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Fall 1: Alexandra L. Verlor wegen eines Gutachtens ihre zwei Kinder

Fall 1: Alexandra L.

Verlor wegen eines Gutachtens ihre zwei Kinder

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Alexandra L.

  • kaufmännische Angestellte
  • Mutter von zwei Buben (Zwillinge)
  • mit dem Kindsvater zerstritten
  • aufgrund eines psychologischen Gutachtens wurden ihr 2012 die Kinder weggenommen

Alexandra L. aus Niederösterreich kämpft seit dem Sommer 2012 gegen die Auswirkungen eines Falschgutachtens. Damals diagnostizierte eine Psychologin bei ihr u.a. "paranoide Wahnideen, depressive Grundstimmung, Gedankenabreißen, Affektverarmung."

Die Gutachterin, die Alexandra untersucht hatte, gab außerdem in einem Gespräch mit der Richterin an, dass Alexandra suizidgefährdet sei und auch zur Gefahr für ihre beiden damals vierjährigen Buben werden könnte. Daraufhin ordnete die Richterin den sofortigen Entzug der Zwillinge an, wegen Kindeswohlgefährdung.

 

(Dokument: Auszug aus Gerichtsbeschluss zur Kindesabnahme)

 

(Dokument: Auszug aus Gerichtsbeschluss zur Begründung)

Alexandra wandte sich an die ihr aus Medienberichten bekannte Prozessbegleiterin und Mediatorin Margreth Tews aus Linz. Diese empfahl ihr ein Gegengutachten einzuholen - von der renommierten Psychiaterin Dr. Gabriele Wörgötter, die ebenfalls als Gerichtssachverständige tätig ist. Dr. Wörgötter untersuchte Alexandra und kam zu ganz anderen Ergebnissen: Sie sei geistig völlig gesund und überdurchschnittlich intelligent.

Bis heute (Stand: September 2014) sind die beiden Buben beim Kindesvater, obwohl inzwischen mehrere Gutachten (darunter auch ein vom Gericht beauftragtes) zu dem Schluss gekommen sind, dass das Erstgutachten falsch und somit auch die richterliche Entscheidung falsch war.

In einem neuen Verfahren im April 2014 wurde zwar anerkannt, dass Alexandra "erziehungskompetent" ist, also keinerlei Beeinträchtigungen unterliegt, doch weil die Buben jetzt schon seit zwei Jahren beim Vater leben, wollte sie das Gericht nicht schon wieder "verpflanzen" - sie bleiben also bis auf weiteres beim Vater.

Inzwischen klagt Alexandra gegen die Erstgutachterin, es geht um Schadensersatz. Bislang hat sie in ihren Kampf um die Kinder rund 60.000 Euro investiert - Geld, das sie sich von der Familie und von Freunden geliehen hat.

Alexandra L.

  • kaufmännische Angestellte
  • Mutter von zwei Buben (Zwillinge)
  • mit dem Kindsvater zerstritten
  • aufgrund eines psychologischen Gutachtens wurden ihr 2012 die Kinder weggenommen

Alexandra L. aus Niederösterreich kämpft seit dem Sommer 2012 gegen die Auswirkungen eines Falschgutachtens. Damals diagnostizierte eine Psychologin bei ihr u.a. "paranoide Wahnideen, depressive Grundstimmung, Gedankenabreißen, Affektverarmung."

Die Gutachterin, die Alexandra untersucht hatte, gab außerdem in einem Gespräch mit der Richterin an, dass Alexandra suizidgefährdet sei und auch zur Gefahr für ihre beiden damals vierjährigen Buben werden könnte. Daraufhin ordnete die Richterin den sofortigen Entzug der Zwillinge an, wegen Kindeswohlgefährdung.

 

(Dokument: Auszug aus Gerichtsbeschluss zur Kindesabnahme)

 

(Dokument: Auszug aus Gerichtsbeschluss zur Begründung)

Alexandra wandte sich an die ihr aus Medienberichten bekannte Prozessbegleiterin und Mediatorin Margreth Tews aus Linz. Diese empfahl ihr ein Gegengutachten einzuholen - von der renommierten Psychiaterin Dr. Gabriele Wörgötter, die ebenfalls als Gerichtssachverständige tätig ist. Dr. Wörgötter untersuchte Alexandra und kam zu ganz anderen Ergebnissen: Sie sei geistig völlig gesund und überdurchschnittlich intelligent.

Bis heute (Stand: September 2014) sind die beiden Buben beim Kindesvater, obwohl inzwischen mehrere Gutachten (darunter auch ein vom Gericht beauftragtes) zu dem Schluss gekommen sind, dass das Erstgutachten falsch und somit auch die richterliche Entscheidung falsch war.

In einem neuen Verfahren im April 2014 wurde zwar anerkannt, dass Alexandra "erziehungskompetent" ist, also keinerlei Beeinträchtigungen unterliegt, doch weil die Buben jetzt schon seit zwei Jahren beim Vater leben, wollte sie das Gericht nicht schon wieder "verpflanzen" - sie bleiben also bis auf weiteres beim Vater.

Inzwischen klagt Alexandra gegen die Erstgutachterin, es geht um Schadensersatz. Bislang hat sie in ihren Kampf um die Kinder rund 60.000 Euro investiert - Geld, das sie sich von der Familie und von Freunden geliehen hat.



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