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Fahndung Österreich: Die aktuellen Fälle vom 15.04.26

Fahndung Österreich: Die aktuellen Fälle vom 15.04.26

09. Apr.
Fahndung Österreich: Die aktuellen Fälle vom 15.04.26
Foto: ServusTV / Mabon Film
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Fahndung Österreich: Einzelfälle

Fahndung Österreich: Die Fälle aus der Sendung vom 15.04.26

Tödlicher Unfall mit Fahrerflucht in Niederösterreich Die 31-jährige Geoinformatik-Studentin Lorena aus Salzburg reist Anfang Mai 2025 nach Wien, um bei einer Konferenz ihre Forschungs-Ergebnisse zu präsentieren. Für den Rückweg hat die leidenschaftliche Radfahrerin geplant, mit dem Fahrrad bis nach St. Pölten zu fahren und von dort den Zug nach Salzburg zu nehmen. Gegen 18:30 Uhr ist Lorena schließlich auf der L129 bei Böheimkirchen unterwegs, als ein Auto sie erfasst. Die junge Frau wird in ein angrenzendes Feld geschleudert und ist sofort tot. Der Lenker des Unfallfahrzeugs flüchtet und ist bis heute unbekannt. Polizei und Freunde der Toten appellieren an den oder die Unfallverursacher, sich zu melden.

Love Scam um falschen Schlagersänger aus Kärnten Eine Frau aus Deutschland wird Opfer eines besonderen Love Scams: Ein Unbekannter gibt sich als Gottfried Würcher aus, Sänger der Kärntner Schlagerband "Nockis". Beide stehen daraufhin fast zwei Jahre in regem Social-Media-Kontakt, und die Frau verliebt sich in den vermeintlichen Musiker. Als der Mann nach einigen Monaten von finanziellen Problemen erzählt, schickt sie ihm immer wieder Geld in Form von Gutschein-Codes. Und schließlich passiert das Unglaubliche: Die Frau kündigt ihre Wohnung, übersiedelt nach Kärnten und steht anschließend mit Sack und Pack vor dem Haus des echten Würcher. Erst dort erfährt sie, dass sie nicht mit ihm in Kontakt war - sondern dass ein Betrüger hinter allem steckt.

Einbruchdiebstähle in einem Hotel in der Steiermark Ein 4-Sterne-Hotel im Bezirk Weiz in der Steiermark wird im Jahr 2025 gleich zwei Mal zum Tatort eines Einbruchs. Am 9. März 2025 bricht ein Mann in den Nachtstunden in das Hotel ein, stiehlt Geldtaschen und Bargeld und transportiert schließlich den Tresor mit einer Rodel ab. Exakt drei Monate später, am 9. Juni, passiert genau das gleiche - allerdings handelt es sich diesmal um zwei Täter. Auffällig ist, dass in beiden Fällen Insider-Wissen vorhanden gewesen zu sein scheint. Denn nach dem ersten Diebstahl wurde der Standort der Tresore verändert, was die Täter beim zweiten Einbruch definitiv wussten. Auch ein Zusammenhang zwischen beiden Taten kann nicht ausgeschlossen werden.

Überfälle auf ein Wettlokal in Vorarlberg Ein Wettlokal in Lochau in Vorarlberg ist ebenfalls gleich zwei Mal das Ziel von Kriminellen. Am 13. Oktober 2025 ist die Mitarbeiterin um kurz vor 23:00 Uhr gerade damit beschäftigt, den Müll hinauszubringen, als sie von einem Mann mit einer Waffe bedroht und zu Boden gerissen wird. Als sich ein Auto nähert, flüchtet der Angreifer. Rund drei Wochen später, am 2. November, stürmen drei maskierte Männer in das Lokal, bedrohen die Angestellte mit einer Waffe und schlagen brutal auf sie ein. Einer der Täter versucht anschließend, die Kassa zu öffnen. Als das nicht gelingt, flüchten die Männer. Die zuständigen Ermittler sind überzeugt, dass dieselben Täter hinter den versuchten Überfällen stecken.

Chinesischer Okkult-Betrug in Wien Zwischen November 2024 und Juli 2025 begehen drei chinesische Frauen in Wien sechs sogenannte Okkult-Betrügereien mit einer Gesamt-Schadenssumme von über 200.000 Euro. Sie nehmen dabei ausschließlich chinesische Opfer ins Visier. Die Frauen bewegen diese dazu, mit ihnen einen spirituellen Meister aufzusuchen, um eine Segnung ihrer Wertgegenstände durchführen zu lassen. Die vermeintliche Segnung erfolgt an einem öffentlichen Platz. Das jeweilige Opfer wird dabei abgelenkt - und schließlich bestohlen.

Kindesentziehung in Wien Ein 37-Jähriger steht unter Verdacht, seine beiden Söhne der obsorgeberechtigten Mutter entzogen zu haben. Am 25. Februar 2026 packen im 2. Wiener Gemeindebezirk zwei Männer in Hoodies die beiden Buben im Alter von sieben und acht Jahren gewaltsam im Stiegenhaus ihrer Wohnung und bringen sie in einen wartenden Pkw. Zeugen beobachten die Tat, die Mutter hatte die Kinder nicht mehr rechtzeitig erreichen können. Schnell ist klar, dass der 37-jährige Vater hinter der Tat steht - er ist seitdem nicht mehr auffindbar. Gegen den Mann liegt ein EU-Haftbefehl vor, und es wird national wie international nach ihm und den beiden Kindern gefahndet.

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