Fahndung Österreich: Aktuelle Fälle

28. Sept.
Hier finden Sie die aktuellen Fälle von Fahndung Österreich und zusätzliche Hinweise. Sollten Sie sachdienliche Informationen zu den genannten Fällen haben, wenden Sie sich an die hier genannten Kontakte!
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Fälle aus der Sendung Fahndung Österreich am 29. September 2022

Fall 1 - Brutaler Bankraub in Wien 

Im Dezember 2018 verletzt ein Bankräuber einen Security-Mitarbeiter lebensgefährlich. Der unbekannte Täter überfällt ein Geldinstitut im 1. Wiener Gemeindebezirk, bedroht die Mitarbeiter mit einer Pistole und kann einen hohen Geldbetrag erbeuten. Dann flüchtet der Täter mit einem Fahrrad, doch der Wachmann stellt sich ihm in den Weg und versucht ihn an der Flucht zu hindern. Es kommt zu einem Handgemenge, der Täter zieht seine Pistole und schießt dem Security-Mitarbeiter in die Oberschenkel. Trotz einer Sofortfahndung gelingt dem Täter die Flucht.

Fall 2 - Rififi-Einbruch in Graz 

Im Juli 2022 stemmen sich unbekannte Täter vom Keller aus durch die Decke in ein Antiquitätengeschäft in Graz. Die Täter stehlen zahlreiche historische Wertgegenstände aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, darunter Dolche und Orden. Die Schadenssumme liegt im sechsstelligen Bereich. Die erfahrenen Ermittler im Landeskriminalamt Steiermark erklären, warum dieser sogenannte „Rififi-Einbruch“ selbst für sie „einzigartig“ ist und wie nun national sowie international nach dem Diebesgut gefahndet wird.

Aktuelle Fahndungen

Fahndung Österreich greift in der Sendung auch mehrere Fälle auf, die erst wenige Wochen zurückliegen. Die Polizei setzt hier ganz besonders auf Ihre Mithilfe.

Fall 4 - Cold Case: Ermordung eines Briefträgers in der Steiermark 

Ein Cold Case führt in die Steiermark: der Mord an einem Briefträger im Jahr 1975. Der damals 57-jährige Johann Fritz wird in Knittelfeld brutal ermordet, als er Pensionsgeld zustellt. Der beliebte Briefträger wird überfallen, der oder die Täter zertrümmern seinen Kopf und rauben Geld. Ein Verdächtiger wird kurz darauf festgenommen, jedoch wieder freigelassen. Die Cold Case-Abteilung im Bundeskriminalamt gibt einen Einblick, wie sehr sich die damaligen und heutigen Ermittlungsmethoden unterscheiden und zeigt, wie der rätselhafte Mord nun nach 47 Jahren neu aufgerollt wird.

Fall 5 - Betrug durch Hellseherin in Niederösterreich

Die vermeintliche Hellseherin „Sophie“ hat eine 59-jährige Frau in Niederösterreich um ihr gesamtes Erspartes gebracht. Die Frauen lernen sich im Jänner 2022 in Tulln kennen und die Betrügerin überzeugt ihr Opfer davon, dass ihr derzeitiges Leid von „vorherigen Schulden“ der Familie herrührt. Gegen Geld könne sie ihr helfen, diesen „Fluch“ zu brechen. Das Opfer fasst schnell Vertrauen zu „Sophie“ und übergibt ihr mehrmals Bargeld – insgesamt einen mittleren fünfstelligen Betrag. 

Fall 6 - Sozialleistungsbetrug in Niederösterreich 

In den vergangenen vier Jahren wurde in Österreich durch Sozialleistungsbetrug ein Schaden von rund 60 Millionen Euro angerichtet. Die Sendung zeigt anhand eines Beispiels die enormen Auswirkungen: Eine Niederösterreicherin hat über 20 Jahre lang verschiedenste Leistungen kassiert, indem sie sowohl über ihren Gesundheitszustand als auch ihre Lebensgemeinschaft falsche Angaben gemacht und ihre Einkünfte verschleiert hat.

