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Talk im Hangar-7 Gute Kunst, böse Kunst: Und wer zieht die Grenze?
Sendung vom 22. Juli 2016 | 01:30 | |

Talk im Hangar-7

Gute Kunst, böse Kunst: Und wer zieht die Grenze?

Gesprächsrunde | Österreich 2016
  • Am Freitag beginnen die Salzburger Festspiele, seit Jahrzehnten einer der Höhepunkte des Kulturjahres. Im Zentrum der Festspiele wird auch dieses Jahr wieder allein die Kunst stehen. Das Publikum soll ein kulturelles Spektakel auf den Bühnen erleben. Skandale, gesellschaftliche oder politische Provokationen sind hingegen nicht zu erwarten.
  • Doch immer mehr Künstler wollen mit ihrer Kunst Verwirrung auslösen, zum Nachdenken anregen und gesellschaftliche Veränderungen auslösen. So schlug kürzlich ein russischer Künstler vor dem Kreml einen Nagel durch seine Genitalien. Er wollte damit gegen die politische Gleichgültigkeit protestieren. Auch die Südtiroler Rockband Frei.Wild nutzt das Mittel der Provokation, um Aufmerksamkeit zu erregen und patriotische Botschaften auszusenden.
  • Der Maler und Bildhauer Odin Wiesinger wehrt sich hingegen gegen eine politische Vereinnahmung: Obwohl er bekennender Burschenschafter und FPÖ-Sympathisant ist, will er nicht in eine rechte Ecke gerückt werden. Er sieht sich als konservativen Künstler.

Doch wie gehen Kunst und Kategorien wie konservativ und progressiv, links und rechts zusammen? Darf Kunst überhaupt politisch sein? Und wer entscheidet eigentlich, was „gute“ und was „böse“ Kunst ist?
 

 

Gäste:
Konrad Paul Liessmann, Philosoph und Eröffnungsredner der Salzburger Festspiele
Josef Haslinger, Schriftsteller, Präsident PEN-Zentrum Deutschland
Marie Rötzer, Intendantin Landestheater Niederösterreich
Robert Stachel, Kabarettist („maschek“)
Odin Wiesinger, Maler und Bildhauer
Philipp Burger, Sänger der Rockband „Frei.Wild“

 

Moderation:
Michael Fleischhacker

  • Am Freitag beginnen die Salzburger Festspiele, seit Jahrzehnten einer der Höhepunkte des Kulturjahres. Im Zentrum der Festspiele wird auch dieses Jahr wieder allein die Kunst stehen. Das Publikum soll ein kulturelles Spektakel auf den Bühnen erleben. Skandale, gesellschaftliche oder politische Provokationen sind hingegen nicht zu erwarten.
  • Doch immer mehr Künstler wollen mit ihrer Kunst Verwirrung auslösen, zum Nachdenken anregen und gesellschaftliche Veränderungen auslösen. So schlug kürzlich ein russischer Künstler vor dem Kreml einen Nagel durch seine Genitalien. Er wollte damit gegen die politische Gleichgültigkeit protestieren. Auch die Südtiroler Rockband Frei.Wild nutzt das Mittel der Provokation, um Aufmerksamkeit zu erregen und patriotische Botschaften auszusenden.
  • Der Maler und Bildhauer Odin Wiesinger wehrt sich hingegen gegen eine politische Vereinnahmung: Obwohl er bekennender Burschenschafter und FPÖ-Sympathisant ist, will er nicht in eine rechte Ecke gerückt werden. Er sieht sich als konservativen Künstler.

Doch wie gehen Kunst und Kategorien wie konservativ und progressiv, links und rechts zusammen? Darf Kunst überhaupt politisch sein? Und wer entscheidet eigentlich, was „gute“ und was „böse“ Kunst ist?
 

 

Gäste:
Konrad Paul Liessmann, Philosoph und Eröffnungsredner der Salzburger Festspiele
Josef Haslinger, Schriftsteller, Präsident PEN-Zentrum Deutschland
Marie Rötzer, Intendantin Landestheater Niederösterreich
Robert Stachel, Kabarettist („maschek“)
Odin Wiesinger, Maler und Bildhauer
Philipp Burger, Sänger der Rockband „Frei.Wild“

 

Moderation:
Michael Fleischhacker



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