Arzneimittel in Österreich trotz Corona-Krise ausreichend verfügbar

24. März

Download von www.picturedesk.com am 24.03.2020 (10:58).
Eine Apothekerin sortiert Medikamente in Schubladen im Lager-Regalsystem ein, aufgenommen am 24. Februar 2020 in der Amavita Apotheke im Wynecenter in Buchs, Kanton Aargau. (KEYSTONE/Christian Beutler) – 20200224_PD17338

Neben Hamster-Käufen von Lebensmitteln und Toilettenpapier haben sich viele Österreicher aus Angst vor den Auswirkungen der Corona-Krise auch mit Arzneimitteln eingedeckt. Laut dem Generalsekretär des Verbandes der pharmazeutischen Industrie (Pharmig), Alexander Herzog, gibt es dazu aber keinen Anlass.

"Keine Auswirkungen der Corona-Pandemie"

In Österreich sind keine Engpässe bei Arzneimitteln zu befürchten. "Wir sehen im Moment keine Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Verfügbarkeit von Arzneimitteln", so Herzog. Sowohl Hersteller als auch Großhandel sind weiterhin lieferfähig, heißt es von Seiten der Pharmig.

Brexit hat positive Auswirkungen auf Vorräte

Wegen des Brexit haben viele Firmen in den vergangenen Monaten ihre europäischen Lager aufgefüllt. Dieser Umstand wirkt sich laut Herzog "positiv auf die derzeitige Situation aus." Außerdem haben Produktionsstätten in Asien, die einen wesentlichen Anteil an der weltweiten Produktion haben, ihre Aktivitäten bereits wieder aufgenommen.

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