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Talk im Hangar-7 Bedrohte Heimat: Wie viel Mensch verträgt die Natur?
Sendung vom 10. Juli 2015 | 11:20 | |

Talk im Hangar-7

Bedrohte Heimat: Wie viel Mensch verträgt die Natur?

Talk | Österreich 2015

Der Mensch ist von der Natur abhängig. Dennoch beutet er sie aus – auch hierzulande: Überall wird abgeholzt und umgebaut. In den Bergen entstehen Liftanlagen, in der Ebene Gewerbeflächen. Wälder und ihre Bewohner haben das Nachsehen. Wie lange kann das gutgehen, bevor Österreichs wichtigste Ressource – eine tourismustaugliche Landschaft – der Vergangenheit angehört?

Die Interessen der Freizeitindustrie, der Jägerlobby und der Forstwirtschaft sind nur schwer mit jenen von Umwelt- und Naturschützern in Einklang zu bringen. Doch damit nicht genug: Der Traum vom Haus im Grünen erlebt eine Renaissance, mit Bach und Waldrand an der Grundstücksgrenze; Bauernhöfe werden effizienter geführt, Ackerflächen bis auf den letzten Quadratzentimeter genutzt – die Wildtiere ziehen sich notgedrungen in die Wälder zurück. Doch auch dort sind sie nicht wohlgelitten: Sie knabbern Bäume an, und damit die Profitquelle der Forstwirtschaft. Zugleich wollen Hobbyjäger und Restaurantbetreiber große Beute – kurz: viel Wild im Wald.
Ist uns der Profit wichtiger als unsere Umwelt?
Was geschieht, wenn sich Mensch und Natur in die Quere kommen? Kann das auf Dauer gutgehen? Oder betreiben Umweltschützer unberechtigte Panikmache?

Gäste
Georg Rebernig, Geschäftsführer des Umweltbundesamts
Peter Wohlleben, Förster und Autor
Petra Nocker-Schwarzenbacher, Tourismus-Obfrau der WKÖ
Josef Eder, Salzburger Landesjägermeister
Martin Balluch, Tierrechtsaktivist
Christiane Brandenburg, Leiterin des Instituts für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung an der Universität für Bodenkultur

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Der Mensch ist von der Natur abhängig. Dennoch beutet er sie aus – auch hierzulande: Überall wird abgeholzt und umgebaut. In den Bergen entstehen Liftanlagen, in der Ebene Gewerbeflächen. Wälder und ihre Bewohner haben das Nachsehen. Wie lange kann das gutgehen, bevor Österreichs wichtigste Ressource – eine tourismustaugliche Landschaft – der Vergangenheit angehört?

Die Interessen der Freizeitindustrie, der Jägerlobby und der Forstwirtschaft sind nur schwer mit jenen von Umwelt- und Naturschützern in Einklang zu bringen. Doch damit nicht genug: Der Traum vom Haus im Grünen erlebt eine Renaissance, mit Bach und Waldrand an der Grundstücksgrenze; Bauernhöfe werden effizienter geführt, Ackerflächen bis auf den letzten Quadratzentimeter genutzt – die Wildtiere ziehen sich notgedrungen in die Wälder zurück. Doch auch dort sind sie nicht wohlgelitten: Sie knabbern Bäume an, und damit die Profitquelle der Forstwirtschaft. Zugleich wollen Hobbyjäger und Restaurantbetreiber große Beute – kurz: viel Wild im Wald.
Ist uns der Profit wichtiger als unsere Umwelt?
Was geschieht, wenn sich Mensch und Natur in die Quere kommen? Kann das auf Dauer gutgehen? Oder betreiben Umweltschützer unberechtigte Panikmache?

Gäste
Georg Rebernig, Geschäftsführer des Umweltbundesamts
Peter Wohlleben, Förster und Autor
Petra Nocker-Schwarzenbacher, Tourismus-Obfrau der WKÖ
Josef Eder, Salzburger Landesjägermeister
Martin Balluch, Tierrechtsaktivist
Christiane Brandenburg, Leiterin des Instituts für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung an der Universität für Bodenkultur

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