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Coronavirus: Mehr als zwei Millionen Infizierte weltweit, über eine Million in Europa

15. Apr.
Person, Human, Van

Download von www.picturedesk.com am 15.04.2020 (13:21).
(200411) — NEW YORK, April 11, 2020 (Xinhua) — Healthcare workers wheel a patient into the emergency room of BronxCare Hospital Center in the Bronx borough of New York, the United States, April 11, 2020. The number of COVID-19 cases in the United States topped 500,000 on Friday night, according to the Center for Systems Science and Engineering (CSSE) at Johns Hopkins University. (Photo by Michael Nagle/Xinhua).Xinhua News Agency / eyevine :…http://. – 20200411_PD4950

Während die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Personen in Österreich bereits rückläufig ist, steigen die weltweiten Zahlen weiter an.

In Europa haben sich mittlerweile mehr als eine Million Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Bis Mittwochfrüh wurden laut amtlichen Angaben europaweit 1.003.284 Fälle diagnostiziert. Dies ist etwas mehr als die Hälfte der weltweit nachgewiesenen Infektionen. Europaweit gab es bisher rund 84.500 registrierte Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. In Europa sind Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland bei den gemeldeten Infektionsfällen am schwersten betroffen.

Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus hat der Johns Hopkins Universität zufolge die Marke von zwei Millionen überschritten. Das geht aus Daten der US-amerikanischen Hochschule in Baltimore vom Mittwochvormittag (Ortszeit) hervor. In Folge der Pandemie wurden Universität zufolge weltweit bereits mehr als 128.000 Corona-Tote verzeichnet. Die Zahl der bekannten Infektionen pro Land lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und einer hohen Dunkelziffer nur begrenzt vergleichen. Zu beachten ist auch die jeweilige Bevölkerungsgröße eines Landes.

Deutschland: Mehr als die Hälfte der Infizierten wieder genesen

Das Robert-Koch-Institut meldete am Mittwoch zwar rund 2.500 neue Infektionen, allerdings auch eine Rekordzahl von 4.500 Genesenen. Damit gelten weit mehr als die Hälfte der insgesamt rund 128.000 Infizierten als geheilt. Die Totenzahl stieg wie erwartet mit fast 300 innerhalb eines Tages weiter. Zudem ist die Infektionsrate - also wieviele andere Menschen ein Infizierter ansteckt - auf eins gesunken.

Großbritannien: Zwei Drittel der Unternehmer schicken Personal in Zwangsurlaub

Zwei Drittel der kleinen britischen Unternehmen schicken einer Handelskammerumfrage zufolge einen Teil des Personals infolge des Geschäftsrückgangs vorübergehend in den von der Regierung finanzierten Zwangsurlaub. Die britische Regierung hatte versprochen, den Unternehmen 80 Prozent ihrer Lohnkosten zu zahlen, wenn sie Mitarbeiter beurlauben, anstatt sie zu entlassen. Nach Angaben der WHO sind im vereinigten Königreich 88.625 Personen mit dem Virus infiziert, 11.329 Tote werden gemeldet.

USA: 2.228 Tote binnen 24 Stunden

In den USA ist innerhalb von 24 Stunden die weltweite Rekordzahl von mehr als 2.200 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Laut einer Zählung der Johns-Hopkins-Universität vom Dienstagabend (Ortszeit) starben seit dem Vortag 2.228 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Die Gesamtzahl der Todesopfer durch das Coronavirus in den USA stieg damit auf mehr als 25.700, mehr als 578.000 positive Tests wurden laut Angaben der WHO durchgeführt.

Trump dreht WHO den Geldhahn zu

Mitten in der Coronavirus-Pandemie hat US-Präsident Donald Trump einen Stopp der Beitragszahlungen für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veranlasst. Trump machte die Organisation am Dienstagabend (Ortszeit) für die Vielzahl an Toten mitverantwortlich. Durch das Missmanagement der WHO und deren Vertrauen auf Angaben aus China habe sich die Epidemie dramatisch verschlimmert und rund um die Welt verbreitet, sagte Trump im Rosengarten des Weißen Hauses.

Japan: Experten fordern mehr Tests

In Japan fordern Gesundheitsexperten eine Erhöhung der vergleichsweise geringen Zahl an Coronavirus-Tests. Noch immer würden in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt viel weniger Tests durchgeführt als in anderen Ländern, berichtete die Tageszeitung "Asahi Shimbun" vom Mittwoch. Zwar habe Ministerpräsident Shinzo Abe am 7. April erklärt, dass sich der Staat bemühen werde, die Test-Kapazitäten auf täglich bis zu 20.000 zu erhöhen, in der Realität würden jedoch höchstens rund 7.800 Tests am Tag durchgeführt. (APA/RED)

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