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Sendung vom 14. November 2013 | 22:15 |

Talk im Hangar-7

Thema: Aufreger Asyl - Was ist ein Flüchtling wert?

Gesellschaft | Österreich 2013

Bis zur Entscheidung über Bleiben oder Ausweisung dürfen die meisten Asylwerber nicht arbeiten. Sie beziehen eine Grundversorgung in den österreichischen Bundesländern. Ein Großteil der Flüchtlinge wird in organisierten Quartieren privater Betreiber untergebracht - oftmals in abgelegenen Gasthöfen, die ihre beste Zeit längst hinter sich haben. Während viele Asylverfahren bereits nach wenigen Monaten entschieden sind, ziehen sich andere über Jahre.
In dieser Zeit sind Asylsuchende auf die Betreiber ihrer Quartiereangewiesen. Denn außer der Unterkunft und Verpflegung bekommen sielediglich 40 Euro Taschengeld im Monat. Die Betreiber der Unterkünfteerhalten für jeden Asylsuchenden bis zu 19 Euro am Tag. Reicht dieseSumme aus, um ein menschenwürdiges Leben auf der einen Seite und einefaire Entlohnung auf der anderen Seite zu ermöglichen? Wieso werdenMissstände von den Behörden toleriert? Und wirtschaften einige Betreibervielleicht in die eigene Tasche, statt eine vernünftige Unterbringungfür Asylwerber bereitzustellen?
Auch in Bayern kritisieren Flüchtlingsorganisationen, dass Asylsuchendenicht menschenwürdig untergebracht sind. Besonders dramatisch soll dieSituation im Flüchtlingslager Böbrach sein. Asylwerber beschreiben esals „Dschungelcamp", das krank macht. Seit einer Woche protestieren sievor dem bayerischen Sozialministerium. Einige sind in den Hungerstreikgetreten.
Bereits im Juni hatten rund 50 Asylwerber auf demMünchener Rindermarktmit einem Hunger- und Trinkstreik bundesweit fürAufsehen gesorgt. Siefordern eine Abschaffung der Residenzpflicht,bessere Versorgung undein Ende der isolierten Unterbringung. Was kannbzw. darf einFlüchtling vom Staat erwarten? Was ist noch zumutbar, undwo endet diegesellschaftliche Solidarität? Wie sollte sich dieBevölkerungverhalten?
Gäste:
Peter Webinger - Verantwortlicher für Asylfragen im Österr. Innenministerium
Hermann Benker - Chef der Bayerischen Polizeigewerkschaft
Heinz Patzelt - Generalsekretär Amnesty International Österreich
Nina Kusturica - Filmemacherin, flüchtete 1992 aus Bosnien
Alexander Thal - Bayerischer Flüchtlingsrat
Moderation: Helmut Brandstätter

Bis zur Entscheidung über Bleiben oder Ausweisung dürfen die meisten Asylwerber nicht arbeiten. Sie beziehen eine Grundversorgung in den österreichischen Bundesländern. Ein Großteil der Flüchtlinge wird in organisierten Quartieren privater Betreiber untergebracht - oftmals in abgelegenen Gasthöfen, die ihre beste Zeit längst hinter sich haben. Während viele Asylverfahren bereits nach wenigen Monaten entschieden sind, ziehen sich andere über Jahre.
In dieser Zeit sind Asylsuchende auf die Betreiber ihrer Quartiereangewiesen. Denn außer der Unterkunft und Verpflegung bekommen sielediglich 40 Euro Taschengeld im Monat. Die Betreiber der Unterkünfteerhalten für jeden Asylsuchenden bis zu 19 Euro am Tag. Reicht dieseSumme aus, um ein menschenwürdiges Leben auf der einen Seite und einefaire Entlohnung auf der anderen Seite zu ermöglichen? Wieso werdenMissstände von den Behörden toleriert? Und wirtschaften einige Betreibervielleicht in die eigene Tasche, statt eine vernünftige Unterbringungfür Asylwerber bereitzustellen?
Auch in Bayern kritisieren Flüchtlingsorganisationen, dass Asylsuchendenicht menschenwürdig untergebracht sind. Besonders dramatisch soll dieSituation im Flüchtlingslager Böbrach sein. Asylwerber beschreiben esals „Dschungelcamp", das krank macht. Seit einer Woche protestieren sievor dem bayerischen Sozialministerium. Einige sind in den Hungerstreikgetreten.
Bereits im Juni hatten rund 50 Asylwerber auf demMünchener Rindermarktmit einem Hunger- und Trinkstreik bundesweit fürAufsehen gesorgt. Siefordern eine Abschaffung der Residenzpflicht,bessere Versorgung undein Ende der isolierten Unterbringung. Was kannbzw. darf einFlüchtling vom Staat erwarten? Was ist noch zumutbar, undwo endet diegesellschaftliche Solidarität? Wie sollte sich dieBevölkerungverhalten?
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Hermann Benker - Chef der Bayerischen Polizeigewerkschaft
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