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Sendung vom 23. Mai 2014 | 09:05 |

Talk im Hangar-7

Kriminalität im Netz - Wie gefährlich sind die Angriffe?

Talk | Österreich 2014

Ermittlern gelingt ein weltweiter Schlag gegen Cyber-Kriminelle, die USA erheben erstmals Anklage gegen chinesische Hacker wegen des Verdachts der Cyber-Spionage, und Deutschland stoppt den Export von Späh-Software: Kein Tag, keine Stunde, keine Sekunde vergeht ohne versuchte oder durchgeführte Angriffe im Netz - und die Attacken werden immer professioneller und komplexer.

Denn schon lange geht es dabei nicht mehr nur um dubiose Hacker, die nach Sicherheitslücken im Netz stöbern, sondern immer mehr um organisiertes Verbrechen, gezielte Wirtschaftsspionage und technisch ausgefeilte Angriffe. Laut einer aktuellen globalen Studie des US-Telekommunikations-Konzerns Verizon wird Cyberspionage zum größten Problem von Unternehmen. 2013 sei das Jahr der bislang heftigsten Cyber-Attacken gewesen, heißt es in der Studie. Cyberkriminalität ist eine globale Bedrohung. Europol schätzte im vergangenen Jahr den weltweiten Schaden durch Cyberkriminalität auf rund 750 Milliarden Euro. Das Dunkelfeld bei Straftaten wird auf bis zu 90 Prozent geschätzt.

Bislang haben Cyber-Angriffe in erster Linie finanzielle Schäden verursacht. Doch das Risiko, immensen physischen Schaden anzurichten ist enorm, wenn sie sich z.B. gegen kritische Infrastrukturen wie Energie- und Wasserversorgung oder Verkehrsleitsysteme richten. Sind wir dagegen gerüstet? Wie können sich Unternehmen vor den Ausspähungen schützen? Welche Strategien und Konzepte hat die Politik? Was können nationale Ermittler den weltweit agierenden Tätern entgegensetzen? Auf welche Szenarien müssen wir vorbereitet sein? Wo lauern die größten Gefahren?

Gäste:
Gert-René Polli - langjähriger Geheimdienst-Offizier
Leopold Löschl - Leiter "Cybercrime Competence Center" im Bundeskriminalamt Wien (zugeschaltet)
Arne Schönbohm - Präsident Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V.
Peter Kleissner - Hacker und Informatiker
Marco Preuss - Kaspersky-Virenjäger
Elisabeth Hödl - Rechtswissenschaftlerin

Ermittlern gelingt ein weltweiter Schlag gegen Cyber-Kriminelle, die USA erheben erstmals Anklage gegen chinesische Hacker wegen des Verdachts der Cyber-Spionage, und Deutschland stoppt den Export von Späh-Software: Kein Tag, keine Stunde, keine Sekunde vergeht ohne versuchte oder durchgeführte Angriffe im Netz - und die Attacken werden immer professioneller und komplexer.

Denn schon lange geht es dabei nicht mehr nur um dubiose Hacker, die nach Sicherheitslücken im Netz stöbern, sondern immer mehr um organisiertes Verbrechen, gezielte Wirtschaftsspionage und technisch ausgefeilte Angriffe. Laut einer aktuellen globalen Studie des US-Telekommunikations-Konzerns Verizon wird Cyberspionage zum größten Problem von Unternehmen. 2013 sei das Jahr der bislang heftigsten Cyber-Attacken gewesen, heißt es in der Studie. Cyberkriminalität ist eine globale Bedrohung. Europol schätzte im vergangenen Jahr den weltweiten Schaden durch Cyberkriminalität auf rund 750 Milliarden Euro. Das Dunkelfeld bei Straftaten wird auf bis zu 90 Prozent geschätzt.

Bislang haben Cyber-Angriffe in erster Linie finanzielle Schäden verursacht. Doch das Risiko, immensen physischen Schaden anzurichten ist enorm, wenn sie sich z.B. gegen kritische Infrastrukturen wie Energie- und Wasserversorgung oder Verkehrsleitsysteme richten. Sind wir dagegen gerüstet? Wie können sich Unternehmen vor den Ausspähungen schützen? Welche Strategien und Konzepte hat die Politik? Was können nationale Ermittler den weltweit agierenden Tätern entgegensetzen? Auf welche Szenarien müssen wir vorbereitet sein? Wo lauern die größten Gefahren?

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Gert-René Polli - langjähriger Geheimdienst-Offizier
Leopold Löschl - Leiter "Cybercrime Competence Center" im Bundeskriminalamt Wien (zugeschaltet)
Arne Schönbohm - Präsident Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V.
Peter Kleissner - Hacker und Informatiker
Marco Preuss - Kaspersky-Virenjäger
Elisabeth Hödl - Rechtswissenschaftlerin




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