80 Jahre Hahnenkamm-Rennen: „Sport und Talk“ widmet dem Jubiläum eine Sondersendung aus Kitzbühel. Wir haben vorab sieben Fakten zusammengefasst.

Im März 1931 wurde eine Veranstaltung aus der Taufe gehoben, die zum ultimativen Ski-Spektakel der Neuzeit herangewachsen ist. In diesem Jahr wird das Hahnenkamm-Rennen zum bereits 80. Mal ausgetragen. Ort der Handlung: Kitzbühel, konkret die 3312 Meter der legendären Streif. Auf keiner Piste im alpinen Skiweltcup ereignen sich Triumphe und Tragödien vor derart gewaltigen Zuschauermassen. Grund genug, Vergangenheit und Gegenwart des sportlichen Highlights im Rahmen der Sondersendung „Sport und Talk Spezial“ aus Kitzbühel am Montag, 20. Jänner, ab 21:15 Uhr ausgiebig zu würdigen.

Wir haben vorab sieben Fakten über die Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel zusammengefasst:

1. Die beste Zeit in Kitzbühel

Den Streckenrekord auf der Streif hält (noch immer) der Österreicher Fritz Strobl. Diesen stellt der damals 24-Jährige am 25. Jänner 1997 mit 1:51,58 Minuten auf. Niemand konnte seither den mittlerweile 23 Jahre alten, österreichischen Rekord einstellen. Insgesamt gewinnt „The Cat“ zwei Mal die Abfahrt beim Hahnenkamm-Rennen: 1997 und 2000.

2. Drei Absagen des Hahnenkamm-Rennens

Seitdem am 28. und 29. März 1931 das erste „Internationale Hahnenkamm-Rennen“ ausgetragen wurde, gab es ingesamt drei Absagen. In den Jahren 1964, 1988 sowie 1993 mussten alle Hahnenkamm-Rennen nämlich aufgrund von Schneemangel komplett abgesagt werden.

3. Die meisten Siege auf der Streif

Der Schweizer Didier Cuche ist seit 21. Jänner 2012 endgültig der „König der Streif“. Der 37-Jährige hat nach 1998, 2008, 2010 und 2011 seinen fünften Abfahrts-Sieg in seinem Lieblings-Weltcup-Rennen gefeiert. Damit avanciert Cuche zum alleinigen Abfahrts-Rekord-Sieger in Kitzbühel. Zusätzlich hat er 2010 auch noch einen Super-G in der Gamsstadt gewonnen. Der Eidgenosse übertrumpft damit den Vierfach-Gewinner Franz Klammer.

4. Einmal gab es zwei Sieger in Kitzbühel

Im Jahr 1978 gibt es zwei Sieger beim Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel. Der Österreicher Josef „Sepp“ Walcher und der Deutsche Sepp Ferstl fahren in der Abfahrt exakt die gleiche Zeit: 2:07,81 Minuten. Es ist der bisher einzige Ex-aequo-Sieg in der Hahnenkamm-Abfahrtsgeschichte.

5. Der Schnellste auf der Streif

Mit 153 km/h rast der Österreicher Michael Walchhofer am 21. Jänner 2006 seinem ersten und einzigen Abfahrtssieg auf der Streif entgegen. Das ist bis heute Geschwindigkeitsrekord beim Hahnenkamm-Rennen.

6. Der jüngste und der älteste Kitzbühel-Sieger

Am 18. Januar 1975 gewinnt der Österreicher Franz Klammer im zarten Alter von 21 Jahren, einem Monat und 15 Tagen das legendäre Rennen von Kitzbühel – als Jüngster aller Zeiten. Er hat damals den Schweizer Roland Collombin unterboten, der am 27. Jänner 1973 kurz vor seinem 22. Geburtstag ebenfalls mit 21 Jahren das Hahnenkamm-Rennen gewinnt. Der älteste Sieger bei der Hahnenkamm-Abfahrt hingegen ist der Schweizer Didier Cuche. Bei seinem letzten von ingesamt sechs Siegen im Jahr 2012 ist der „König der Streif“ bereits 37 Jahre alt.

7. Rekord-Sonderpreisgeld bei 80. Hahnenkamm-Rennen

Der Kitzbüheler Ski Club wird beim 80. Hahnenkamm-Rennen von 24. bis 26. Jänner 2020 ein Rekord-Sonderpreisgeld von 725.000 Euro aufbieten. Dank einer 25-prozentigen Steigerung ist es noch klarer die höchste Entlohnung im Alpinski-Weltcup. Die Sieger von Abfahrt und Slalom erhalten erstmals je 100.000 Euro, der Super-G Sieger 68.500 Euro. (APA/red.)

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