Fälle aus der Sendung Fahndung Österreich am 21. juli 2022

Fall 1 - 24-facher Mordversuch durch Brandstiftung in Wien

In Wien kommt es 2016 in einem Hotel zu einem 24-fachen Mordversuch durch Brandstiftung. Glücklicherweise können alle Personen gerettet werden. Das Motiv des Täters ist unklar.

Fall 2 - Bankraub mit Geiselnahme in der Steiermark

In Nestelbach in der Steiermark kommt es 2018 zu einem schweren Bankraub mit Geiselnahme, die allerdings für den Täter spärlich endet. Er erbeutet 50 Euro und stiehlt die Geldtasche aus dem Auto des Filialleiters, den er zuvor gemeinsam mit der Reinigungskraft als Geisel genommen hat. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters beitragen, ist eine Belohnung in Höhe von EUR 1.000,- ausgeschrieben.

Fall 3 - Tödliche Misshandlung in Niederösterreich

Für einen Pensionisten endet ein Ausflug im August 2004 zum sogenannten „Figurteich“ in Guntramsdorf in Niederösterreich tödlich. Er wird körperlich attackiert und schwer misshandelt. Tod durch Ertrinken wurde letztendlich von der Polizei als Todesursache festgestellt. Der Teich ist ein beliebter Treffpunkt der homosexuellen Szene. Der Pensionist hat immer offen schwul gelebt und sich selbst „Baron“ genannt.

Fall 4 - Kirchendiebstahl in Niederösterreich

Allein im Jahr 2021 beläuft sich die Schadenssumme gemeldeter Kulturdiebstähle in Österreich auf rund 4,7 Mio. Euro. Besonders häufig ereignen sich derartige Diebstähle in Kirchen, wie beispielsweise in der Wallfahrtskirche Maria Lanzendorf in Niederösterreich im Juli 2020. Dort wird nicht nur diverses liturgisches Gerät, wie Kelche und Weihrauchschiffe, aus der Sakristei entwendet, sondern auch eine Reliquie von Leopold III., dem Schutzheiligen Österreichs. 

Fall 5 - K.O.-Tropfen

Zum Thema Prävention: K.O.-Tropfen sind flüssige Drogen oder Medikamente, die in geringer Dosis stimulierend oder enthemmend wirken, in höherer Dosis betäubend oder einschläfernd. 2021 wurden in Österreich 106 Fälle angezeigt, in denen derartige Betäubungsmittel eingesetzt wurden – davon 88 Sexual- und 18 Raubdelikte. Allerdings wird eine hohe Dunkelziffer vermutet, auch weil die Tropfen nur sechs bis zwölf Stunden nachweisbar sind.

Fall 6 - Raubmord in Salzburg

In Salzburg wird im Jahr 2007 ein Autohändler durch einen Schuss in den Hinterkopf getötet. Ihm wird Bargeld in Höhe von mindestens 50.000 Euro geraubt. Die Leiche des Opfers wird erst Tage später in einem Waldstück entdeckt. Die Polizei geht von mindestens zwei Tätern aus.

Most Wanted: Bundeskriminalamt schaltet Drogen-Onlineshop im Darknet aus - Haupttäter flüchtig

Dem Bundeskriminalamt gelang es im Rahmen der Operation „Deflate“ eine Tätergruppierung auszuforschen und festzunehmen, die zwischen Marz 2018 und September 2020 über einen Onlineshop im Darknet insgesamt rund 60 Kilogramm Suchtmittel, davon knapp 40 Kilogramm Kokain, verkaufte. Neun Personen wurden festgenommen, nach dem Haupttäter wird nun öffentlich gefahndet.

Der bewaffnete und gewalttätige Haupttäter, Martin Josef Schabel, floh vor dem polizeilichen Zugriff in das Ausland. Nach ihm wird mit Hochdruck gefahndet. Als letzter Aufenthaltsort konnte Italien ermittelt werden. Hier hielt sich der Tatverdächtige mehrere Monate in einem Apartment in Lignano Sabbiadoro versteckt, ehe er nach der Festnahme seiner Mittäter im April 2021 die Flucht weiter fortgesetzt haben dürfte.

Der Mann ist ungefähr 180cm groß, von kräftiger Gestalt, hat blaue Augen und eine Glatze. Auffällig sind seine Tätowierungen, darunter betende Hände auf der linken Brust, ein Männerkopf am Rücken sowie ein Hundekopf am linken Unterschenkel.

