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Keine Großveranstaltungen im Juli und August

17. Apr.
Audience, Person, Crowd

Download von www.picturedesk.com am 17.04.2020 (12:25).
ABD0119_20190815 – ST. PÖLTEN – ÖSTERREICH: Festivalbesucher während eines Konzertes von Billie Eilish auf der Space Stage, im Rahmen des “Frequency 2019” am Donnerstag, 15. August 2019 in St. Pölten. Das Festival findet vom 15. bis 17. August 2019 statt. – FOTO: APA/HERBERT P. OCZERET _ – 20190815_PD5209

Auf Großveranstaltungen muss Österreich noch zumindest bis September warten. Einrichtungen wie Museen dürfen ab Mitte Mai wieder öffnen.

Das Kulturleben in Österreich soll nach dem Corona-Shutdown in den kommenden Wochen langsam wieder anlaufen. Konkret sollen Mitte Mai Museen und "Orte der Präsentation im künstlerisch-kulturellen Bereich" wieder öffnen können, sagt Vizekanzler und Kulturminister Werner Kogler bei einer Pressekonferenz. Ein genauer Tag für die Öffnung, die auch für Bibliotheken, Büchereien und Archive gelten wird, soll noch bekannt gegeben werden.

Großveranstaltungen wie Stadtfeste und Musikfestivals betroffen

Nicht möglich sein werden weiterhin Großveranstaltungen wie Stadtfeste oder Musikfestivals, bei denen viele Menschen stehend auf engem Raum zusammenkommen. Das bereits bis Ende Juni geltende Veranstaltungsverbot wurde für diese Bereiche bis 31. August verlängert. Die Veranstalter des Frequency Festivals in St. Pölten gaben kurz nach der Pressekonferenz bekannt, dass das für 20. bis 22. August 2020 geplante Musikfestival abgesagt wird.

Der Begriff "Großveranstaltungen" wurde noch nicht genau definiert, es gehe um die Schutzbestimmungen wie etwa den Mindestabstand, so Kultur-Staatssekretärin Ulrike Lunacek.

Grundsätzlich bleibe die Vorgehensweise auch im Kunst- und Kulturbereich "ein Abwägen und Abmessen", so Kogler, der gemeinsam mit Lunacek die weiteren Maßnahmen skizziert. "Im Zuge des schrittweisen Aufsperrens" müsse es das Ziel sein, "die gesundheitspolitische Erfolge weiter aufrecht zu erhalten". Mitte Mai soll es weitere Klarheit für Veranstalter geben.

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Ökonomische Ausfälle, die viele Künstler und Institutionen zu verkraften haben, sollen "ähnlich wie bei Wirtschaftsbetrieben" ersetzt werden, so Kogler. An einem zusätzlichen Fonds im Kunst- und Kulturbereich werde gearbeitet. (APA/RED)

Mehr dazu in den Servus Nachrichten um 18 und 19:20 Uhr.

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