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Talk im Hangar-7 Der Islam und wir: Nichts als Ärger?
Sendung vom 15. Juli 2016 | 01:00 | |

Talk im Hangar-7

Der Islam und wir: Nichts als Ärger?

Gesprächsrunde | Österreich 2016
  • Sie kämpft gegen Terror, Gewalt und Unterdrückung im Namen Allahs. Als erste muslimische Frau erhielt die Iranerin Shirin Ebadi 2003 dafür den Friedensnobelpreis. Die Juristin lebt gefährlich, derzeit im Exil in London. Erstmals wird sie an einer Live-TV-Diskussionssendung teilnehmen, über die zunehmende Anti-Islam-Stimmung in Österreich sprechen und sehr persönliche Einblicke in ihren weltweiten Kampf für einen aufgeklärten Islam gewähren. 
  • Die Situation zwischen dem Islam und uns verschärft sich. Laut Statistik fürchtet die Mehrheit der Österreicher, dass der Islam unsere Gesellschaft negativ beeinflusst. Die Stimmung zwischen den mehrheitlich christlich geprägten Menschen und den 600.000 Muslimen im Lande heizt sich immer mehr auf. Ein tiefer Graben trennt die beiden monotheistischen Weltreligionen voneinander.
  • Denn auch Vertreter des Judentums sind besorgt. Sie fürchten den Islam, warnen vor einem islamischen Antisemitismus. Diese prekäre Situation wird sich in den nächsten Jahren noch verschärfen, sagen Experten. Denn die aktuelle Zahl von Muslimen werde sich bis 2030 auf circa 900.000 erhöhen. Wie sehr bedroht dieser Anstieg Österreichs Kultur? Ist die Furcht vor dem Islam berechtigt oder reine Panikmache, die auf Vorurteilen beruht? 
  • Viele Muslime kritisieren die immer stärker werdenden anti-muslimischen Ressentiments in Österreich. Verbale Übergriffe besonders auf verschleierte Frauen, begleitet von körperlichen Gewaltakten gegen Muslime und Vandalismus-Attacken auf Moscheen, häufen sich. Immer mehr Muslime fühlen sich bedroht: Aktuellen Studien zufolge sind mehr als 67 Prozent der Muslime in Österreich mittlerweile der Ansicht, dass der Westen den Islam "vernichten" wolle.

Wollen wir das tatsächlich? Wer ist es nun, der dem Miteinander im Wege steht? Warum gibt es immer nur Ärger und Probleme? Und kann das mit uns und dem Islam jemals funktionieren?

         

Gäste:
Shirin Ebadi, Friedensnobelpreisträgerin, Autorin
Dudu Kücükgöl, muslimische Aktivistin, Integrationsexpertin
Ewald Stadler, katholischer Anwalt und ehem. BZÖ-/FPÖ-Politiker
Michael Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche in Österreich
Raimund Fastenbauer, Generalsekretär der Israelitischen Kultusgemeinde

              
Moderation:
Michael Fleischhacker                                                                                            

             Shirin Ebadi bei Benevento

  • Sie kämpft gegen Terror, Gewalt und Unterdrückung im Namen Allahs. Als erste muslimische Frau erhielt die Iranerin Shirin Ebadi 2003 dafür den Friedensnobelpreis. Die Juristin lebt gefährlich, derzeit im Exil in London. Erstmals wird sie an einer Live-TV-Diskussionssendung teilnehmen, über die zunehmende Anti-Islam-Stimmung in Österreich sprechen und sehr persönliche Einblicke in ihren weltweiten Kampf für einen aufgeklärten Islam gewähren. 
  • Die Situation zwischen dem Islam und uns verschärft sich. Laut Statistik fürchtet die Mehrheit der Österreicher, dass der Islam unsere Gesellschaft negativ beeinflusst. Die Stimmung zwischen den mehrheitlich christlich geprägten Menschen und den 600.000 Muslimen im Lande heizt sich immer mehr auf. Ein tiefer Graben trennt die beiden monotheistischen Weltreligionen voneinander.
  • Denn auch Vertreter des Judentums sind besorgt. Sie fürchten den Islam, warnen vor einem islamischen Antisemitismus. Diese prekäre Situation wird sich in den nächsten Jahren noch verschärfen, sagen Experten. Denn die aktuelle Zahl von Muslimen werde sich bis 2030 auf circa 900.000 erhöhen. Wie sehr bedroht dieser Anstieg Österreichs Kultur? Ist die Furcht vor dem Islam berechtigt oder reine Panikmache, die auf Vorurteilen beruht? 
  • Viele Muslime kritisieren die immer stärker werdenden anti-muslimischen Ressentiments in Österreich. Verbale Übergriffe besonders auf verschleierte Frauen, begleitet von körperlichen Gewaltakten gegen Muslime und Vandalismus-Attacken auf Moscheen, häufen sich. Immer mehr Muslime fühlen sich bedroht: Aktuellen Studien zufolge sind mehr als 67 Prozent der Muslime in Österreich mittlerweile der Ansicht, dass der Westen den Islam "vernichten" wolle.

Wollen wir das tatsächlich? Wer ist es nun, der dem Miteinander im Wege steht? Warum gibt es immer nur Ärger und Probleme? Und kann das mit uns und dem Islam jemals funktionieren?

         

Gäste:
Shirin Ebadi, Friedensnobelpreisträgerin, Autorin
Dudu Kücükgöl, muslimische Aktivistin, Integrationsexpertin
Ewald Stadler, katholischer Anwalt und ehem. BZÖ-/FPÖ-Politiker
Michael Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche in Österreich
Raimund Fastenbauer, Generalsekretär der Israelitischen Kultusgemeinde

              
Moderation:
Michael Fleischhacker                                                                                            

             Shirin Ebadi bei Benevento



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