Foto: ©Bundeskriminalamt
Die aktuellen Fälle
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Fälle aus der Sendung Fahndung Österreich am 12. Mai 2022

Fall 1 - Home Invasion in Niederösterreich

Im November 2017 wird ein Ehepaar in seinem Bauernhaus in Niederösterreich bei einer Home Invasion brutal überfallen. Die beiden Täter gelangen über Kellerfenster und den Hintereingang ins Wohnhaus. Die beiden Opfer werden brutal geschlagen und gefesselt, Bargeld wird gefordert. Als nichts weiter im Haus zu finden ist, flüchten die Täter.

Fall 2: Angebliche Dachsanierungen

Ein weiteres Thema ist die dreiste Masche von angeblichen Dachsanierungen. Dabei werden die Opfer – meist gezielt ältere Personen – mit dem Vorwand konfrontiert, dass ihre Dachrinnen voller Laub seien. Während der folgenden Dachrinnenreinigung beschädigen die Betrüger die Rinne, präsentieren den Schaden und bieten einen sofortigen Tausch an. Nach den erfolgten Arbeiten werden jedoch plötzlich horrende Summen, oft über 20.000 Euro gefordert.

Fall 3 - Schwerer Fall von Fahrerflucht

In der Steiermark kommt es im August 2021 zu einem schweren Fall von Fahrerflucht. Der Autofahrer schleift nachts einen Fußgänger ca. 200 Meter mit dem Fahrzeug mit und lässt ihn lebensgefährlich verletzt an der Unfallstelle zurück. Das 25-jährige männliche Opfer hat schwere offenliegende Verletzungen am Kopf sowie am gesamten Oberkörper. Der junge Mann lag im Koma und befindet sich aktuell auf Reha.

Fall 4 - Mord in Salzburg

2011 wird eine 38-jährige Frau in Salzburg auf offener Straße mit zwei Messerstichen schwer verletzt. Sie schleppt sich ins „Elmo-Cafe“, dort bricht sie zusammen. Trotz sofortiger Notoperation verstirbt sie später im Krankenhaus.

Fall 5 - Illegale Cannabisplantagen

Cannabisplantagen in Mietshäusern sind keine Seltenheit. Objekte werden mittels gefälschter Identitätsausweise angemietet und sowohl Miete als auch Kaution mit Barmitteln bezahlt. Bei den unprofessionellen Umbauten der Wohnungen zu Cannabisplantagen werden immense Schäden im Haus verursacht. Die Schäden sind finanziell vom Vermieter zu tragen.

Fall 6 - Versuchter Mord in Wien

Versuchter Mord in einer Tiefgarage in Wien im Jahr 2006: Eine 36-jährige Frau wird nach der Arbeit vor ihrem Auto in der Tiefgarage am Morzinplatz brutal niedergeschlagen. Sie ist sofort bewusstlos. Der Täter legt die Frau in den Kofferraum und fährt mit dem Auto zwei Etagen tiefer. Am nächsten Morgen wacht das Opfer schwer verletzt auf.

Cold Case Kern: Europas ältester Cold Case, bei dem noch aktiv ermittelt wird: Die Vergiftung eines Tanzlehrers in der Steiermark anno 1972

Im ältesten Cold Case Fall Europas suchen wir Hinweise zur Formatierung des Briefs und zum sprachlichen Stil des Verfassers. Natürlich auch zu allen anderen relevanten Details, die im folgenden Beitrag zu sehen sind.
Tanzschulbesitzer Heinz Kern erhält 1972 ein Paket mit allerhand Lebensmitteln. Seine Leibspeise, das Verhackerte, war jedoch mit Arsen versetzt und so starb der Mann einen qualvollen Vergiftungstod.

Fälle aus der Sendung Fahndung Österreich am 31. März 2022

Fall 1 - Schwerer Raub und versuchter Mord in Wien

Während des ersten Lockdowns im April 2020 betritt ein Mann ein Bankfoyer und bedroht und beraubt die Mitarbeiter einer Firma, die gerade den Bankomaten befüllen. Als eine Kundin das Foyer verlassen will, schießt ihr der Täter ohne zu zögern in den Rücken und flüchtet dann. Die Frau wird schwer verletzt und leidet bis heute physisch und psychisch an den Folgen.

