KLARTEXT: Corona-Impfung für Kinder – notwendig oder nicht vertretbar?

14. Dez.

Foto: Martin Juen / SEPA.Media / picturedesk.com

Obwohl die STIKO die Corona-Impfung für unter 12-Jährige nur für Kinder mit Vorerkrankungen oder Kontakt zu Risikopersonen empfohlen hat, wirbt die Bundesregierung nun um Impfwillige in jeder Altersklasse.

Diese Woche wird der Impfstoff für Kinder ausgeliefert - auch für die unter 12-Jährigen. Als der Impfstoff noch knapp war, bremsten die Minister der Länder und wollten erst die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) abwarten, bevor man Kinder impfen lässt.

Corona-Erkrankung bei Kindern meist harmlos

Nun stagniert die Impfbereitschaft bei den Erwachsenen und es sollen sich möglichst viele Kinder impfen lassen - auch die zwischen fünf und zwölf Jahren. Die STIKO hat ihre Empfehlung für diese Altersgruppe nur für Kinder mit Vorerkrankungen oder Kontakt zu Risikopersonen ausgesprochen. Die Politik wirbt dagegen um Impfwillige in jeder Altersklasse, obwohl eine Covid-Erkrankung bei den meisten Kindern harmlos verläuft.

Mit der Kinder-Impfung zur Herdenimmunität?

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger sagt: „Jede Impfung hilft, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Es ist ein wichtiger Beitrag, um den Präsenzunterricht zu sichern.“
Sogar erste Impfstraßen für Kinder sollen demnächst in Betrieb gehen. All das nur, um das erklärte Ziel von Bundeskanzler Olaf Scholz zu erreichen und 30 Millionen Impfungen bis Weihnachten zu schaffen? Sollen Kinder und Jugendliche nun für die viel beschworene Herdenimmunität sorgen?

Zu Gast sind

  • Prof. Dr. Timo Ulrichs (Infektionsepidemiologe)
  • Dr. Stefan Schmidt-Troschke („Ärzte für Individuelle Impfentscheidung e.V.“)

KLARTEXT zum Thema „Ihr Kinderlein kommet – aber bitte geimpft?!“, am Dienstag, 14. Dezember um 22:45 Uhr bei ServusTV Deutschland und am Donnerstag, 16. Dezember um 00:40 Uhr bei ServusTV Österreich.

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