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Burgenland beendet harten Lockdown am Montag

14. Apr.
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GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com

Am Montag öffnen im Burgenland die Schulen und der Handel wieder, gibt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bekannt.

Das Burgenland beendet den harten Corona-Lockdown nach dem 18. April. "Die Zahlen gehen massiv zurück", dies sollte sich auch bald auf die derzeit noch hohe Auslastung der Intensivstationen auswirken, sagt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, betont der Landeshauptmann. Das Burgenland habe bei der Sieben-Tages-Inzidenz und den täglichen Fallzahlen eine nahezu "perfekte Entwicklung" zu verzeichnen. "Wir gehen nach unten, wir sind unter den besten drei Bundesländern, was diese Entwicklung betrifft", sagt Doskozil. Zudem habe sich die Lage in den anderen Bundesländern nicht so entwickelt, wie prognostiziert. Immerhin seien diese der Ostregion nicht in den Lockdown gefolgt.

Doskozil droht mit "Stopptaste"

Der Rückgang bei den Zahlen werde sich jetzt zeitverzögert auf die Auslastung der Normalbetten und danach auch auf die Intensivstationen auswirken. Doskozil betont, dass er auf eine Strategie setzen wolle, mit der Bevölkerung mit der Pandemie leben zu lernen. "Ich komme für mich persönlich zu dem Ergebnis, dass es höchstwahrscheinlich ein Fehler ist, dass wir die Pandemie so nach dem Motto entweder öffnen oder schließen, entweder schwarz oder weiß beurteilen. Das wird nicht die Lösung sein", so der Landeshauptmann.

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"Ich muss an dieser Stelle auch ganz klar sagen, wenn das nicht funktioniert, dann müssen wir auf die Stopptaste drücken", betont der Landeshauptmann, der sich auch bei Bundeskanzler Sebastian Kurz bedankt, mit dem die Maßnahmen abgesprochen seien.

Testkapazitäten werden erhöht

Geplant ist, die Testkapazität noch zu erhöhen. Er appelliert an die Bevölkerung, weiterhin verantwortungsvoll zu sein. Konkret sollen etwa die Schüler drei Mal und die Lehrer zwei Mal pro Woche getestet werden. In Absprache mit der Wirtschaftskammer soll auch in Betrieben auf freiwilliger Basis zwei Mal pro Woche getestet werden. Bei der Wirtschaftskammer bedankt sich Doskozil für den "Schulterschluss". (APA/Red.)

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