Fall 2 - Leiche eines neugeborenen Babys in Oberösterreich gefunden

Im Juni 2020 wird in einem Teich in Freistadt in Oberösterreich von einem Spaziergänger die Leiche eines neugeborenen Babys gefunden. Das Mädchen war lebensfähig, gesund und ist an einem Ertrinkungsvorgang verstorben.

Fall 3 - Schwerer Betrug in der Steiermark

Das Landeskriminalamt Steiermark fahndet nach dem Täter eines schweren Betrugs. David Macher ist seit 2013 untergetaucht, in den Jahren davor war er als trickreicher Hochstapler unterwegs. Der Unternehmer hat mit gefälschten Rechnungen die Bilanzen seiner Firma aufgebessert und mit diesen gefälschten Bilanzen wiederum Kredite bei diversen Banken lukriert. Die Schadenshöhe liegt bei rund 3,5 Millionen Euro.

Fall 4 - Prävention: Sextortion

Bereits seit mehreren Monaten rollt eine neue Welle von Erpressung im Internet durch ganz Österreich, konkret Fälle von sogenannter Sextortion. Dabei nimmt eine flirtwillige Person Kontakt mit ihrem Opfer auf und wechselt schnell zum Videochat. Die Täter erpressen ihre Opfer mit der Drohung, intime Videos an sämtliche Kontakte zu senden, wenn nicht ein bestimmter Geldbetrag bezahlt wird. Die Zahl der Opfer in Österreich sowie die Schadenssumme steigt stetig.

Fall 5 - 79-Jähriger in Tirol vermisst

In Kirchbichl in Tirol wird seit Ende Oktober der 79-jährige Siegfried O. vermisst. Er war mit seinem Auto, einem hellblauen Audi TT, unterwegs und wurde zum letzten Mal bei einer Veranstaltung in einem Gasthaus gesehen. Seitdem wurde weder er noch sein Auto gesichtet. 

Fall 6 - 60-jähriger Landwirt in Niederösterreich ermordet

Der Landwirt Franz Uchatzi wird am 2. Oktober 2019 in seinem Haus in Vösendorf von mehreren Tätern gefesselt und brutal erschlagen. Sämtliche Räume werden durchsucht, schließlich flüchten die Täter mit geringer Beute. Das Motiv für den Mord wirft bis heute Fragen auf, denn der Landwirt war äußerst beliebt und alle wussten von seinem finanziellen Engpass. Auch die Söhne des Mordopfers äußern sich erstmals zu der Tat. 

Bankraub in der Steiermark

Am Montag, 21. März 2022 betrat kurz nach 11:45 Uhr ein bislang unbekannter Täter eine Bank in der Triester Straße in Graz-Puntigam. Dort dürfte er den zwei Angestellten damit gedroht haben, eine Bombe zu zünden. Ob sich auch Kunden zum Tatzeitpunkt in der Filiale befanden, steht bislang nicht gesichert fest. Kurz darauf flüchtete der Mann samt Beute in bislang unbekannter Höhe.

Bisherige Zeugenaussagen lassen Rückschlüsse auf den Fluchtweg des Täters unmittelbar nach dem Überfall zu: Demnach soll der Unbekannte nach dem Verlassen der Bankfiliale die Triester Straße überquert und über die Gmeinstraße – Hergottwiesgasse – Wagramer Weg zur Park-&-Ride-Anlage des Brauquartiers geflüchtet sein. Eine dortige Suche nach dem Täter verlief negativ. Von dort könnte der Mann mit öffentlichen Verkehrsmitteln seine Flucht fortgesetzt haben. Ebenso gibt es bisher sowohl Zeugen- als auch Opferaussagen, wonach der Täter sein Gesicht geschminkt haben dürfte, um vermutlich einen dunkleren Teint vorzutäuschen. Demnach könnte auch der ausländische Akzent bei der Opferansprache vorgetäuscht gewesen sein.

