Auf dieser Website werden Cookies u.a. für Werbezwecke, Zwecke in Verbindung mit Social Media sowie für analytische Zwecke eingesetzt.
Klicken Sie bitte hier, um anzuzeigen, welche Cookies eingesetzt werden und wie Sie Änderungen an Ihren Cookie-Einstellungen vornehmen können. Wenn Sie weiter auf der Website surfen, erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
Zu Besuch bei den Pataxo Indianer kämpfen gegen soziale Ausgrenzung
Webspecial |

Zu Besuch bei den Pataxo

Indianer kämpfen gegen soziale Ausgrenzung

Reportage | 2014

Mitten im dichten Wald im Süden des Bundesstaats Bahia, nur wenige Kilometer vom Luxus-WM-Quartier der deutschen Fußballnationalmannschaft entfernt, liegt das Rreservat der Pataxo-Indianer. Die Pataxo-Indianer zählen zu den ältesten indigenen Völkern Brasiliens und waren die ersten "Indianer", die mit den portugiesischen Entdeckern Kontakt hatten. Ihre heutige Situation ist bedrückend.

Eine Geschichte der Gewalt
Als in den 1920er Jahren die Großgrundbesitzer begannen, ihre Kakaoplantagen auszudehnen, musste dafür entsprechender "Platz" geschaffen werden, was in einer äußerst gewalttätigen Vertreibung der Indianer aus den angrenzenden Wäldern endete. In den 1950er Jahren drang das brasilianische Militär in die Wälder vor, um die letzten Indianer zu vertreiben. Dabei wurde gemordet und vergewaltigt.

Der vergebliche Kampf um angestammtes Land
Erst 1982 kehrten einige junge Pataxó auf ihr Land zurück. Seitdem kämpfen sie um das Recht auf ihr angestammtes Land. Während in den 1930er Jahren circa 50.000 indigene Pataxó lebten, sind es heute knapp 3000. Sie leben in bedrückenden sozialen Verhältnissen am Rande der brasilianischen Gesellschaft. Erst im letzten Jahrzehnt mussten viele Indianer ihr Land erneut verlassen, da die Ausweisung der Naturschutzgebiete die traditionelle Nutzung der Waldgebiete drastisch einschränkte.

Die WM als Hoffnungsträger
So schwierig ihre Lage auch ist, die Faszination für Fußball und die WM ist ihnen erhalten geblieben. Und so wollen sie das Großereignis und die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit nutzen, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen...

Mitten im dichten Wald im Süden des Bundesstaats Bahia, nur wenige Kilometer vom Luxus-WM-Quartier der deutschen Fußballnationalmannschaft entfernt, liegt das Rreservat der Pataxo-Indianer. Die Pataxo-Indianer zählen zu den ältesten indigenen Völkern Brasiliens und waren die ersten "Indianer", die mit den portugiesischen Entdeckern Kontakt hatten. Ihre heutige Situation ist bedrückend.

Eine Geschichte der Gewalt
Als in den 1920er Jahren die Großgrundbesitzer begannen, ihre Kakaoplantagen auszudehnen, musste dafür entsprechender "Platz" geschaffen werden, was in einer äußerst gewalttätigen Vertreibung der Indianer aus den angrenzenden Wäldern endete. In den 1950er Jahren drang das brasilianische Militär in die Wälder vor, um die letzten Indianer zu vertreiben. Dabei wurde gemordet und vergewaltigt.

Der vergebliche Kampf um angestammtes Land
Erst 1982 kehrten einige junge Pataxó auf ihr Land zurück. Seitdem kämpfen sie um das Recht auf ihr angestammtes Land. Während in den 1930er Jahren circa 50.000 indigene Pataxó lebten, sind es heute knapp 3000. Sie leben in bedrückenden sozialen Verhältnissen am Rande der brasilianischen Gesellschaft. Erst im letzten Jahrzehnt mussten viele Indianer ihr Land erneut verlassen, da die Ausweisung der Naturschutzgebiete die traditionelle Nutzung der Waldgebiete drastisch einschränkte.

Die WM als Hoffnungsträger
So schwierig ihre Lage auch ist, die Faszination für Fußball und die WM ist ihnen erhalten geblieben. Und so wollen sie das Großereignis und die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit nutzen, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen...



articlecountdown_edge_leftcountdown_edge_rightcountdown_straightepgimagelocationplacepositionshareshop_productstadiumstreamtrianglevideox