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Talk im Hangar-7 Ausverkauf der Alpen: Tourismus um jeden Preis?
Sendung vom 29. Januar 2016 | 00:30 | |

Talk im Hangar-7

Ausverkauf der Alpen: Tourismus um jeden Preis?

Gesprächsrunde | Österreich 2016

Immer modernere Skilifte erstrecken sich über schier endlose Pisten und Dächer rustikaler Almhütten, aus denen Après-Ski-Musik erschallt. Der Westen Österreichs lebt von diesen touristischen Kulissen. Noch läuft die teure Party, doch Experten warnen vor dem bitteren Erwachen. Betreiben wir Raubbau an unserer Natur? Wie sieht die Zukunft des Ski-Tourismus aus? 

Jeder zehnte Arbeitsplatz in Österreich hängt am Tourismus. In Tirol macht der Fremdenverkehr gar 16 Prozent des BIP aus. In den vergangenen Jahren hat die Branche ihr Angebot in den Alpen aufgerüstet, wirbt mit hochmodernen Skiliften, Luxushotels und Sportevents. Die Alpen gleichen einem Freizeitpark - der nicht nur auf Begeisterung stößt: Immer weniger Menschen fahren Ski. Vielen ist das Vergnügen in den Bergen schlichtweg zu teuer geworden. Dem Drang sämtlicher Betreiber nach touristischer Bedürfnisbefriedigung, hat dieser Trend bisher keinen Abbruch getan, im Gegenteil: Sie erschließen immer mehr Gebiete, feiern Fusionen immer größerer Skidestinationen –  auf Kosten kleiner Tourismusorte und kleinräumiger Kulturlandschaften, die vom Markt verschwinden. Das sei Raubbau an der Natur durch übertriebene Investitionen und unseriöser Wettkampf um Gäste, werfen Naturschützer den Unternehmern vor. Das sei die Grundlage von Wohlstand, kontern diese. Wie weit dürfen wir gehen, um Touristen in die Alpen zu locken? Was ist für die Natur noch verträglich? Kommen wir vielleicht auch ohne Tourismus in den Bergen aus?

Gäste:                                              

Andreas Jäger, Meteorologe
Andreas Ermacora, Präsident des Alpenvereins
Michaela Dorfmeister, ehemalige Skirennläuferin und Vizepräsidentin des NÖ Landesskiverbands
Jakob Falkner, Geschäftsführer der Ski-Destination Sölden
Günther Aigner, Tourismusforscher

****

Immer modernere Skilifte erstrecken sich über schier endlose Pisten und Dächer rustikaler Almhütten, aus denen Après-Ski-Musik erschallt. Der Westen Österreichs lebt von diesen touristischen Kulissen. Noch läuft die teure Party, doch Experten warnen vor dem bitteren Erwachen. Betreiben wir Raubbau an unserer Natur? Wie sieht die Zukunft des Ski-Tourismus aus? 

Jeder zehnte Arbeitsplatz in Österreich hängt am Tourismus. In Tirol macht der Fremdenverkehr gar 16 Prozent des BIP aus. In den vergangenen Jahren hat die Branche ihr Angebot in den Alpen aufgerüstet, wirbt mit hochmodernen Skiliften, Luxushotels und Sportevents. Die Alpen gleichen einem Freizeitpark - der nicht nur auf Begeisterung stößt: Immer weniger Menschen fahren Ski. Vielen ist das Vergnügen in den Bergen schlichtweg zu teuer geworden. Dem Drang sämtlicher Betreiber nach touristischer Bedürfnisbefriedigung, hat dieser Trend bisher keinen Abbruch getan, im Gegenteil: Sie erschließen immer mehr Gebiete, feiern Fusionen immer größerer Skidestinationen –  auf Kosten kleiner Tourismusorte und kleinräumiger Kulturlandschaften, die vom Markt verschwinden. Das sei Raubbau an der Natur durch übertriebene Investitionen und unseriöser Wettkampf um Gäste, werfen Naturschützer den Unternehmern vor. Das sei die Grundlage von Wohlstand, kontern diese. Wie weit dürfen wir gehen, um Touristen in die Alpen zu locken? Was ist für die Natur noch verträglich? Kommen wir vielleicht auch ohne Tourismus in den Bergen aus?

Gäste:                                              

Andreas Jäger, Meteorologe
Andreas Ermacora, Präsident des Alpenvereins
Michaela Dorfmeister, ehemalige Skirennläuferin und Vizepräsidentin des NÖ Landesskiverbands
Jakob Falkner, Geschäftsführer der Ski-Destination Sölden
Günther Aigner, Tourismusforscher

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Michael Fleischhacker moderiert den Talk im Hangar-7

Michael Fleischhacker

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