Die Täterbeschreibung im Detail:

  • Unbekannter Täter, männlich
  • Alter: etwa 25 – 35 Jahre
  • Größe: etwa 170 – 175 cm
  • Sprache: Deutsch
  • Aussehen: Mittlere Statur, unrasiert bzw. Dreitagesbart, hellhäutige Hände, Gesichtsteint auffällige braun-orange (eventuell geschminkt), Augenbrauen auffällig dicht/dick (eventuell geschminkt), ungepflegte Hände/Finger
  • Auffällige runde Tätowierung am linken Handrücken, Lage zwischen Daumen und Zeigefinger
  • Maskierung: weiße FFP2-Maske
  • Bekleidung: schwarze Haube, weiße Hose, blaue Arbeitsjacke (verschiedene Blautöne), mit aufgenähten Seitentaschen, mit grauen Laschen, sowie einem dünnen, grauen Querstreifen über die gesamte Brust, schwarze Schuhe, mit weißem Sohleneinsatz (hinten und an der Schuhinnenseite), schwarzer Rucksack mit grauem, unteren Teil

Fälle aus der Sendung Fahndung Österreich am 16. Dezember 2021

Fall 1 – Illegaler Welpenhandel mit Geschädigten aus ganz Österreich

In nachgestellten Szenen zeigt Fahndung Österreich anhand einer betroffenen Familie, wie schnell sich der lang ersehnte Hundekauf zu einem Albtraum entwickeln kann. Angebliche Hundezuchten geben Welpen als reinrassig und in Österreich gezüchtet aus, dabei werden die Tiere aber in Ungarn gezüchtet und haben oft erhebliche gesundheitliche Probleme.

Fall 2 – Kirchenbrände in Niederösterreich

Einen Tag vor Weihnachten, am 23.12.2012, hat eine Reihe von Kirchenbränden Amstetten in Angst versetzt. Der bis heute unbekannte Brandstifter hat in gleich drei Gotteshäusern Feuer gelegt und damit einen Schaden in Millionenhöhe angerichtet.

Fall 3 – Prävention: Anlagebetrug

Mit ein paar Klicks zu einer lukrativen Geldanlage kommen, solch vermeintlich verlockende Angebote sind zahlreich im Internet zu finden. In Wahrheit versteckt sich dahinter jedoch Anlagebetrug, so auch im aktuellen Fall eines Kärntners Die vermeintlichen Anleger sind Betrüger und plötzlich hunderttausende Euro des Opfers weg.

Fall 4 – Vermisstenfall aus der Steiermark

Das Landeskriminalamt Steiermark sucht seit mittlerweile über zwei Jahren den Vermissten Franz Lechner. Der jetzt 57- Jährige ist seit 30. November 2019 von seiner Wohnadresse in Pöllau abgängig, einige Monate später wurde sein Auto rund 130 Kilometer entfernt - auf einem Parkplatz in Rust im Burgenland - gefunden.

Fall 5 – Doppelmord aus Stiwoll, Steiermark

Im Oktober 2017 hat dieser Fall ganz Österreich in Atem gehalten und die kleine steirische Gemeinde in einen Ausnahmezustand versetzt hat. Friedrich Felzmann hat nach einem jahrelangen Rechtsstreit wegen eines Servitutes zwei seiner Nachbarn erschossen und eine Nachbarin verletzt. Der mittlerweile 70-Jährige ist seither auf der Flucht und „Austria’s Most Wanted“.

Fall 6 – Prävention: Gewalt im privaten Umfeld

Ein Opfer erzählt von den schrecklichen Erlebnissen, die sich in seinen eigenen vier Wänden zugetragen haben und wie ihm schließlich die Flucht gelungen ist. Außerdem erklärt der Leiter der Kriminalprävention im LKA Tirol die wichtigsten Gesetzesänderungen zum Schutz der Opfer und warum die Enttabuisierung sowie Bewusstseinsbildung bei diesem Thema so wichtig ist.

Fälle aus der Sendung Fahndung Österreich am 7. Oktober 2021

Fall 1 – Unbekannte Tote in Vorarlberg

Das LKA Vorarlberg erhofft sich Hinweise auf die Identität von zwei unbekannten Leichen, die im September 2019 in einem Waldstück in Dornbirn gefunden wurden. Eine Gesichtsweichteilrekonstruktion zeigt, wie die Frau und der Mann zu Lebzeiten ausgesehen haben könnten. Außerdem geben die Kriminalbeamten einen Einblick in ihre umfangreichen Ermittlungen. 

