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Talk im Hangar-7 Die Flüchtlingsfrage: Grenzen dicht oder Schranken hoch?
Sendung vom 08. Mai 2015 | 11:55 | |

Talk im Hangar-7

Die Flüchtlingsfrage: Grenzen dicht oder Schranken hoch?

Talk | Österreich 2015

Exakt 283.175 Personen sind im Vorjahr illegal in die EU eingereist. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Graz. Die meisten Flüchtlinge kamen laut EU-Grenzschutzagentur Frontex über das Mittelmeer. Eine besonders gefährliche Route: Erst jüngst kenterte ein Flüchtlingsboot, 800 Menschen verloren dabei vor den Küsten Libyens ihr Leben. Nur 27 schafften es nach Sizilien. Wie soll Europa damit umgehen? Können wir tatenlos zusehen?

Australiens Premierminister riet der EU, es ihm gleichzutun: "Stop the boats!" Also keine Flüchtlinge mehr aufzunehmen, sie schon auf offener See abzuweisen, nur ja nicht an Land zu lassen. Würde ein rigoroses Zurückschicken aller Schlepperboote den Flüchtlingsstrom stoppen? Könnten so Menschenleben gerettet werden? Oder soll Europa seine Grenzen öffnen, um das Sterben im Mittelmeer zu beenden?

Derzeit würden nur Symptome bekämpft, ärgert sich EU-Kommissionspräsident Jean Claude-Juncker, nicht aber die Gründe für die Flucht. Die EU-Staaten müssten ihre Entwicklungszusammenarbeit aufstocken, so Juncker: "Das ist absolut nötig." Können mehr Gelder für Krisenregionen die Zahl der Flüchtlinge wirklich minimieren? Oder werden sie in korrupten Strukturen versickern? Wäre eine militärische Intervention in den Krisengebieten eventuell sinnvoll?

Gäste
Peter Webinger, Abteilungsleiter im Innenministerium für Asyl- und Migrationsfragen
Gunnar Heinsohn, emeritierter Soziologieprofessor und Publizist
Anny Knapp, Obfrau "Asylkoordination Österreich"
Elias Bierdel, Menschenrechtsaktivist
Beatrice Achaleke, Geschäftsführerin "Diversity Leadership"

* * * * *

Exakt 283.175 Personen sind im Vorjahr illegal in die EU eingereist. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Graz. Die meisten Flüchtlinge kamen laut EU-Grenzschutzagentur Frontex über das Mittelmeer. Eine besonders gefährliche Route: Erst jüngst kenterte ein Flüchtlingsboot, 800 Menschen verloren dabei vor den Küsten Libyens ihr Leben. Nur 27 schafften es nach Sizilien. Wie soll Europa damit umgehen? Können wir tatenlos zusehen?

Australiens Premierminister riet der EU, es ihm gleichzutun: "Stop the boats!" Also keine Flüchtlinge mehr aufzunehmen, sie schon auf offener See abzuweisen, nur ja nicht an Land zu lassen. Würde ein rigoroses Zurückschicken aller Schlepperboote den Flüchtlingsstrom stoppen? Könnten so Menschenleben gerettet werden? Oder soll Europa seine Grenzen öffnen, um das Sterben im Mittelmeer zu beenden?

Derzeit würden nur Symptome bekämpft, ärgert sich EU-Kommissionspräsident Jean Claude-Juncker, nicht aber die Gründe für die Flucht. Die EU-Staaten müssten ihre Entwicklungszusammenarbeit aufstocken, so Juncker: "Das ist absolut nötig." Können mehr Gelder für Krisenregionen die Zahl der Flüchtlinge wirklich minimieren? Oder werden sie in korrupten Strukturen versickern? Wäre eine militärische Intervention in den Krisengebieten eventuell sinnvoll?

Gäste
Peter Webinger, Abteilungsleiter im Innenministerium für Asyl- und Migrationsfragen
Gunnar Heinsohn, emeritierter Soziologieprofessor und Publizist
Anny Knapp, Obfrau "Asylkoordination Österreich"
Elias Bierdel, Menschenrechtsaktivist
Beatrice Achaleke, Geschäftsführerin "Diversity Leadership"

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Michael Fleischhacker moderiert den Talk im Hangar-7

Michael Fleischhacker

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