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Deutschlands Ex-Arbeitsminister Walter Riester
Sendung vom 05. Dezember 2014 | 11:15 |

Talk im Hangar-7

Die machtlose Jugend - Droht die Diktatur der Alten?

Talk | Österreich 2014

Der Bund muss in den kommenden Jahren dramatisch mehr zu den Pensionen beisteuern. Im Jahr 2060 werden es laut Expertenkommission fast 32 Milliarden Euro sein. In keinem anderen Land der EU gibt es einen so langen Zeitraum der "bezahlten Nichtarbeit" wie in Österreich. Das Arbeitsleben ist kürzer, der Ruhestand ist länger.

Hinzu kommt: Die politische Macht verschiebt sich immer stärker von den Jungen zu den Alten. Gegen die Pensionisten lässt sich keine Politik mehr machen. Wahlerfolge wird es nur noch mit und nicht mehr ohne Zustimmung der Senioren geben. Angesichts dieser Entwicklung warnen einige Experten vor einem gefährlichen Generationenkonflikt. Sie werfen den Alten vor, ihre Macht einzusetzen und den Jungen immer mehr Lasten aufzubürden. Steuere die Politik nicht gegen, dann drohe eine Zerreisprobe für die Demokratie, so die Befürchtung.

Doch wie lässt sich dieses demographische Dilemma lösen? Sollte die gesetzlich festgelegte Altersgrenze für den Ruhestand abgeschafft werden? Genießen Senioren zu viele Privilegien? Müssten Familien mit Kindern ein doppeltes Wahlrecht erhalten, damit die künftige Generation ein stärkeres politisches Gewicht bekommt? Erlebt die junge Generation eine Entmachtung und Ausplünderung mit Ansage? Wo bleibt der Protest der Jungen?

Gäste:
Hans-Werner Sinn - Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung
Philipp Ikrath - Jugendkulturforscher
Walter Riester - ehem. deutscher Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung
Herbert Rohrmair-Lewis - Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft
Rainer Münz - Bevölkerungswissenschaftler, Mitglied im "Rat der Weisen" der Europäischen Union
Christine Mayrhuber - Pensions-Expertin

Der Bund muss in den kommenden Jahren dramatisch mehr zu den Pensionen beisteuern. Im Jahr 2060 werden es laut Expertenkommission fast 32 Milliarden Euro sein. In keinem anderen Land der EU gibt es einen so langen Zeitraum der "bezahlten Nichtarbeit" wie in Österreich. Das Arbeitsleben ist kürzer, der Ruhestand ist länger.

Hinzu kommt: Die politische Macht verschiebt sich immer stärker von den Jungen zu den Alten. Gegen die Pensionisten lässt sich keine Politik mehr machen. Wahlerfolge wird es nur noch mit und nicht mehr ohne Zustimmung der Senioren geben. Angesichts dieser Entwicklung warnen einige Experten vor einem gefährlichen Generationenkonflikt. Sie werfen den Alten vor, ihre Macht einzusetzen und den Jungen immer mehr Lasten aufzubürden. Steuere die Politik nicht gegen, dann drohe eine Zerreisprobe für die Demokratie, so die Befürchtung.

Doch wie lässt sich dieses demographische Dilemma lösen? Sollte die gesetzlich festgelegte Altersgrenze für den Ruhestand abgeschafft werden? Genießen Senioren zu viele Privilegien? Müssten Familien mit Kindern ein doppeltes Wahlrecht erhalten, damit die künftige Generation ein stärkeres politisches Gewicht bekommt? Erlebt die junge Generation eine Entmachtung und Ausplünderung mit Ansage? Wo bleibt der Protest der Jungen?

Gäste:
Hans-Werner Sinn - Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung
Philipp Ikrath - Jugendkulturforscher
Walter Riester - ehem. deutscher Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung
Herbert Rohrmair-Lewis - Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft
Rainer Münz - Bevölkerungswissenschaftler, Mitglied im "Rat der Weisen" der Europäischen Union
Christine Mayrhuber - Pensions-Expertin

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