Fall 2 – Bankraub in Kärnten

In Kärnten ist ein unbekannter Täter nach einem schweren Bankraub seit November 2016 auf der Flucht. Der maskierte Mann hat mit einer Faustfeuerwaffe eine Bank in Schiefling bei Velden überfallen – die Schadenssumme beträgt rund 150.000 Euro. Der Banküberfall wird mit Schauspielern in Form eines Reenactments nachgestellt. 

Fall 3 - Prävention: Neue Welle an Betrugs-SMS

Eine verpasste Voicemail wird vorgetäuscht, die vom Empfänger scheinbar abgerufen werden kann, indem einem Link gefolgt und eine App installiert wird. In Wahrheit haben die Täter dann aber mittels Schadsoftware Zugriff auf SMS, Bank- und Kreditkartendaten. Experten erklären, wie man solche Betrugs-SMS erkennt und was zu tun ist, wenn man die App bereits installiert hat. 

Fall 4 – Zwei Prostituierte in Niederösterreich ermordet

Mord an zwei Prostituierten in Niederösterreich: Im Jahr 2007 wird eine 23-jährige Tschechin erwürgt und erstochen und ihre Leiche im Weinviertel abgelegt und angezündet. Vorher trennt der Täter der Frau noch beide Hände ab und nimmt diese mit. Drei Jahre später gibt es einen ähnlichen Mord an einer Prostituierten. 

Fall 5 – Rätselhafter Mordfall in Salzburg

Salzburg wurde 2008 zum Schauplatz eines rätselhaften Mordfalls: Eine 68-jährige Pensionistin wird mit ihrem Halstuch erdrosselt. Die Frau hat sich regelmäßig in der Obdachlosenszene am Hanuschplatz aufgehalten und dort vermutlich auch ihren Mörder getroffen. Trotz eines Phantombildes und DNA-Spuren des Täters verliefen sämtliche Abgleiche bis heute negativ. 

Fall 6 – Betrug mit Polizistentrick

Beim diesem Fall geht es um eine dreiste Betrugsmasche: den sogenannten Polizistentrick. Dabei kontaktieren Kriminelle ihre meist älteren Opfer per Telefon und geben sich als Polizisten aus. Selbst bekannte Personen sind vor solchen Maschen nicht geschützt – ein prominentes Opfer berichtet von eigenen Erfahrungen. Auch dieser Fall wird mit Schauspielern realistisch nachgestellt.

Fälle aus der Sendung Fahndung Österreich am 22. Juli 2021

Fall 1 – Raubmordversuch an einem Taxifahrer 2009 in der Wiener Neustadt

Zwei unbekannte Täter haben einen Taxifahrer brutal überfallen und mit einem Baseballschläger schwer verletzt. Der damals 68-Jährige, der bei der Tat ein Auge verloren hat, kommt in der Sendung zu Wort und schildert seine Erinnerungen an jene Nacht.

Fall 2 – Kindesentziehung im Burgenland

Eine Mutter wird verdächtigt, ihren damals 8-jährigen Sohn Seraphin im Februar 2019 ihrem mit der alleinigen Obsorge betrauten Ex-Mann entzogen zu haben und untergetaucht zu sein. Mutter und Kind werden im Ausland vermutet, Spuren führen in die Goa-Szene. In der Sendung berichtet der Kindesvater von seiner Verzweiflung.

Fall 3 – Serie von Banküberfällen in der oberösterreichischen Hauptstadt Linz

Insgesamt vier Fälle von schwerem Raub gehen mittlerweile auf das Konto eines unbekannten Täters, der jedes Mal mit einer Pistole bewaffnet war. Trotz DNA-Spuren fehlt von dem Räuber bisher jede Spur.

Fall 4 – Rätselhafter Mord im Mafiamilieu in Kärnten aus dem Jahr 2008

In der Nähe von Völkermarkt wurde eine unbekleidete Frauenleiche gefunden. Erst 2012 konnte die Tote als gebürtige Italienerin identifiziert werden – eine Buchmacherin bei illegalen Wetten. Die genauen Umstände des Mordes werfen bei den Ermittlern bis heute Fragen auf.

