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Coronavirus: Weltweit mehr als 120.000 Tote, Zahl der Infizierten kratzt an 2-Millionen-Marke

14. Apr.
Clinic, Person, Human

Download von www.picturedesk.com am 14.04.2020 (15:52).
April 11, 2020, Madrid, Spain: Healthcare workers with a patient at the field hospital installed at IFEMA during the fight against corona virus outbreak. After 30 days of lock down, there are more than 160,000 infected people and more than 16,300 deaths due to Covid-19. – 20200411_PD4770

Während die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Personen in Österreich bereits rückläufig ist, hat die weltweite Pandemie ihren Höhepunkt noch nicht erreicht.

Die Zahl der weltweit nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 infizierten Personen steigt weiter an. Mittlerweile sind bereits 1.923.390 Infektionsfälle gemeldet. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus hat inzwischen die Marke von 120.000 durchbrochen: Laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP vom Dienstag erlagen nach Behördenangaben inzwischen 120.013 Menschen dem neuartigen Coronavirus.

Europa stark betroffen

Der am stärksten von der Pandemie betroffene Kontinent ist Europa mit fast 81.500 Todesopfern. Besonders dramatisch ist die Lage in Italien mit bislang 20.465 Toten, gefolgt von Spanien mit 18.056 Todesfällen und Frankreich mit fast 15.000 Corona-Toten.

Deutschland: RKI sieht Ausbreitung noch nicht gestoppt

Das Robert-Koch-Institut (RKI) sieht die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland noch nicht gestoppt. "Wir können noch nicht von einer Eindämmung sprechen", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. "Wir sehen eine Verlangsamung." Das RKI strebe an, dass die sogenannte Reproduktionszahl unter eins gehe oder bei eins sei – dass ein Infizierter das Virus also höchstens im Durchschnitt an eine Person oder weniger weitergibt. Derzeit berechnet das RKI diesen Faktor mit 1,2 - zum Vergleich: In Österreich liegt dieser bei etwa 0,8. Bis Dienstagvormittag wurden mehr als 126.600 Infektionen registriert, mindestens 2.998 Todesfälle wurden bislang gemeldet.

Großbritannien: Anträge auf Sozialleistungen stark erhöht

Großbritannien sieht angesichts der Corona-Krise einen sprunghaften Anstieg der neuen Anträge auf Sozialleistungen. Diese lagen in den vergangenen vier Wochen bei etwa dem Siebenfachen des normalen Niveaus, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in London mitteilte. "Jetzt sind es etwa 1,4 Millionen", sagte Arbeitsministerin Therese Coffey. Im Vereinigten Königreich sind bislang knapp 90.000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, das Land steuert wegen der Pandemie auf den stärksten wirtschaftlichen Einbruch seit einem Jahrhundert zu.

Ungarn: Mehr als 200 Menschen in Altersheim infiziert

In einem Altersheim in Budapest haben sich inzwischen mehr als 200 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Zehn Senioren starben bisher, wie Ungarns oberste Amtsärztin Cecilia Müller am Dienstag in Budapest bekannt gab. Im EU-Land Ungarn waren bis zum Dienstag 1.512 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Bisher wurden 122 Tote gemeldet.

USA zählen die meisten Toten

Die USA sind inzwischen das am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land der Welt. Mehr als 550.000 Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität mit dem neuartigen Erreger Sars-Cov-2 infiziert. Über 1.500 Menschen sind in einem Zeitraum von 24 Stunden verstorben, die Gesamtzahl liegt bereits bei 23.649.

Russland: Stärkster Anstieg seit Beginn der Pandemie

In Russland stieg die Zahl der Neuerkrankungen so stark wie nie. In den vergangenen 24 Stunden habe es 2.774 neue Fälle gegeben, teilte das Krisenzentrum mit. Am Vortag waren es 2.558 gewesen. Damit gab es am Dienstag insgesamt 21.102 positiv getestete Personen. Die Zahl der Menschen, die an den Folgen des Virus gestorben seien, habe sich um 22 auf 170 erhöht.

China: 86 von 89 Neuinfektionen auf Einreisende zurückzuführen

China meldet 89 neue Coronavirus-Fälle, nach 108 am Vortag. Von den Neuinfektionen seien 86 auf Einreisende zurückzuführen. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle in China liegt nun nach offiziellen Angaben bei 82.249. Die Zahl der Todesopfer durch die Pandemie beläuft sich auf 3.341. Am Montag ist kein zusätzliches Todesopfer verzeichnet worden. (APA/RED)

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