren 14 Schützenvereine, acht davon sind Armbrust-Verbände, denn die Marktstadt war stets bekannt für ihr ausgeprägtes Wilderer-Wesen. Eine andere Schützengattung ist das traditionelle Leopoldi-Schießen in Lauffen, das mit dem alter Kaisergewehr ausgetragen wird.
  • Die Seeklause und der Steegwirt am Hallstätter See sind historische Instanzen der Region: Die Seeklause wurde vor über 500 Jahren gebaut, um den Wasserstand für die Salzschifffahrt auf der Traun zu regulieren. Daneben steht das ebenso alte Gasthaus Steegwirt, wo es heute Alpensaibling und Gamsschinken gibt.
  • Der einzige Schleifstein-Natursteinbruch Österreichs befindet sich in Gosau. Im 12. Jahrhundert unterstand Gosau dem Erzbischof von Salzburg, der wegen seiner Schulden Kundschafter "ins Salzkammergut" schickte, um Salz zu finden. Diese fanden zwar kein Salz, aber einen physikalisch einzigartigen Sandstein, der noch heute zum Schleifen von Messern verwendet wird.
  • Alljährlich zum „Liachtbratl Montag“ findet der Umzug der runden Geburtstage in Bad Ischl statt, bei dem die runden Geburtstagskinder  - vom Zehner bis zum Hunderter - geehrt werden. Während die Jahrgänger durch das Spalier wandern, werden sie von Freunden mit Geschenken behängt.

Es gilt als das "zehnte Bundesland Österreichs", mit ungewöhnlichen Bräuchen, eindrucksvollen Landschaften und Menschen, die nur wenigen Filmemachern einen so tiefen Einblick in ihr Leben und ihre Region geben. In Folge 4 entdecken wir einzigartige Phänomene aus Sport, Kultur und Natur - vom Dachsteinmassiv bis nach Bad Ischl:

  • Die Gegend um Predigtstuhl, Gosaukamm und Dachsteinmassiv ist ein wahres Bergsteiger-Refugium. Dabei ist die Ostkante des "Däumlings" die anspruchvollste Kletterroute im gesamten Gosau-Massiv. Zwei Bergsteiger klettern diese Route nach, auf der schon Alpinlegenden wie Paul Preuß ihre Abdrücke hinterließen.
  • Die Schützenvereins-Kultur in Bad Goisern ist einmalig: Es existieren 14 Schützenvereine, acht davon sind Armbrust-Verbände, denn die Marktstadt war stets bekannt für ihr ausgeprägtes Wilderer-Wesen. Eine andere Schützengattung ist das traditionelle Leopoldi-Schießen in Lauffen, das mit dem alter Kaisergewehr ausgetragen wird.
  • Die Seeklause und der Steegwirt am Hallstätter See sind historische Instanzen der Region: Die Seeklause wurde vor über 500 Jahren gebaut, um den Wasserstand für die Salzschifffahrt auf der Traun zu regulieren. Daneben steht das ebenso alte Gasthaus Steegwirt, wo es heute Alpensaibling und Gamsschinken gibt.
  • Der einzige Schleifstein-Natursteinbruch Österreichs befindet sich in Gosau. Im 12. Jahrhundert unterstand Gosau dem Erzbischof von Salzburg, der wegen seiner Schulden Kundschafter "ins Salzkammergut" schickte, um Salz zu finden. Diese fanden zwar kein Salz, aber einen physikalisch einzigartigen Sandstein, der noch heute zum Schleifen von Messern verwendet wird.
  • Alljährlich zum „Liachtbratl Montag“ findet der Umzug der runden Geburtstage in Bad Ischl statt, bei dem die runden Geburtstagskinder  - vom Zehner bis zum Hunderter - geehrt werden. Während die Jahrgänger durch das Spalier wandern, werden sie von Freunden mit Geschenken behängt.



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