Fall 5 – Vermisstenfall aus Linz aus dem Jahr 2016

Ein mittlerweile 29-jährige Linzer soll vor seinem Verschwinden 2016 5.000 Euro aus der Haushaltskassa entnommen haben - Pass, Handy und seinen Hund hat er jedoch zurückgelassen.

Zum Thema Prävention: Wie man sich vor betrügerischen Dienstleistern schützen kann

Ein sogenannter „Notdienst“ kommt zu einer älteren Dame in Niederösterreich, nachdem diese ihren Safe nicht mehr öffnen konnte. Der verständigte Schlüsselnotdienst arbeitet stundenlang an dem Tresor, bis die Arbeiter schließlich mit dem Bargeld aus dem Safe verschwinden.

Fälle aus der Sendung Fahndung Österreich am 27. Mai 2021

Fall 1 – Ein brutaler Überfall auf einen Pensionisten, eine so genannte „Home Invasion“ in Kärnten aus dem Jahr 2019

Ein brutaler Überfall auf einen Pensionisten, eine sogenannte „Home Invasion“ in Kärnten geschah im Jahr 2019. Dieser Tathergang wird in einem Reenactment am Originalschauplatz gezeigt. Ein 87-jähriger Pensionist wurde in seinem abgelegenen Zuhause von einem unbekannten Täter überfallen, brutal zusammengeschlagen und ausgeraubt. Der Mann hat den Überfall im Jahr 2019 nur mit Glück überlebt, vom Angreifer fehlt bis heute jede Spur.

Fall 2 – Europas ältester Cold Case, bei dem noch aktiv ermittelt wird: Die Vergiftung eines Tanzlehrers in der Steiermark anno 1972

Europas ältester Cold Case, bei dem noch aktiv ermittelt wird: Die Vergiftung eines Tanzlehrers in der Steiermark anno 1972. Tanzschulbesitzer Heinz Kern erhält ein Paket mit allerhand Lebensmitteln. Seine Leibspeise, das Verhackerte, war jedoch mit Arsen versetzt und so starb der Mann einen qualvollen Vergiftungstod. Neben Cold Case-Ermittlern kommt auch die Witwe des Verstorbenen zu Wort.

Fall 3 – Eine bewaffnete Raubserie in Niederösterreich

Eine bewaffnete Raubserie hält Niederösterreich in Atem. Dem Täter können mittlerweile mindestens acht Tatorte zugeordnet werden. Er hat sich dabei jedes Mal kurz vor Kassenschluss als Kunde ausgegeben und die Angestellten mit einem Messer oder einer Waffe bedroht. Eines der Opfer kommt zu Wort und erzählt, wie sehr der Überfall ihr Leben verändert hat.

Fall 4 – Ein Doppelmord an zwei Männern in Linz 2008

Ein Doppelmord an zwei Männern in Linz 2008 wirft Fragen auf. In der Wohnung des 47-jährigen Mordopfers wurden er sowie sein 51-jähriger Bekannter brutal mit unzähligen Messerstichen getötet. Beide Männer haben als Bühnentechniker gearbeitet und waren in Linzer Suchtgiftkreisen keine Unbekannten – zu dem blutigen Mord gibt es aber bis heute keine Hinweise.

Fall 5 – Love Scam

Love Scam: Eine Geschäftsfrau wurde über soziale Medien von einem angeblichen Kapitän auf hoher See kontaktiert. Durch reges Chatten wird der Frau eine Liebesbeziehung vorgetäuscht und hohe Geldbeträge entlockt - mit dem Versprechen, bald einen gemeinsamen Lebensabend zu verbringen. Wie diese dreiste Betrugsmasche funktioniert, wird mit Schauspielern in einem Reenactment gezeigt.

Fall 6 – Prävention: Erpressungsmails

Zum Thema Prävention: Erpressungsmails und wie man damit umgeht. Immer wieder schwappen in Wellen Erpressungsmails über Österreich und richten großen finanziellen Schaden an. Egal ob Privatpersonen mit der Veröffentlichung von diskreditierenden Intimvideos oder Firmen mit einer Bombendrohung erpresst werden – mit Hilfe von Präventionsexperten wird erklärt, wie man sich als Betroffener in so einem Fall richtig verhält.

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