Auf dieser Website werden Cookies u.a. für Werbezwecke, Zwecke in Verbindung mit Social Media sowie für analytische Zwecke eingesetzt.
Klicken Sie bitte hier, um anzuzeigen, welche Cookies eingesetzt werden und wie Sie Änderungen an Ihren Cookie-Einstellungen vornehmen können. Wenn Sie weiter auf der Website surfen, erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
Servus Reportage: Flüchtlinge - Das Geschäft mit der Hoffnung
Sendung vom 23. Mai 2014 | 10:10 |

Servus Reportage

Flüchtlinge - Das Geschäft mit der Hoffnung

Reportage | Österreich 2013

2013 haben knapp 13.000 Menschen Asyl in Österreich beantragt - in Bayern sind es etwa 18.000. Nur die wenigsten haben eine wirkliche Chance, dauerhaft zu bleiben. Bis zur Entscheidung über Annahme des Antrags oder Ausweisung dürfen die meisten Asylwerber nicht arbeiten. Sie beziehen eine bescheidene Grundversorgung. Ein Großteil der Flüchtlinge wird in organisierten Quartieren privater Betreiber untergebracht - oftmals in abgelegenen Gasthöfen, die ihre beste Zeit längst hinter sich haben. Ob in Bayern oder Österreich - Flüchtlings-Organisationen kritisieren, dass Asylsuchende nicht menschenwürdig untergebracht sind.

Während viele Asylverfahren bereits nach wenigen Monaten entschieden sind, ziehen sich andere über Jahre. In dieser Zeit sind Asylsuchende auf die Betreiber ihrer Quartiere angewiesen. Denn außer der Unterkunft und Verpflegung bekommen sie lediglich ca. 40 Euro Taschengeld im Monat. Die Betreiber der Unterkünfte erhalten für jeden Asylsuchenden bis zu ca. 20 Euro am Tag.

Reicht diese Summe aus, um ein menschenwürdiges Leben auf der einen Seite und eine faire Entlohnung auf der anderen Seite zu ermöglichen? Wieso werden Missstände von den Behörden toleriert? Und wirtschaften einige Betreiber vielleicht in die eigene Tasche, statt eine vernünftige Unterbringung für Asylwerber bereitzustellen?

2013 haben knapp 13.000 Menschen Asyl in Österreich beantragt - in Bayern sind es etwa 18.000. Nur die wenigsten haben eine wirkliche Chance, dauerhaft zu bleiben. Bis zur Entscheidung über Annahme des Antrags oder Ausweisung dürfen die meisten Asylwerber nicht arbeiten. Sie beziehen eine bescheidene Grundversorgung. Ein Großteil der Flüchtlinge wird in organisierten Quartieren privater Betreiber untergebracht - oftmals in abgelegenen Gasthöfen, die ihre beste Zeit längst hinter sich haben. Ob in Bayern oder Österreich - Flüchtlings-Organisationen kritisieren, dass Asylsuchende nicht menschenwürdig untergebracht sind.

Während viele Asylverfahren bereits nach wenigen Monaten entschieden sind, ziehen sich andere über Jahre. In dieser Zeit sind Asylsuchende auf die Betreiber ihrer Quartiere angewiesen. Denn außer der Unterkunft und Verpflegung bekommen sie lediglich ca. 40 Euro Taschengeld im Monat. Die Betreiber der Unterkünfte erhalten für jeden Asylsuchenden bis zu ca. 20 Euro am Tag.

Reicht diese Summe aus, um ein menschenwürdiges Leben auf der einen Seite und eine faire Entlohnung auf der anderen Seite zu ermöglichen? Wieso werden Missstände von den Behörden toleriert? Und wirtschaften einige Betreiber vielleicht in die eigene Tasche, statt eine vernünftige Unterbringung für Asylwerber bereitzustellen?



articlecountdown_edge_leftcountdown_edge_rightcountdown_straightepgimagelocationplacepositionshareshop_productstadiumstreamtrianglevideox