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Enormer Andrang auf Ünterstützung: Kurzarbeit für über 600.000 Jobs beantragt

14. Apr.
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Download von www.picturedesk.com am 14.04.2020 (09:04).
Bauarbeiter während der Betonierarbeiten an einer Baustelle in der Nähe des Hauptbahnhof in Wien am 19. März 2020. Trotz des einschränkung der Bewegungsfreiheit wegen dem Koronavirus (COVID-19) sind in Wien viele Baustellen im Betrieb. /// Construction workers during the concreting work at a construction site near the main train station in Vienna on March 19, 2020. Despite the restricted freedom of movement due to the corona virus (COVID-19), many construction sites are in operation in Vienna. – 20200320_PD0755

Die Regierung versucht mit der Corona-Kurzarbeit Kündigungen zu verhindern. Das Angebot wird von Arbeitgebern offenbar gut angenommen, deshalb werden die Mittel jetzt noch einmal aufgestockt.

Der Run auf die Kurzarbeit hält in Österreich wegen der Corona-Krise unvermindert an. Mittlerweile sind für die Arbeitsplätze von 608.607 Menschen entsprechende Anträge gestellt worden, um gut 200.000 mehr als Anfang voriger Woche. Aus diesem Grund sollen die Mittel für die Kurzarbeits-Unterstützungen von 3 auf 5 Milliarden aufgestockt werden.

Fast 13.000 Anträge noch offen

Bis Freitag sind 53.646 Anträge auf Corona-Kurzarbeit beim AMS eingelangt. Davon wurden 40.704 als hinreichend befunden, bei den restlichen 12.942 fehlen noch Daten. Allein die 40.704 Anträge sichern 608.607 Jobs ab. Genehmigt wurden bis Freitagabend 20.651 Anträge mit einer Bewilligungssumme von 2,8 Mrd. Euro. Damit ist bereits mehr als die Hälfte der Anträge mit ausreichender Information bewilligt, und die Zahl der Genehmigungen hat sich binnen einer Woche verdreifacht, so das Ministerium.

Einkommensverlust für Hunderttausende abgefedert

Mit den über 20.000 bewilligten Anträgen könne der Einkommensverlust für Hunderttausende Menschen abgefedert werden. Um weiterhin eine geordnete Abwicklung sicherzustellen, sei ab 21. April eine rückwirkende Antragstellung auf Kurzarbeit mit 1. April möglich, bisher war dies rückwirkend bis 1. März möglich gewesen.

Ein Viertel der Beschäftigten im Handel

Nach Branchen stammen 23 Prozent der bisherigen Kurzarbeits-Anträge aus dem Handel, 12 Prozent aus Gastgewerbe und Beherbergung und 11 Prozent aus der Bauwirtschaft. 15.524 Anträge kommen aus Wien, 9.279 aus Niederösterreich, 7.429 aus Oberösterreich, 5.696 aus der Steiermark, 5.434 aus Tirol, 3.770 aus Salzburg, 2.091 aus Kärnten und 905 aus dem Burgenland. (APA/RED)

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